Berichte und Neuigkeiten
Vorstandstour – Eine Fahrt ins Blaue
Wie traditionell alle zwei Jahre machte sich unser Vorstand und Teile des Ehemaligen Vorstandes auf zu einer Fahrt welche mit kulturellen Aspekten groß aufwarten kann. Mit einer Truppe junger kulturinteressierter Männer startete die diesjährige Fahrt unter Leitung unseres Planungskomitees im heimatlichen Ahrweiler an Bahnsteig Eins. Von dort fuhren wir gen Süden, Ziel natürlich unbekannt.
Beim Weingut Georg Breuer in Rüdesheim probierte man sich durch verschiedene Weine. Foto: JSG Lantershofen
Auf Einladung von Herrn Gies gab es für die Reisegruppe ein Mittagsmahl beim Griechen. Foto: JSG Lantershofen
Als Abschluss der Tour wurde gemeinsam gebruncht. Foto: JSG Lantershofen
In Remagen offenbarte sich die Nutzung eines privaten Bahnunternehmens und wir fuhren Richtung Koblenz. An unserer vorerst letzten Haltestelle Bingen stiegen wir auf ein Boot um und bereisten Vater Rhein und das Mittelrheintal auf dem Wasserwege. Unser Bootsausflug trieb uns bis in das benachbarte Rüdesheim. Im Weingut Erwin Breuer wurden wir Enthusiasten herzlich aufgenommen und verköstigen bei einer urigen Weinprobe diverse Spitzenweine. Als letzten Wein probierten wir einen Spätburgunder welcher aber geschmacklich recht wenig mit „drüje Rude vun de Ahr“ zutun hat. Von dort ging es über den Rhein zurück an den Bahnhof und rein in den nächsten Zug. An unserem Ziel, der geschichtsträchtigen Landeshauptstadt Mainz, angekommen bezogen wir unsere Zimmer. Nach kurzer Pause erwartete uns eine Stadtführung welche dem ein oder anderen die Möglichkeit bot sich weiterzubilden. Am Abend kehrten wir in ein Mainzer Brauhaus ein um gestärkt die Mainzer Innenstadt unsicher zu machen, dies wurde ausführlich genossen. Als auch die letzten der Truppe mit den Ausläufern der Nacht wieder im Hotel ankamen konnte noch geruht werden um fit in Tag Zwei zu starten.
Der Mainzer Dom. Foto: JSG Lantershofen
An diesem starteten wir ausgeruht um die Mittagszeit um auf Einladung unseres Landtagsabgeordneten Horst Gies ein Mittagessen zu uns zu nehmen. Nach der Stärkung bekamen wir eine Führung durch den provisorischen Landtag, da sich der aktuelle im Umbau befindet. Dieser kurze Einblick in die landespolitische Arbeit war für uns sehr aufschlussreich. Im Anschluss daran waren wir im Dom zu Mainz um uns diesen architektonischen Prachtbaum mit Zügen verschiedenster Epochen zeigen zu lassen. Von dort aus ging es in die Stadt zurück um der Mainzer Bevölkerung zu zeigen was feiern und Spaß haben heißt. Nach einer wieder sehr kurzen Nacht räumten wir die Zimmer um nach einem gemeinsamen Brunch Richtung Heimat zu fahren.
Weinkönigin steigert in Lantershofen den Umsatz
„Lantesche Alaaf“ hieß es im Lantershofener Winzerverein Dutzende Male, Raketen stiegen in den Himmel, Orden wurden verteilt: Das Dorf stieg in die Karnevalsfeiern ein. Mit Wucht und ohne Karnevalsgesellschaft (KG). Für die Narretei sorgten Junggesellen und Musikfreunde. Seit Jahrzehnten geht es ohne KG, aber dennoch genauso zünftig. Und dabei sind die Lantershofener ihrer Linie bisher treu geblieben. Auf dem Plakat steht schlichtweg „Kappensitzung“, auf der Bühne stehen überwiegend die Kräfte aus dem Ort. Einer der Schwerpunkte sind die Büttenreden, die es gleich zwei Mal sogar als Reimreden zu hören gab. Knapp 200 Gäste im restlos ausverkauften Winzerverein hatten fast sechs Stunden lang richtig Spaß. Das renovierte Dorfwohnzimmer gab das Motto her: „Auf zur Feier, auf zum Tanz – ein jecker Saal in neuem Glanz.“
Ein Spruch aus der Feder von Rolf-Dieter Schmitz. Der ist mittlerweile 80 Jahre alt und stieg als erster in die Bütt, und zwar als „Gutenberg“, der den Sinn seiner Erfindung infrage stellte: „Es wird gedruckt, wie jeder weiß, bei uns in Deutschland auch viel Sch … .“
Aber in Lantershofen gebe es viel Positives, das er gerne drucken würde: die Publikation rund um die Kirche, die Programme des Vereins Kulturlant, die Pläne des neuen Winzervereins oder aber die „jecken Dinge“ des Karnevals im Priesterseminar auf Burg Lantershofen. Die erste Rakete war fällig. Als Anheizerin für Stimmung und den Umsatz entpuppte sich die „Lantesche Weinkönigin“ Gaby Fabritius. Auch sie sprach in Versen, vor allem aber prostete sie dem Publikum nach jedem zweiten Satz zu. Ihr Tenor: „Wer im Frühjahr einen hebt, hat den Winter überlebt.“
Weniger beschaulich ging es beim Gespräch zwischen Doll & Döllchen zu, wo Tochter Stefanie Doll ihrer Mutter Gerda Schminktipps mit auf den Weg gab: „Du brauchst kein Make-up, da hilft nur plastische Chirurgie.“ Mutters Knutschflecken entpuppten sich als Würgemale und der Vater fehlte seit Wochen.
Rolf-Dieter Schmitz beeindruckt als Gutenberg: „Es wird gedruckt, wie jeder weiß, bei uns in Deutschland auch viel Sch …. “ Foto: Thomas Schaaf.
Beeindruckende Pantomime zaubern die örtlichen Kräfte Dany Celner (r.) und Lefti Salomidis (l.) auch unter Einbindung von Stefan Dünker als Liebhaber, der schließlich durch einen Schuss dem gehörnten Ehemann zum Opfer fällt. Foto: Thomas Schaaf
Doll & Döllchen sind endlich auch wieder da. Stefanie Doll führt ernste Gespräche mit ihrer Mutter Gerda Doll. Foto: Thomas Schaaf
Einen der vielen Höhepunkt im närrischen Sitzungsverlauf stellen die „Burgherren“, Regens Dr. Volker Malburg und Subregens Philipp Peters dar. Foto: Thomas Schaaf
„Den findest Du im Garten, du musst nur ein bisschen graben.“ Gleich vom Bischofsbesuch auf die Bühne verschlug es die „Burgherren“, Regens Volker Malburg und Subregens Philipp Peters. Die waren alleine das Eintrittsgeld wert, schmiedeten Plänen zur finanziellen Rettung des Studienhauses in schweren Zeiten. Geld aus des Bürgermeisters Goldbären-Schatztruhe sei nicht zu erwarten, denn „dem hat der Pastor ja schon Kindergärten und Kirchturm angedreht, da geht nix mehr.“ Weil die Regenten ja nichts Vernünftiges gelernt hatten, müssten die Studenten des dritten Bildungswegs ran. Sie selbst präsentierten sich gekonnt als Doubles von Udo Jürgens oder Heinz Rühmann. Der Saal tobte und stimmte in die neue Dorfhymne „Lantershofen an der Ahr, bekannt durchs Priesterseminar“ ein.
Für den Zungenschlag aus dem Ruhrgebiet sorgte unterdessen Harry Weckbecker als „Kalle Grabowski.“ Der Aachener mimte den Schalke-Fan aus Gelsenkirchen: „Wenn du da niest, fallen dir zwei Briketts aus der Nase.“
Aber es gab nicht nur Vorträge in Lantershofen. Das Tambourcorps der Junggesellen-Schützen kombinierte Marsch- und Karnevalsmusik. Die Ahrweiler Karnevalisten füllten die Bühne mit Prinzenpaar, Kinderprinzessin Clara, Stadtgarde und Funken vollends aus und boten zwei tolle Tänze. Das Männerballett Gelsdorf wagte riskante Hebefiguren, und die Bachemer Merle verwandelten den Winzerverein in ein überdimensionales Puppentheater. Da flogen die Mädchen beinahe bis auf den Winzervereins-Speicher.
Den Fast-Profis hatten die Lantershofener einiges entgegenzusetzen. Als LA-Freibeuter wirbelten Väter ihre Kinder durch die Lüfte. Die drei „dollen Trolle“ Jürgen Holzapfel, Hannes Dengg und Frank Luxem brachten ihre Zwergenfreunde mit, die ihnen auf Schritt und Tritt nachtanzten. Das war „Hänneschen-Theater“ lebensgroß. Starke Pantomime gab es vom Ouzo-Duo Dany Celner und Lefti Salomidis, sie holten die 30er Jahre zurück. Vom Fürsten zum Prinzen verwandelte sich schließlich Matthias I. (Fürst), Prinz auf Burg Lantershofen und einziger Prinz der Grafschaft. Als er verriet, dass Sitzungspräsiden Erich Althammer immer zu spät zur Messe kommt, hätte der ihm fast das Mikrofon verboten, nahm es dann aber karnevalistisch jeck zur Kenntnis und verteilte wieder einen der Orden.
Siehe auch
[Bilder und Text mit freundlicher Genehmigung von www.lantershofen.de]
Lantershofener Narren versuchten sich mit neuem Konzept
Hitparade trifft Karneval
Neuer Winzerverein – neues Karnevalskonzept. Die Veranstalter der Lantershofener tollen Tage haben sich in diesem Jahr einiges an Neuerungen einfallen lassen, um die Narren zu unterhalten. Auf den Prüfstand geriet auch die einstige Karnevalsparty am närrischen Sonntag. Die fand nun einen Tag früher unter professioneller Mithilfe statt. Der Mayener Discjockey Johannes Held, der seit einigen Jahren immer am letzten Oktobersamstag mit seiner „Jukeboxparty“ zu Gast ist, konnte für einen weiteren Abend gewonnen werden.
Vollstes Haus in allen Sälen des NEUEN Winzervereins bei bester Karnevals- und Discostimmung. Foto: Thomas Schaaf
Die Zielgruppe war dabei nicht „Ü30“, es gab eine Jukeboxparty für jedes Alter. Das neue Konzept: die größten Hits aller Zeiten wurden mit jeder Menge kölscher Karnevalsmusik gemischt. Die Karnevals-Jukeboxparty lockte so viele Partygänger an, wie noch nie, seitdem die Veranstaltung in Lantershofen ist. Bis tief in die Nacht war die Tanzfläche voll, und dazu blieb es absolut friedlich. Zu erleben war zudem eine Riesen-Polonaise, aber auch jede Menge Hits aus den letzten fünf Jahrzehnten. Johannes Held traf alle Musikgeschmäcker..
[Foto und Text mit freundlicher Genehmigung von lantershofen.de]
Lantershofener Junggesellen-Schützen zu Besuch beim Ahrweiler Patronatsfest
Bereits im Januar des noch Recht frischen Jahres 2018 machte sich der Vorstand der Junggesellen-Schützen auf den Weg nach Ahrweiler zum Patronatsfest der Ahrweiler Bürgerschützen. Der Abend begann ganz traditionell mit einem Wortgottesdienst in der Laurentiuskirche. Von dort aus ging es in das benachbarte Bürgerzentrum um dort ein schönes, geselliges Patronatsfest zu feiern. Auch bei den Lantershofener Gästen war die Spannung groß, den an jenem Abend wurde der Weg des Trinkzuges vorgestellt. Jener Trinkzug welcher nur alle drei Jahre stattfindet und für jeden Schützen egal ob Junggeselle, Bürgerschütze oder Lantershofener „das Highlight“ der Schützenfesttage darstellt.
Nachdem Hauptmann Jürgen Knieps die Anwesenden begrüßte und diese über den Trinkzug informierte lauschte man bei dem ein oder anderen Glas Wein und Franzbrötchen den kurzweiligen Vorträgen. Einer dieser sehr schönen Reden, war jene von Willi Busch, welche er das letzte Mal als Majestät der Bürgerschützen hielt. Mit Ende des offiziellen Programms, begann der gemütliche Teil des Abends bei dem Jung und Alt ins Gespräch kamen und einen interessanten Abend ausklingen ließen.
Winterwanderung der Junggesellen-Schützen
Traditionell zum ersten Samstag im neuen Jahr treffen sich die Junggessellen und Brötchesmädchen, um gemeinsam mit Ihren Partnern auf Schusters Rappen ins neue Jahr zu starten. Mit Lantesche Pünktlichkeit startete die ca. 20 köpfige Gruppe hinter Wanderführer Schütz in Richtung Lantesche Büsch, um dann hinunter ins Tal Richtung Ahrweiler zu wandern.
Vorbei an noch recht kargen Weinbergen führte es die Gruppe parallel zu den Bahngleisen Richtung Walporzheim, wo man dann den Ort durchquerte und sich in der Fließrichtung der Ahr weiter begab begab.
In den Weinbergen unweit des Klosters Kalvarienberg wartete dann das lang ersehnte Altärchen, welches in diesem Jahr notgedrungen vom Orga-Team bereitgestellt wurde.
Für die ungeduldigen Wanderer ging es dann noch auf eine circa eineinhalbstündige Berg und Talfahrt Richtung Bachem mit dem Ziel: Karlsberg Hütte. Angekommen auf dieser, gab es dann Erfrischungen und Stärkung für alle und es konnten dann noch ein paar heitere Stunden verbracht werden.
Als dann die Dämmerung anbrach, machte man sich auf dem Weg hinab ins Tal, um den Abend noch in geselliger Runde bei dem ein oder anderen Bier ausklingen zu lassen.
Weihnachtsfeier der Junggesellen
Wie auch in den vergangenen Jahren fand am 2. Weihnachtsfeiertag die gemeinsame Weihnachtsfeier der Junggesellen und ihrer ehemaligen Hauptleute statt. Dieses Jahr bot sich die Gelegenheit diese im neu gestalteten Winzerverein zu veranstalten. Eröffnet wurde die Feier durch Hauptmann Johannes Schütz. Im Anschluss an die Eröffnung fand traditionell das Weihnachstquiz statt, dieses Jahr mit vielen Fragen aus dem theologischen Bereich. Bei diesem Quiz mischten sich die ehemaligen Hauptleute untrer die Junggesellen und gemeinsam wurden die teilweise doch sehr kniffeligen Fragen ohne Probleme beantwortet.
Das Siegerteam des Quiz, bestehend aus Robin Grießel, Majestät Benedikt Fabritius, Stefan Dünker, Manuel Efferz und Michael Huff, werden vom Hauptmann Johannes Schütz beglückwünscht. Foto: Tim Ley
Wie auch in den letzten Jahren kam der Nikolaus vorbei und trug die Geschehnisse des Jahres in Form eines Gedichtes vor. Dieses Jahr war der Nikolaus jedoch sehr kritisch und sprach das ein oder andere mahnende Wort. Im weiteren Verlauf des Abends folgte die Verlosung von Gutscheinen, Blumen und anderen Kleinigkeiten.
Weihnachtsbaum im Altarraum aufgestellt
Am Samstag, den 16.12.2017 trafen sich einige Mitglieder der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft, um für den traditionellen Weihnachtsbaum in der Kirche zu sorgen. In diesem Jahr ging es auf das Grundstück von Rolf Franzen, unterhalb des Sportplatzes, wo schon eine groß gewachsene Tanne auf die Helfer wartete. Dank gilt Rolf Franzen, da dieser den Weihnachtsbaum gespendet hat. Die Tanne wurde durch einen unserer Mitglieder fachmännisch gefällt und musste dann von den fleißigen Junggesellen verladen werden.
An der Kirche angekommen, musste nun zuerst der Baum auf den Ständer zugeschnitten werden. Abschließend wurde der Baum noch mit Lichterketten, roten Kugeln und goldenen Sternen verziert. Den geübten Junggesellen ging dies schnell von der Hand und so konnte nach wenigen Stunden der prächtige Baum bewundert werden.
Weihnachtliches Vergnügen auf dem Adventsmärktchen
Wie jedes Jahr fand auch am ersten Adventsonntag wieder das Adventsmärktchen im Hofe des Winzervereins in Lantershofen statt. Die örtlichen Vereine errichteten ihre selbst dekorierten Buden und begeisterten die Bevölkerung mit zahlreichen Angeboten. Die Junggesellen-Schützen steuerten gemeinsam mit den Brötchesmädchen köstlichen Eier- sowie Kinderpunsch und leckere Waffeln bei. In einer lockeren und fröhlichen Atmosphäre ging der Tag dann von statten, die Musikfreunde sorgten für die musikalische Untermalung des Geschehen und selbst der Nikolaus ließ es sich nicht nehmen zu erscheinen.
Eine der vielen fleißigen Helferschichten während des Lantershofener Adventsmärktchen. Foto: JSG Lantershofen
Trotz des zum Abend leider schlechter werdenden Wetters konnten die Veranstalter im Großen und Ganzen auf einen erfolgreichen Tag zurückblicken.
St. Martin: Feuer, Umzug und bunte Lichter
Wie in jedem Jahr gestalteten die Junggesellen das St. Martinsfest in Lantershofen maßgeblich mit. Dies geschah sowohl durch die musikalische Begleitung als auch durch das Errichten des Martinsfeuers. Damit die Zugteilnehmer ein schönes Feuer bestaunen können, befassen sich die Junggesellen schon im Frühjahr mit St. Martin. Den meist um Ostern wird angefangen mit dem Schanzenbinden, damit diese trocknen können und als guter Zunder dienen. Schanzen sind gebündelte Reisig und Holzzweige welche mit einer Kordel zusammengebunden werden. Dies geschieht damit das Feuer ordentlich gestapelt werden kann und auch optisch ansprechend ist. Insgesamt wurden in diesem Jahr, 180 Schanzen gebunden.
Damit das Feuer aber auch stehen bleibt wurden etwa zwei Wochen vor dem Fest die Pöhl geholt. Pöhl sind einfache Holzstämme welche als Pfosten dienen. Diese wurden im naheliegenden Wald geholt und mit Manneskraft aufgeladen und zum Feuerplatz gebracht.
Bevor mit dem Feuerbau begonnen werden kann, müssen zunächst die Schanzen geholt werden. Foto: JSG Lantershofen
Am Feuerplatz angekommen gilt es dann die Schanzen nach oben zu stapeln. Foto: JSG Lantershofen
Mit viel Müh und Kraft wächst das Feuer in die Höh. Foto: JSG Lantershofen
Die vorhin genannten Pöhl wurden dann von der Feuerwehr aufgestellt wodurch wir am Freitagmorgen direkt anfangen konnten. Nach dem Abholen der von der Dorfbevölkerung gebundener Schanzen, ging es direkt tatkräftig ans Werk damit am Abend ein schönes Feuer brennen konnte. Das Feuer besteht unten aus Holzpaletten und einem Strohkern damit das Feuer genug Luft bekommt, und schön zünden kann. Darüber werden dann die Schanzen gestapelt um eine gewisse Höhe zu erreichen. Am Abend blieben die Junggesellen am Feuerplatz um das Lockfeuer am Brennen zu halten und das Feuer anzuzünden. Die Junggesellen die im Tambourcorps spielen ließen es sich genau wie die jungen Spielleute nicht nehmen, den Zug musikalisch zu begleiten und ihr Können zu zeigen.
Nach dem Martinszug traf man sich gemeinsam in Winzerverein zur Martinsverlosung. Dort und nachher am Feuer verbrachte man mit Spaß und Freude einige geselliges Stunden.
Wir bedanken uns bei all unseren Mitgliedern, der Feuerwehr und den Firmen die uns mit Kraft oder Werkzeug unterstützt haben. Ohne Euch könnte die alte Tradition des Martinsfeuer mit Schanzen nicht aufrechterhalten werden.
Schnuppertag des Tambourcorps
Auch in diesem Jahr fand wieder ein Schnuppertag des Tambourcorps statt, zu dem man in den letzten Wochen immer wieder eingeladen hatte. Da in diesem Jahr in der Woche nach Kirmes die Bundestagswahl anstand, wurde dieser Tag eine Woche später, am 01.10.17, ausgerichtet.
Dieser Termin fiel leider in die Herbstferien und so hat man leider im Vorhinein, trotz großen Interessens, schon viele Absagen erhalten. Dennoch richtete man den Probenraum in der Mehrzweckhalle her und konnte dort Jungs aus dem Dorf begrüßen, welche allerdings noch zu jung waren, um in diesem Jahr im Tambourcorps zu beginnen. Man hofft jetzt natürlich, dass sich im Anschluss an die Ferien doch noch einige neue Schüler finden.
Einige der Tambourcorpsmitglieder verbrachten noch eine schöne Zeit auf der Neuenahrer Kirmes. Foto: JSG Lantershofen
Bei Interesse können sich Jungen aus dem Dorf ab 12 Jahren gerne Montags ab 18:30 Uhr bei Tambourmajor Nils Henscheid melden, sich auch dort die Instrumente zeigen lassen und diese auch ausprobieren.
Trotzdem nutzte man den Tag noch dafür, gemeinsam auf die Neuenahrer Kirmes zu fahren, und dort ein paar lustige Stunden zu verbringen. Dabei zeigte sich wieder, wie wenig dabei der( teilweise doch sehr große) Altersunterschied eine Rolle spielt und wie gut sich auch die „Neuen“ im Tambourcorps schon eingefunden haben.