Berichte und Neuigkeiten2020-09-08T14:20:35+02:00

Berichte und Neuigkeiten

31.Dez, 2020

JSG-Jahresrückblick 2020

Von |2020, Bericht, Vereinsleben|

Die JSG Lantershofen blickt auf ein bewegtes Jahr zurück. Noch in gewohnter Weise startete man mit einer Winterwanderung am ersten Samstag im Januar, der Teilnahme an der Abschlussveranstaltung der Feierlichkeiten zu 1000 Jahre Lantershofen sowie dem Besuch des Patronatsfests der Ahrweiler Bürgerschützen. Auch die Veranstaltungen des Dorfkarnevals wurden gemeinsam mit den Musikfreunden erneut erfolgreich durchgeführt. Der Rest des Kalenderjahrs war dann jedoch geprägt von Ungewissheit und Herausforderungen, aber auch Ideenreichtum und Gemeinschaft.

Auf den bundesweiten Lockdown im März reagierten aktive und ehemalige Junggesellen und Brötchesmädche mit dem Angebot der Kaufpatenschaft „Jung hilft Alt“. An das übliche Vereinsleben war von dort an nicht mehr zu denken. So musste das Stellen das Dorfmaibaums im April genauso abgesagt werden, wie die Mitgliederversammlung und die traditionelle Mainacht. Erst im Juli konnten wieder erste Aktivitäten stattfinden, auch wenn hier Kreativität gefragt war. Die geltenden Regelungen machten eine Durchführung des Maubichfest im gewohnten Umfang nicht möglich. So wurde der Samstag für eine interne Vereinsaktivität mit den Brötchesmädchen genutzt, die als Wanderung im Freien mit ausreichend Abstand durchgeführt werden konnte. Am Sonntag wurde der traditionelle Maubichkuchen mit Lieferdienst und vor Ort Verkauf angeboten und für die Dorfbevölkerung Bestand zum ersten Mal seit Monaten die Möglichkeiten im Hof des Winzervereins zusammenzukommen.

In der nachfolgenden Woche wurde die Mitgliederversammlung nachgeholt. Neben einem Wechsel an der Vereinsspitze stand eine Satzungsänderung im Fokus. Hier wurde neben einer Verschiebung des Geschäftsjahrs und der Einführung einer Fördermitgliedschaft die Möglichkeit zur Gründung von Zweigvereinen geschaffen. Das Tambourcorps soll im kommenden Jahr als eigenständiger Zweigverein der JSG gegründet werden. Leider wurde ein Teilnehmer der Versammlung im Nachhinein positiv auf Covid-19 getestet, was eine Quarantäne für alle anwesenden Mitglieder nach sich zog. Glücklicherweise haben die ergriffenen Vorsichtsmaßnahmen Wirkung gezeigt, sodass bei den nachfolgenden Testungen nur zwei weitere Personen ein positives Testergebnis erhielten, deren Infektion nicht auf die Versammlung zurückzuführen ist.

Auch der Lantershofener Festmonat September stand weiterhin unter dem Zeichen der Pandemie. Ein erstmalig einberufener Kirmesausschuss aus Junggesellen, Brötchesmädchen und Bürgern erarbeitete einen Plan für die Kirmestage. Schnell war man sich einig, dass ein Schützenfest mit Königsschießen nicht durchführbar sei. Stattdessen veranstalteten Junggesellen und Brötchesmädche eine interne Veranstaltung im Freien, samt einem Quiz und einem spielerischen Wettkampf. Da Kirmesveranstaltungen offiziell verboten waren schuf man mit dem St. Lambertus-Fest eine alternative Variante. Tambourcorps und Musikfreunde spielten auf dem Gelände des Studienhauses für das ganze Dorf hörbar auf und auf dem Parkplatz des St. Ursula-Haus fand ein Ausschank statt. Festzüge und Paraden gab es keine, jedoch konnten alle üblichen Messen sowie die Gefallenenehrung stattfinden. Der sonst im Saal des Winzervereins stattfindende Festkommers wurde dieses Mal im kleinen Kreis abgehalten und per Livestream übertragen, sodass jedem eine Teilnahme ermöglicht wurde.

Im Oktober griff der Ortsvorsteher eine Idee der Junggesellen auf und lud die Ortsvereine zu einer Zusammenkunft ein, um die Aktivitäten der Vereine besser zu koordinieren und sich gegenseitig zu unterstützen. Die anwesenden Vereine einigten sich auf eine Etablierung dieses Formats und streben ein nächstes Treffen Ende März an.

Den Abschluss des Jahres bildete die Weihnachtsfeier, die normalerweise in der Kneipe im Winzerverein stattfindet. Dieses Mal wurde sich online getroffen und zum ersten Mal waren neben Junggesellen und ehemaligen Hauptleuten auch Tambourcorps und Brötchesmädchen eingeladen und verlebten einen ereignisreichen Abend.

Weiterhin wurden trotz der finanziell schwierigen Lage einige Investitionen getätigt. So wurde ein Seecontainer als Ersatz für die weggefallen Lagerfläche an der Alten Schule angeschafft, notwendige Restaurierungen am Kugelfang in Auftrag gegeben oder ein Ersatz für das in die Jahre gekommene Metallzelt bestellt.

An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, ohne die unser Vereinsleben nicht möglich wäre. Hierzu gehören unter anderem die Bürgervereinigung Lantershofen, unsere Brötchesmädchen, die anderen Ortsvereine, das Studienhaus und die Pfarrgemeinde, aber auch die gesamte Dorfbevölkerung. Ebenfalls gilt ein Dank der Gemeinde Grafschaft, dem Kreis Ahrweiler, der Raiffeisenbank Voreifel und der Kreissparkasse Ahrweiler, sowie allen Firmen und privaten Spendern.

Der Start in das neue Jahr wird nicht durch die Winterwanderung, die auf unbestimmte Zeit verschoben wurde, oder den Dorfkarneval erfolgen. Alle Karnevalsveranstaltungen wurden für 2021 abgesagt, jedoch laufen bereits die Planungen für 2022. Mit etwas Glück wird es uns möglich sein im April den Dorfmaibaum zu stellen. Bis dahin wünschen wir allen einen guten und gesunden Start in das neue Jahr und hoffen, dass wir an Maubichfest, Schützenfest und Kirmes wieder gemeinsam feiern können.

26.Dez, 2020

Digitale Weihnachtsfeier 2020

Von |2020, Bericht, Vereinsleben|

Seit vielen Jahren ist es gute Tradition, dass Junggesellen und ehemalige Hauptleute am Abend des 2. Weihnachtstages zur gemeinsamen Weihnachtsfeier in der Kneipe des Winzervereins zusammenkommen. Auf diese generationenübergreifende Feier wollte man auch in diesem Jahr nicht verzichten und so traf man sich dem Zeitgeist entsprechend zu einer Online-Konferenz, an der sich rege beteiligt wurde. Erstmalig waren auch die Mitglieder des Tambourcorps und die Brötchesmädche eingeladen, die dieser Einladung vereinzelt gefolgt waren. Das Programm wurde dabei den Gegebenheiten angepasst und so gab es statt der üblichen Tombola ein Weihnachtsbingo und das Quiz wurde nicht in Teams mit Stift und Papier, sondern einzeln und digital bestritten. Die Teilnehmenden waren sehr erfreut, dass der Nikolaus es trotz der widrigen Umstände geschafft hatte seinen Jahresrückblick in Form einer Videobotschaft vorzutragen. Neben Lob und Rügen für die Taten einzelner Mitglieder, war diese geprägt von vielen heiteren Anekdoten aus diesem turbulenten Jahr 2020.

Auch der Nikolaus ist digital und stattet der Weihnachtsfeier einen Besuch ab. Foto: JSG Lantershofen

Auch der Nikolaus ist digital und stattet der Weihnachtsfeier einen Besuch ab. Foto: JSG Lantershofen

Als Sieger des Quiz gingen Robin Grießel, Johannes Schütz und Nils Henscheid hervor, das Bingo konnte Lars Henscheid für sich entscheiden. Die Gewinne aus dem Hause Schütz wurden nachfolgend persönlich von seiner Majestät übergeben.

Für Robin Grießel als Sieger des Quiz gab es eine Flasche Eifelgeist. Foto: Marco Böhm

Für Robin Grießel als Sieger des Quiz gab es eine Flasche Eifelgeist. Foto: Marco Böhm

Für den Zweitplatzierten Johannes Schütz brachte die Majestät eine Flasche Himbeerlikör. Foto: Marco Böhm

Für den Zweitplatzierten Johannes Schütz brachte die Majestät eine Flasche Himbeerlikör. Foto: Marco Böhm

Als dritter konnte sich Nils Henscheid eine Flasche Kirschenlikör sichern. Foto: Marco Böhm

Als dritter konnte sich Nils Henscheid eine Flasche Kirschenlikör sichern. Foto: Marco Böhm

Lars Henscheid konnte das Bingo für sich entscheiden und erhielt dafür ebenfalls eine Flasche Eifelgeist. Foto: Marco Böhm

Lars Henscheid konnte das Bingo für sich entscheiden und erhielt dafür ebenfalls eine Flasche Eifelgeist. Foto: Marco Böhm

Die Junggesellen-Schützen bedanken sich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern im Laufenden Jahr und wünschen alles Gute für den Jahreswechsel. Hoffentlich können wir die Gemeinschaft bald wieder ohne Bildschirme und Abstand leben.

20.Dez, 2020

Gesellschaft erhält Spende für Kugelfang

Von |2020, Bericht, Vereinsleben|

Die Junggesellen-Schützen haben ein vorweihnachtliches Geschenk erhalten. Auf dem Spendenportal der Kreissparkasse sind 450€ für die Restaurierung des Kugelfangs zusammengekommen, welche durch die Fa. Willerscheid vorgenommen werden soll. Die beiden Vorsitzenden freuten sich sehr den Scheck entgegennehmen zu können, auch wenn ihnen diese Freude durch die Masken nicht anzusehen ist.

Hauptmann Marco Böhm und 1. Offizier Christian Herz freuen sich über den Spendenscheck. Foto: Klaus Kuttig

Hauptmann Marco Böhm und 1. Offizier Christian Herz freuen sich über den Spendenscheck. Foto: Klaus Kuttig

Ein großes Dankeschön an die Kreissparkasse Ahrweiler für die Ermöglichung dieser Spende und an TEAM-Gerüstbau für die großzügige Unterstützung durch das Bereitstellen des Gerüsts.

19.Dez, 2020

Weihnachtsbaum in der Kirche aufgestellt

Von |2020, Bericht, Vereinsleben|

Am Samstag vor Heiligabend treffen sich die Junggesellen normalerweise zahlreich zum gemeinsamen Aufstellen des Weihnachtsbaus in der Kirche. Für die Junggesellen-Schützen war es in diesem Jahr ein besonderes Anliegen, an dieser Tradition festzuhalten. Die Anzahl der helfenden Hände beim Abholen und Aufstellen waren jedoch deutlich reduziert, um den aktuellen Gegebenheiten gerecht zu werden.

Blick auf Adventskranz, Altar und Weihnachtsbaum. Foto: Nils Henscheid

Blick auf Adventskranz, Altar und Weihnachtsbaum. Foto: Nils Henscheid

Auch im Pandemiejahr 2020 gibt es Konstanten. So schmücken Krippe und Weihnachtsbaum die Lantershofener Kirche. Foto: Nils Henscheid

Auch im Pandemiejahr 2020 gibt es Konstanten. So schmücken Krippe und Weihnachtsbaum die Lantershofener Kirche. Foto: Nils Henscheid

Der Baum aus dem Bestand der Gemeinde Grafschaft schmückt jetzt zusammen mit der Krippe die Kirche und verbreitet dort weihnachtliche Atmosphäre. In Zeiten der Unsicherheit ist es wichtiger denn je an bewährten Traditionen festzuhalten, um hoffnungsvoll in die Zukunft schauen zu können.

Wir wünschen allen Freunden und Gönnern der Gesellschaft ein gesegnetes Weihnachtsfest. Foto: Nils Henscheid

Wir wünschen allen Freunden und Gönnern der Gesellschaft ein gesegnetes Weihnachtsfest. Foto: Nils Henscheid

10.Okt, 2020

Rückblick auf das St. Lambertus-Fest in Lantershofen

Von |2020, Bericht, Corona, Kirmes|

Mit Stolz blicken die Junggesellen-Schützen auf das Festwochenende zu Ehren Ihres Schutzpatrons zurück. Trotz aller Widrigkeiten ist es gelungen den Kern der Tradition auch in diesem Jahr aufrecht zu erhalten, denn für Lantershofen gilt: „Kirmes ist nicht verzichtbar“, wie es der stellvertretende Ortsvorsteher in seiner Rede auf dem traditionellen Festkommers treffend formulierte. Neben kreativen Ideen bei der Ausgestaltung der einzelnen Tage, war es die Dorfgemeinschaft, die diesen Erfolg überhaupt erst möglich gemacht hat.

Ein Teil der Gesellschaft am Montag des St. Lambertusfestes mit obligatorischem Abstand. Foto: Victoria Bonesteel

Ein Teil der Gesellschaft am Montag des St. Lambertusfestes mit obligatorischem Abstand. Foto: Victoria Bonesteel

Am Samstag den 19.09.20 erklangen die Töne von Tambourcorps und Musikfreunden im gesamten Dorf. Der örtliche Musikverein hatte es sich nicht nehmen lassen die Junggesellen in diesem außergewöhnlichen Jahr zu unterstützen und dabei auf die normalerweise fällige Gage verzichtet. Bei weitem keine Selbstverständlichkeit, denn ansonsten spielt an Kirmes eine auswärtige Kapelle gegen Bezahlung. Gut zwei Stunden hatte so das ganze Dorf etwas von diesem etwas anderen Kirmesanspielen. Währenddessen luden die Junggesellen, mit Unterstützung des Vorstands der Bürgervereinigung, dazu ein auf dem Festplatz vor dem St. Ursula-Haus einige gesellige Stunden zu verbringen. Diese Gelegenheit wurde von vielen Lantershofenerinnen und Lantershofenern dankend angenommen.

Dem schloss sich am Sonntagmorgen das Festhochamt an, welches in diesem Jahr in doppelter Ausführung stattfand, um den begrenzten Platzkapazitäten in der Kirche entgegenzuwirken. Die sonst üblichen Festumzüge durch das Dorf fanden aus Sicherheitsgründen nicht statt, sodass die Junggesellen mittags ohne klingendes Spiel zur Festandacht zogen. Für die Offiziere bot sich dabei eine ganz neue Perspektive. Diese nahmen erstmalig im Altarraum Aufstellung, um die derzeit geltenden Abstandsregelungen einhalten zu können. Im Anschluss bestand wieder die Gelegenheit am Festplatz zumindest etwas Kirmesgefühl zu erleben. Das Tambourcorps sorgte dabei erneut für einen gelungenen musikalischen Rahmen.

Dem traditionellen Festgottesdienst am Montagmorgen, bei dem trotz begrenzter Plätze in der Kirche noch Sitzplätze freigeblieben waren, folgte die Gefallenenehrung, die ebenfalls vom Tambourcorps begleitet wurde. Anstatt anschließend – wie sonst üblich – gemeinsam in den Saal des Winzervereins zu ziehen, wurde der Festkommers als eine dezentrale Veranstaltung realisiert und ein Großteil der sonst üblichen Gäste verfolgte die Veranstaltung von zuhause aus per Livestream. Abschließend ließen die Junggesellen die Festtage in kleinem Kreis am Festplatz ausklingen.

Deutlich wurde an der Durchführung des St. Lambertus-Festes: Not macht erfinderisch und so lässt sich festhalten, dass man selbst in Zeiten einer Pandemie nicht vollständig auf Tradition, Kultur und soziale Kontakte verzichten muss, wenn man das nötige Augenmaß und ausreichend Kreativität an den Tag legt. Unser Kirchweihfest war nicht so wie wir es gerne gehabt hätten, wir haben jedoch das Beste daraus gemacht und einige Konzepte aus diesem Jahr haben darüber hinaus durchaus das Potential auch in nachfolgenden Jahren Anwendung zu finden. Hierzu zählen die vorab geführten Gesprächsrunden der Junggesellen, Bürger und Brötchesmädchen über den Ablauf der Festveranstaltungen, die Zusammenarbeit mit den Musikfreunden oder die Live-Übertragung von einzelnen Veranstaltungen.

Der Dank der Junggesellen gilt allen, die zum Erfolg der Festtage beigetragen haben. Sei es durch Rat, Tat oder durch Anwesenheit an den Veranstaltungen. An dieser Stelle seien insbesondere die Feuerwehr sowie die Verantwortlichen auf Seiten der Kirche und der Gemeinde Grafschaft genannt, ohne deren Mithilfe wir die Veranstaltungen nicht hätten durchführen können.

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