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16. Aug, 2019

Einladung zur eventuellen außerordentlichen Mitgliederversammlung

Von |2019-08-24T16:02:48+02:0016. August 2019|2019, Generalversammlung|

VORBEMERKUNG:

Liebe Junggesellen,

um unseren satzungsgemäßen Pflichten nachzukommen, veröffentlichen wir eine Einladung zu einer möglichen außerordentlichen Mitgliederversammlung, die nur in dem Falle stattfinden würde, wenn der Hauptmann die Königswürde erringen sollte.

Hierbei handelt es sich um eine Vorgabe die uns die neue Satzung, welche seit Oktober 2012 in Kraft ist, auferlegt, um die Einladungsfrist von 4 Tagen einzuhalten. Eine seperate schriftliche Einladung an die Mitglieder würde im Falle eines Eintreffens noch verteilt.

Diese Veröffentlichung findet jährlich statt und ist kein Hinweis auf mögliche Königskandidaten.

EINLADUNG:

Liebe Junggesellen,

aus besonderem Anlass möchten wir zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ordnungsgemäß nach § 10 Absatz 3 der Satzung vom 26.10.2011 einladen. Die Versammlung findet am Mittwoch, den 11.09.2018, um 20 Uhr in der Gaststätte des Winzerverein Lantershofen in der Winzerstraße 16 statt.

 Tagesordnung:

  1. Gefallenenehrung
  2. Neuaufnahmen
  3. Feststellen der Beschlussfähigkeit
  4. Neuwahl des Hauptmanns
  5. Ergänzungswahlen zum Vorstand
  6. Verschiedenes

Anträge zur Änderung der Tagesordnung sind spätestens zwei Tage vor der Versammlung schriftlich bei Hauptmann Tim Ley einzureichen.
Erscheint bitte möglichst pünktlich, damit die Versammlung einen zügigen Verlauf nehmen kann.
In der Hoffnung auf eine gesellige und gutbesuchte Versammlung verbleibe ich

mit Junggesellengruß

Tim Ley
-Hauptmann-

04. Aug, 2019

Junggesellentour nach Bochum

Von |2019-08-24T15:58:14+02:0004. August 2019|2019, Vereinsleben|

Die diesjährige Junggesellen Tour startete am ersten August Wochenende bei schönstem Kaiserwetter. Bereits am frühen Freitagmorgen machte sich eine kleine, aber dennoch ansehnliche Gruppe reise freudiger Junggesellen auf in Richtung Bochum. Die Perle des Ruhrgebietes wurde in diesem Jahr als Ziel ausgelotet. Bereits auf der Zugfahrt kam der Spaß nicht zu kurz und schon beim Umsteigen in Bonn war man sich einig, dies wird ein schönes Wochenende.

In Bochum angekommen erfrischte man sich am nahe gelegenen Bermudadreieck bevor Kultur auf dem Programm stand. Wie man es im Ruhrgebiet auch nicht anders erwartet, wurde das Bergbau Museum mit eingebundenem Schaubergwerk besichtigt. Hier konnte so manch Wissenswertes erfahren und noch gelernt werden. Nachdem man ins Bergwerk gefahren war um sich dort nochmal hautnah über das Arbeiten „unter Tage“ zu informieren, konnte man die einhellige Meinung hören:“ dann doch lieber im Weinberg arbeiten, da ist wenigstens frische Luft“.

Im Anschluss daran stand auch schon der nächste Programmpunkt an. Es wurde gemeinsam das erste Heimspiel des VFL Bochum gegen Arminia Bielefeld besucht. Bei Bratwurst und kühlen Getränken durfte einem erstklassigen Fußballspiel beigewohnt werden und auch die Stimmung beider Fanlager waren ein Erlebnis, was so manchem vor Überwältigung glatt das Shirt auszog.

Nachdem der Abend noch in Geselliger Runde endete, stand am nächsten Tag bereits die Fahrt zu einem Schützenfest an. Im schönen Westfalen standen dann ein Königsvogelschießen, Festumzug, Parade und eine Party im Zelt auf dem Programm. Bei schönstem Wetter erfreute man sich an so manchen Unterschieden und Gemeinsamkeiten und zeigte abends im Zelt, dass man in Lantesche recht gut feiern kann.

Bis spät in die Nacht feierte man dort und in Bochum, bevor man am nächsten Tag Glücklich aber auch kaputt die Heimreise antreten konnte.

01. Jun, 2019

1000 Lantesche Jahre

Von |2019-08-24T15:54:49+02:0001. Juni 2019|2019, Vereinsleben|

Um das Christi-Himmelfahrt Wochenende fanden in Lantershofen die offiziellen Feierlichkeiten zur ersten Urkundlichen Erwähnung unseres Heimatdorfes Lantershofen statt. Hierbei traten auch wir, die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft „St.Lambertus“ Lantershofen, in Erscheinung.

Am Christi-Himmelfahrt Donnerstag lag dann ein Hauch von Kirmes in der Luft. Morgens zog bereits das Tambourcorps durch das Dorf, um die Bevölkerung zu wecken und musikalisch auf die bevorstehenden Tage einzustimmen. Im Anschluss traf man sich zum gemeinsamen Frühstück in der Mehrzweckhalle um gestärkt in den Tag zu starten.

Dann kündigte das altbekannte Kommando „Gesellschaft Marsch“ an, was man von Schützenfest und Kirmes kennt. Das Tambourcorps, die Fahnengruppe und die Mösche zogen uniformiert im gesamten Festzug durch das Dorf. Zuerst um den Erzbischof von Bamberg, Ludwig Schick und die restliche Geistlichkeit abzuholen. Im Anschluss wurde unsere Majestät Matthias Schopp abgeholt bevor es gemeinsam in die Kirche zum Pontifikalamt ging. Danach wurde die Geistlichkeit wieder sicher in die Burg geleitet. Dort angekommen wurde zu Ehren des Erzbischofs und 1000 Jahre Lantershofen die Fahne geschwenkt und das Ständchen gespielt.

Am Samstag beim Tag der Höfe öffneten wir gemeinsam mit der Eifeldestillerie die Pforten. Neben leckeren Speisen wie diverse Quiche oder Maubich wurde unseren Gästen ein reichhaltiges Programm geboten. Wie ein Schützenmuseum, bei dem längst verloren geglaubte Schätze oder allerlei interessantes bestaunt werden durfte. Auch alte Bilder und Uniformen sowie unsere Königsketten luden zum bestaunen ein. Zu Beginn des Tages spielte unser Tambourcorps und die Fahne wurde geschwenkt. Danach zeigte das Ehemaligen Tambourcorps unter der Leitung von Roman Kappen sein können und bewies, dass sie es nach wie vor nicht verlernt haben.

Auch das Tambourcorps unseres Brudervereins der „St.Laurentius“ Junggesellen-Schützen Gesellschaft Ahrweiler besuchte uns und zeigte sein Musikalisches Können. Im Anschluss folgte dann das Highlight des Tages, dass Schwenken der ehemaligen Fähnriche unserer Gesellschaft. Walter Dünker, Stefan Rieck, Martin Dünker, Matthias Schopp und der aktuelle Fähnrich Markus Fabritius zeigten, dass sie jeder für sich und auch gemeinsam eine hervorragende Figur an der Fahne abgeben.

Ein Herzliches Dankeschön an dieser Stelle an alle, die dieses Fest von unserer Seite aus möglich gemacht haben. Danke an alle, die zur Programmgestaltung beigetragen haben, aber auch an alle, die zu uns gekommen sind und wir mit ihnen ein paar schöne Stunden verleben durften.

26. Dez, 2018

Weihnachtsfeier der Junggesellenschützen

Von |2019-02-02T20:39:49+02:0026. Dezember 2018|2018, Vereinsleben|

Traditionell am zweiten Weihnachtsfeiertag fanden sich die Lantershofener Junggesellen und ihre ehemaligen Hauptleute zur Weihnachtsfeier im Winzerverein ein. Nach der Eröffnung durch Hauptmann Johannes Schütz und einer kurzen Gedenkminute, stand das erste Highlight des Abends an. Für das Quiz wurden per Los Jung und Alt vermischt und schlagkräftige Teams gebildet. Diese mussten, teilweise sehr komplizierte, Fragen mit ihrem ganzen Wissen rund um Dorf, Verein und Allgemeinbildung beantworten. Dies gelang zumeist sehr gut, auch wenn die ein oder andere Antwort sehr zur Erheiterung aller beitrug.

Während dem Quiz rauchten die Köpfe aller Teilnehmer. Foto: Tim Ley

Während dem Quiz rauchten die Köpfe aller Teilnehmer. Foto: Tim Ley

Hauptmann und König gratulieren dem Siegerteam. Foto: Tim Ley

Hauptmann und König gratulieren dem Siegerteam. Foto: Tim Ley

Im Verlauf des Abends wurden gemeinsam Weihnachtslieder gesungen und während man auf die Auswertung des Quizes wartete schaute sogar der Nikolaus vorbei. Dieser trug dann in gereimten Worten die Geschehnisse des vergangenen Jahres vor, lobte dabei, mahnte aber auch. Gerade Letzteres sollte das Gespür für die ein oder andere begangene Missetat schärfen, damit sich diese nicht wiederholen. Der heilige Mann hatte leider noch Folgetermine und so entschwand er mit seinem Schlitten und lies die Feier ihren weiteren Verlauf nehmen. So konnte als nächstes das Team um Peter-Josef Schütz, Werner Braun, Dominik Knieps, Sebastian Glees und Stefan Dünker den Preis für den Sieg entgegennehmen. Ein weiterer Höhepunkt des Abends ist die Verlosung, bei der alle die Möglichkeit hatten großartige Preise zu gewinnen. Mit dieser endete der offizielle Teil der Weihnachtsfeier und es wurden noch bis tief in die Nacht gemütlich beisammen gesessen und tiefgründige Gespräche geführt.

Abschließend möchte sich die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft “St. Lambertus” Lantershofen bei allen Geschäftsleuten herzlichst für die Spenden  zur Tombola bedanken.

02. Jun, 2018

Zu Gast bei unseren Ahrweiler Schützenbrüdern

Von |2018-09-13T22:24:12+02:0002. Juni 2018|2018, Ahrweiler|

Am Wochenende des Dreifaltigkeitssonntages startete nicht nur für die Ahrweiler Schützengesellschaften, sondern auch für den Vorstand der Junggesellen Schützen aus Lantershofen die Ahrweiler Festwoche. Bereits am Samstag traf man sich ausnahmsweise schon morgens, um für die scheidenden Majestät Vitus Appel unser Zelt aufzubauen. Am Abend traf man sich bei nicht weniger hohen Temperaturen als am morgen an Scholl´s Eck. Gemeinsam mit auserwählten Mitgliedern des Vereins ging es über den Berg hinab ins Tale, um vor Beginn des Großen Zapfenstreich auf dem Markt noch eine feuchte Stärkung zu sich zu nehmen. Im Anschluss lauschte man gut gestärkt dem Großen Zapfenstreich, welcher zu Ehren der scheidenden Majestäten Vitus Appel und Willi Busch auf dem Marktplatz zelebriert wurde. Im Anschluss daran ging es nach Walporzheim, um auf dem Abschiedsabend von Vitus Appel schöne Stunden zu verbringen.

Am nächsten Morgen ging es bereits früh wieder los, da unser Zelt auch noch abgebaut werden musste. Nach kurzer Stärkung eilten alle nach Hause, damit man kurze Zeit später wieder gestriegelt und gebügelt parat stand, um gemeinsam in die Quarzkaul zu schreiten. Nach dem Eintreffen der beiden Gesellschaften begann kurz darauf ein spannendes wie auch vielseitiges Rennen um die Königswürde. Nach den zahlreichen Ehrenschüssen, bei dem unsere Majestät Benedikt Fabritius die Birne des Vogels zerbersten ließ, ging es dann Schlag auf Schlag weiter und der Vogel der Bürgerschützen fiel. Das gebannte Warten außerhalb des Zeltes war kaum auszuhalten. Dann die Überraschung: Peter Diewald wurde hinausgetragen. Ein Kandidat mit dem niemand rechnete. Bereits während der Glückwünsche unseres Vorstandes gab es draußen einen Aufschrei, denn der Königsvogel der Ahrweiler Junggesellen war ebenfalls gefallen. Lars Angsten wurde auf den Schultern der beiden Fähnrichsbegleiter nach draußen getragen. Von den Emotionen losgelöst badete er in der Menge aus Gratulanten. Nach der Übergabe der Insignien verzögerte sich der Abmarsch in die Stadt wetterbedingt. Doch der Regen ließ nur die Bürgerschützen nass werden, sodass die Junggesellen vom Sonnenschein durch die Lantershofener geschützt abmarschieren konnten. Dann der emotionale Höhepunkt: Der Einzug durchs Ahrtor zu den Klängen von Tochter Zion. Dieser Einzug ist nicht nur für den Ahrweiler König ein Highlight, sondern auch für alle Teilnehmer des Festzuges. Am Abend dann der historische Höhepunkt des Tages. Der Historische Trinkzug startete und für viele in unseren Reihen war dies eine Premiere, die, vorweggenommen, alle bravourös gemeistert haben. So zog man in drei Reihen bis in die frühen Morgen Stunden durch die Stadt. Es ist schön zu sehen, dass viele Ständchenbetreiber die Lantershofener Schützen bereits an ihren gelben Rosen erkannten.

Die Abordnung aus Lantershofen kurz vor dem Start des Trinkzuges. Foto: JSG Lantershofen

Die Abordnung aus Lantershofen kurz vor dem Start des Trinkzuges. Foto: JSG Lantershofen

Erstaunlich frische Gesichter nach dem Ende des Trinkzuges. Foto: JSG Lantershofen

Erstaunlich frische Gesichter nach dem Ende des Trinkzuges. Foto: JSG Lantershofen

Nach einer kurzen Verschnaufpause am Dienstag traf man sich Mittwochabend wieder an Scholl´s Eck, um nach Ahrweiler zu gehen. Nach einer kurzen Stärkung im Marktbrunnen lauschten wir dem Platzkonzert der Junggesellen- und Bürgerschützen. Danach ging es keinesfalls nach Bad Neuenahr, sondern nach Hemessen zum Königsabend seiner Majestät Lars Angsten. Dort verbrachte man mehrere gesellige Stunden bis man im Morgengrauen aufbrach; zurück in die Heimat.

Donnerstagmorgen ging es in der Früh nach Karweiler, um von dort der Fronleichnams Prozession beizuwohnen. Diese begleiteten wir traditionell mit unserer Tragfahne und deren Begleitern. Nach Ende der Prozession, ging der Vorstand zu Onkel Bach, um dort traditionell noch einen schönen Nachmittag zu verbringen. Am Abend ging es wieder nach Ahrweiler zu den Abenden der Zugführer, bei welchen wir diese mit unserer Anwesenheit verschönerten.

Freitagabend wurde zum Ball der Bürgerschützen geladen. An diesem Abend durften auch die Damen mit nach Ahrweiler kommen. Bevor der Ball allerdings anfing, ging es in die Laurentius Kirche und anschließend zur Gefallenenehrung am Ahrtor. Danach marschierten wir mit auf den Marktplatz auf und begutachteten mit gekonntem Blick die Marschier Künste unserer Ahrweiler Schützenbrüder. Im Anschluss daran ging man in das Ahrweiler Bürgerzentrum zum Bürgerball. Dort konnte unter der musikalischen Leistung der Band „De Fruende“ das Tanzbein geschwungen werden. Ein weiteres Highlight des Abends war die Damenrede der Ex-Majestät Willi Busch in der er über seinen „Albtraum“ berichtete. Zum Schluss des Abends ging es zum Wackelzug, um anschließend im Quartier des Fähnrichsglied den Abend ausklingen zu lassen.

Zum Bürgerball waren auch die Damen geladen, sodass das Tanzbein geschwungen werden konnte. Foto: JSG Lantershofen

Zum Bürgerball waren auch die Damen geladen, sodass das Tanzbein geschwungen werden konnte. Foto: JSG Lantershofen

Hauptmann Johannes Schütz während seiner Rede auf dem Festkommers. Foto: JSG Lantershofen

Hauptmann Johannes Schütz während seiner Rede auf dem Festkommers. Foto: JSG Lantershofen

Auch das gemeinsame Abendessen beim Restaurant LaPerla hat mittlerweile Tradition. Foto: JSG Lantershofen

Auch das gemeinsame Abendessen beim Restaurant LaPerla hat mittlerweile Tradition. Foto: JSG Lantershofen

Samstagmorgen ging es wieder früh aus dem Bett. Der Höhepunkt der Junggesellen stand an. Nachdem man zum Frühstück der Majestät eingeladen war, ging es gemeinsam mit dem Festzug in die Kirche. Dort lauschte man nicht wie üblich der Predigt von Dechant Jörg Meyrer, sondern einer Reihe Junggesellen. Nach einer kurzen Erfrischung ging es wieder runter zum Ahrtor zur Gefallenenehrung. Von dort aus ging es zum Festkommers, welcher wieder im Zelt hinter der Feuerwehr stattfand. Man lauschte dort bei dem ein oder anderen Glas Wein den Reden der Festgäste und auch den Worten unseres Hauptmanns Johannes Schütz, welcher auf die Gemeinsamkeiten und die Freundschaft beider Gesellschaften hinwies. Nach dem Mittagsessen ging es auf den Kirmesplatz, wo wir aber nur kurz verweilten, um von da aus zur Hochzeit unseres langjährigen Vereinsmitgliedes Stefan Simons zu gelangen. Nach einem schnellen Kleidungswechsel ging das Tambourcorps hinunter um das Brautpaar gebührend mit einem Ständchen hochleben zu lassen. Wieder umgezogen und in Ahrweiler angekommen schafften wir es noch zum Abendessen, um von dort aus der Parade der Junggesellen beizuwohnen, welche unsere Majestät und unser Hauptmann mit abnahmen. Danach ging es mit dem Festzug wieder zum Zelt um den Abend gebührend ausklingen zu lassen.

Abschließend nochmal ein Dank an unseren Stammwirt Nunzio und an alle die solch schöne Schützenfesttage möglich gemacht haben.

25. Mrz, 2018

Vorstandstour – Eine Fahrt ins Blaue

Von |2018-09-13T22:49:03+02:0025. März 2018|2018, Vereinsleben|

Wie traditionell alle zwei Jahre machte sich unser Vorstand und Teile des Ehemaligen Vorstandes auf zu einer Fahrt welche mit kulturellen Aspekten groß aufwarten kann. Mit einer Truppe junger kulturinteressierter Männer startete die diesjährige Fahrt unter Leitung unseres Planungskomitees im heimatlichen Ahrweiler an Bahnsteig Eins. Von dort fuhren wir gen Süden, Ziel natürlich unbekannt.

Beim Weingut Georg Breuer in Rüdesheim probierte man sich durch verschiedene Weine. Foto: JSG Lantershofen

Beim Weingut Georg Breuer in Rüdesheim probierte man sich durch verschiedene Weine. Foto: JSG Lantershofen

Auf Einladung von Herrn Gies gab es für die Reisegruppe ein Mittagsmahl beim Griechen. Foto: JSG Lantershofen

Auf Einladung von Herrn Gies gab es für die Reisegruppe ein Mittagsmahl beim Griechen. Foto: JSG Lantershofen

Als Abschluss der Tour wurde gemeinsam gebruncht. Foto: JSG Lantershofen

Als Abschluss der Tour wurde gemeinsam gebruncht. Foto: JSG Lantershofen

In Remagen offenbarte sich die Nutzung eines privaten Bahnunternehmens und wir fuhren Richtung Koblenz. An unserer vorerst letzten Haltestelle Bingen stiegen wir auf ein Boot um und bereisten Vater Rhein und das Mittelrheintal auf dem Wasserwege. Unser Bootsausflug trieb uns bis in das benachbarte Rüdesheim. Im Weingut Erwin Breuer wurden wir Enthusiasten herzlich aufgenommen und verköstigen bei einer urigen Weinprobe diverse Spitzenweine. Als letzten Wein probierten wir einen Spätburgunder welcher aber geschmacklich recht wenig mit „drüje Rude vun de Ahr” zutun hat. Von dort ging es über den Rhein zurück an den Bahnhof und rein in den nächsten Zug. An unserem Ziel, der geschichtsträchtigen Landeshauptstadt Mainz, angekommen bezogen wir unsere Zimmer. Nach kurzer Pause erwartete uns eine Stadtführung welche dem ein oder anderen die Möglichkeit bot sich weiterzubilden. Am Abend kehrten wir in ein Mainzer Brauhaus ein um gestärkt die Mainzer Innenstadt unsicher zu machen, dies wurde ausführlich genossen. Als auch die letzten der Truppe mit den Ausläufern der Nacht wieder im Hotel ankamen konnte noch geruht werden um fit in Tag Zwei zu starten.

Der Mainzer Dom. Foto: JSG Lantershofen

Der Mainzer Dom. Foto: JSG Lantershofen

An diesem starteten wir ausgeruht um die Mittagszeit um auf Einladung unseres Landtagsabgeordneten Horst Gies ein Mittagessen zu uns zu nehmen. Nach der Stärkung bekamen wir eine Führung durch den provisorischen Landtag, da sich der aktuelle im Umbau befindet. Dieser kurze Einblick in die landespolitische Arbeit war für uns sehr aufschlussreich. Im Anschluss daran waren wir im Dom zu Mainz um uns diesen architektonischen Prachtbaum mit Zügen verschiedenster Epochen zeigen zu lassen. Von dort aus ging es in die Stadt zurück um der Mainzer Bevölkerung zu zeigen was feiern und Spaß haben heißt. Nach einer wieder sehr kurzen Nacht räumten wir die Zimmer um nach einem gemeinsamen Brunch Richtung Heimat zu fahren.

20. Jan, 2018

Lantershofener Junggesellen-Schützen zu Besuch beim Ahrweiler Patronatsfest

Von |2018-09-23T11:47:19+02:0020. Januar 2018|2018, Ahrweiler|

Bereits im Januar des noch Recht frischen Jahres 2018 machte sich der Vorstand der Junggesellen-Schützen auf den Weg nach Ahrweiler zum Patronatsfest der Ahrweiler Bürgerschützen. Der Abend begann ganz traditionell mit einem Wortgottesdienst in der Laurentiuskirche. Von dort aus ging es in das benachbarte Bürgerzentrum um dort ein schönes, geselliges Patronatsfest zu feiern. Auch bei den Lantershofener Gästen war die Spannung groß, den an jenem Abend wurde der Weg des Trinkzuges vorgestellt. Jener Trinkzug welcher nur alle drei Jahre stattfindet und für jeden Schützen egal ob Junggeselle, Bürgerschütze oder Lantershofener „das Highlight“ der Schützenfesttage darstellt.

Nachdem Hauptmann Jürgen Knieps die Anwesenden begrüßte und diese über den Trinkzug informierte lauschte man bei dem ein oder anderen Glas Wein und Franzbrötchen den kurzweiligen Vorträgen. Einer dieser sehr schönen Reden, war jene von Willi Busch, welche er das letzte Mal als Majestät der Bürgerschützen hielt. Mit Ende des offiziellen Programms, begann der gemütliche Teil des Abends bei dem Jung und Alt ins Gespräch kamen und einen interessanten Abend ausklingen ließen.

10. Nov, 2017

St. Martin: Feuer, Umzug und bunte Lichter

Von |2018-09-14T01:26:51+02:0010. November 2017|2017, St. Martin|

Wie in jedem Jahr gestalteten die Junggesellen das St. Martinsfest in Lantershofen maßgeblich mit. Dies geschah sowohl durch die musikalische Begleitung als auch durch das Errichten des Martinsfeuers. Damit die Zugteilnehmer ein schönes Feuer bestaunen können, befassen sich die Junggesellen schon im Frühjahr mit St. Martin. Den meist um Ostern wird angefangen mit dem Schanzenbinden, damit diese trocknen können und als guter Zunder dienen. Schanzen sind gebündelte Reisig und Holzzweige welche mit einer Kordel zusammengebunden werden. Dies geschieht damit das Feuer ordentlich gestapelt werden kann und auch optisch ansprechend ist. Insgesamt wurden in diesem Jahr, 180 Schanzen gebunden.

Damit das Feuer aber auch stehen bleibt wurden etwa zwei Wochen vor dem Fest die Pöhl geholt. Pöhl sind einfache Holzstämme welche als Pfosten dienen. Diese wurden im naheliegenden Wald geholt und mit Manneskraft aufgeladen und zum Feuerplatz gebracht.

Bevor mit dem Feuerbau begonnen werden kann, müssen zunächst die Schanzen geholt werden. Foto: JSG Lantershofen

Bevor mit dem Feuerbau begonnen werden kann, müssen zunächst die Schanzen geholt werden. Foto: JSG Lantershofen

Am Feuerplatz angekommen gilt es dann die Schanzen nach oben zu stapeln. Foto: JSG Lantershofen

Am Feuerplatz angekommen gilt es dann die Schanzen nach oben zu stapeln. Foto: JSG Lantershofen

Mit viel Müh und Kraft wächst das Feuer in die Höh. Foto: JSG Lantershofen

Mit viel Müh und Kraft wächst das Feuer in die Höh. Foto: JSG Lantershofen

Die vorhin genannten Pöhl wurden dann von der Feuerwehr aufgestellt wodurch wir am Freitagmorgen direkt anfangen konnten. Nach dem Abholen der von der Dorfbevölkerung gebundener Schanzen, ging es direkt tatkräftig ans Werk damit am Abend ein schönes Feuer brennen konnte. Das Feuer besteht unten aus Holzpaletten und einem Strohkern damit das Feuer genug Luft bekommt, und schön zünden kann. Darüber werden dann die Schanzen gestapelt um eine gewisse Höhe zu erreichen. Am Abend blieben die Junggesellen am Feuerplatz um das Lockfeuer am Brennen zu halten und das Feuer anzuzünden. Die Junggesellen die im Tambourcorps spielen ließen es sich genau wie die jungen Spielleute nicht nehmen, den Zug musikalisch zu begleiten und ihr Können zu zeigen.

Nach dem Martinszug traf man sich gemeinsam in Winzerverein zur Martinsverlosung. Dort und nachher am Feuer verbrachte man mit Spaß und Freude einige geselliges Stunden.

Wir bedanken uns bei all unseren Mitgliedern, der Feuerwehr und den Firmen die uns mit Kraft oder Werkzeug unterstützt haben. Ohne Euch könnte die alte Tradition des Martinsfeuer mit Schanzen nicht aufrechterhalten werden.