Berichte und Neuigkeiten2019-09-12T15:04:34+02:00

Berichte und Neuigkeiten

18.Apr, 2020

Generalversammlung muss auf unbestimmten Termin verschoben werden – Vorstand bleibt vorerst im Amt

Von |2020, Generalversammlung, Vereinsleben|

Wie in fast allen Bereichen, des öffentlichen Lebens steht auch bei uns Junggesellen alles still. Aufgrund der aktuellen Ausgangsbeschränkungen welche auf der Ministerkonferenz vom 15.04.20, bis zum 03.05. verlängert wurden, ist es uns nicht möglich unsere Generalversammlung abzuhalten. Diese verschieben wir auf unbestimmte Zeit, bis uns neuere Informationen vorliegen.

Wir möchten auch darüber informieren, dass wir aufgrund § 5 des Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19 Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht vom 27. März 2020 trotz Ablauf unserer Amtszeit im Amt bleiben. Somit bleiben wir auch über den 30.04 hinaus handlungsfähig und der Verein ist nicht vorstandslos.

Auch Fragen bezüglich unserer Veranstaltungen, unabhängig ob intern oder extern, können wir zum aktuellen Zeitpunkt nicht beantworten. Wir versichern, dass wir sobald nähere Informationen vorliegen, diese bewerten und kommunizieren werden.

Bis dahin wünschen wir allen Mitgliedern, deren Familien und der gesamten (Dorf-)Gemeinschaft, dass Sie gesund bleiben und wir uns alle hoffentlich bald wieder auf einer unserer zahlreichen Veranstaltungen oder in der Dorfgemeinschaft begrüßen können.

18.Jan, 2020

Lantershofener Junggesellen-Schützen zu Besuch beim Ahrweiler Patronatsfest

Von |2020, Ahrweiler|

Bereits im Januar des noch Recht frischen Jahres 2020 machte sich der Vorstand der Junggesellen-Schützen auf den Weg nach Ahrweiler zum Patronatsfest der Ahrweiler Bürgerschützen. Der Abend begann ganz traditionell mit einem Wortgottesdienst in der Laurentiuskirche. Von dort aus ging es in das benachbarte Bürgerzentrum um dort ein schönes, geselliges Patronatsfest zu feiern. Dort lauschten wir unter anderem unserem Regens Dr. Volker Malburg und seinem Festvortrag über seine Tätigkeit als Bezirkspräses.

Auch den kurzweiligen Reden von Hauptmann Jürgen Knieps, Majestät Peter Diewald oder Junggesellen Hauptmann Lukas Knieps lauschten wir gebannt und der offizielle Teil des Abends verging wie im Flug.

Nach dessen Ende, verweilten Jung und Alt in geselliger Runde und verbrachten bei guten Gesprächen und einem guten Tropfen Schützenwein noch einen schönen Abend.

16.Nov, 2019

Subregens Philip Peters verabschiedet

Von |2019, Allgemein|

Eine rappelvolle, bis auf den allerletzten Platz besetzte St. Lambertus Kirche, die Junggesellen in nahezu voller Mannstärke in Uniform angetreten und eine Atmosphäre, die eine Mischung aus Freude und Wehmut regelrecht greifbar machte. Was sonst eher an Weihnachten oder sehr hohen Feiertagen der Fall ist, erlebte Lantershofen jetzt auch an einem ganz normalen Sonntag – der dann irgendwie doch alles andere als „normal“ war. Vier Jahre lang amtierte der in Düsseldorf geborene und in Duisburg-Homberg aufgewachsene Dr. Philip Peters als Subregens am Studienhaus St. Lambert und hinterließ dabei nicht nur im überdiözesanen Prieserseminar, sondern auch in Lantershofen und den umliegenden Orten tiefe Spuren.

Denn neben seinem Lehrauftrag am Studienhaus, war Philip Peters nicht nur Seelsorger, sondern vor allem auch Mensch. Immer nahbar, ansprechbar, lebensfroh und mit ganz viel Herz. Das Motto „die Kirche muss zu den Menschen kommen“, wurde und wird von Philip Peters gelebt. Ob als Musiker beim Tambourcorps der Junggesellen, als geniales Karnevals-Bütten-Duo mit Regens Dr. Volker Malburg oder bei den Traditionsveranstaltungen des Ortes – Philip Peters war immer mittendrin statt nur dabei.

Philip Peters inmitten des Tambourcorps und der Vereinsvertreter. Foto: Dirk Unschuld

Dessen ungeachtet hatte der Subregens auch immer ein offenes Ohr bei Problemen oder seelsorgerischen Fragen. Und wenn irgendwo in der Region ein Priester ausfiel, zelebrierte  Philip Peters den Gottesdienst, ganz gleich ob beispielsweise in Lantershofen, Ringen oder Dernau. „Nur“ vier Jahre war der im Oktober 2010 zum Priester geweihte Peters in Lantershofen, doch für die Menschen fühlte es sich so an, als sei er „schon immer da“. „Du bist einfach ein echter Lantershofener geworden“, brachte es der der Vorsitzende der Bürgervereinigung, Erich Althammer, in seiner Laudatio auf den Punkt.

Für Philip Peters war es ein emotionales Abschieds-Wochenende, das mit einem gemeinsamen Abend mit den Junggesellen und Brötchesmädchen in der „kleinen Kneipe“ des Studienhauses begann. Sonntags dann der gemeinsam mit Dr. Volker Malburg gefeierte Gottesdienst, bevor es in den Räumlichkeiten der „Burg“ noch einen offiziellen Abschiedsempfang gab, der ebenfalls von zahlreichen Gästen besucht wurde. Philip Peters wechselt nach Kleve-Materborn und Reichswald, wo er Pfarrer der Pfarrei „Zur Heiligen Familie“ wird. Daran, dass er „seinen“ Lantershofenern trotzdem eng verbunden bleibt, ließ der überaus beliebte Geistliche keinen Zweifel.

08.Nov, 2019

Gelungenes Martinsfeuer in Lantershofen

Von |2019, St. Martin|

Auch in diesem Jahr haben die Junggesellen an mehreren Terminen im Jahr Holzschanzen für das Martinsfeuer gebunden und gesammelt. Dies geschah teilweise auch mit der Unterstützung interessierter Jungen aus dem Dorf, die vielleicht eines Tages selbst Junggesellen werden.

Eine Woche vor den Martinsfeierlichkeiten wurden dann die Pöhl, die Holzpfeiler, die das Feuer zusammenhalten sollten, aus dem Wald geholt. Freundlicherweise stellte uns hierfür ein ehemaliges Mitglied unserer Gesellschaft Bäume zu Verfügung, die jedoch noch aus dem Wald abtransportiert werden mussten Hierbei sollten jedoch ungeahnte Schwierigkeiten auftreten, da der Traktor, mit dem die Pöhl transportiert werden sollten, Startschwierigkeiten aufwies. So dauerte es erstmal eine Weile, bis dieses Problem behoben war und die Baumstämme endlich abtransportiert werden konnten. Anschließend befestigte die freiwillige Feuerwehr die Baumstämme an der Feuerstelle im Boden.

Um den Traktor ans Laufen zu bringen, schieben die Junggesellen den Traktor an, während Majestät Markus Fabritius versucht, den Motor zu starten. Foto: JSG

Um den Traktor ans Laufen zu bringen, schieben die Junggesellen den Traktor an, während Majestät Markus Fabritius versucht, den Motor zu starten. Foto: JSG

Die Bäume werden auf die passende Größe zugeschnitten und dann abtransportiert. Foto: JSG

Die Bäume werden auf die passende Größe zugeschnitten und dann abtransportiert. Foto: JSG

Am 8. November trafen sich die Junggesellen bereits früh am Morgen, um mit den Aufbauarbeiten des Martinsfeuers zu beginnen. Dank ausreichender Motivation und genügend Teilnehmer ist das Feuer binnen kürzester Zeit aufgebaut worden, sodass der Martinszug rechtzeitig beginnen konnte.

Mithilfe eines Gerüsts werden die Holzschanzen nach oben transportiert und dann ins Feuerholz eingearbeitet. Foto: JSG

Mithilfe eines Gerüsts werden die Holzschanzen nach oben transportiert und dann ins Feuerholz eingearbeitet. Foto: JSG

Das Feuer brennt und erleuchtet den Nachthimmel. Foto: JSG

Das Feuer brennt und erleuchtet den Nachthimmel. Foto: JSG

Die Teilnehmer dieses Zuges konnten, unter den Klängen der Musikfreunde Lantershofen als des Junggesellentambourcorps, ein sehr schönes Feuer betrachten. Infolgedessen ging der Festzug zum Winzerverein in Lantershofen, um dort in einer Tombola die Martinsfeierlichkeiten zu beenden.

22.Sep, 2019

Tambourcorps erlebt einen riesigen Andrang

Von |2019, Tambourcorps|

Wie die Schützenfest- und Kirmestage ist inzwischen auch der Schnuppertag für unser Tambourcorps Tradition. In den letzten Jahren hat man über diesen aber leider nur vereinzelt neue Mitglieder gewinnen können. In diesem Jahr hat man deswegen das Konzept ein wenig geändert und auch schon Kinder ab 6 Jahren eingeladen. Dies erfolgte, im Gegensatz zu den letzten Jahren, nicht indem die Mitglieder die Haushalte abklapperten, sondern per Mund zu Mund Propaganda und die sozialen Netzwerke. Diese Entscheidung stelle sich als goldrichtig heraus. Die Mitglieder des Tambourcorps wussten gar nicht wem sie zuerst die Instrumente des Tambourcorps näherbringen sollten. Mit zwischenzeitlich etwa 15-20 Kindern in Begleitung ihrer Eltern war der Proberaum der Mehrzweckhalle bis zum Anschlag gefüllt und so mancher Elternteil hätte sich wohl gewünscht Ohropax eingepackt zu haben. Besonders beliebt waren dabei die Instrumente des Schlagwerks, also die Marschtrommel, Pauke und Becken. Dennoch ließen sich auch einige Jungen für die Lyra oder auch die Flöte begeistern.

Beliebtes Instrument bei den Kleinen war die Marschtrommel. Foto: Thomas Schaaf

Beliebtes Instrument bei den Kleinen war die Marschtrommel. Foto: Thomas Schaaf

Auch Uniformen konnten Probe getragen werden. Foto: Thomas Schaaf

Auch Uniformen konnten Probe getragen werden. Foto: Thomas Schaaf

Die "alten Hasen" sorgten für hilfreiche Tips. Foto: Thomas Schaaf

Die “alten Hasen” sorgten für hilfreiche Tips. Foto: Thomas Schaaf

Unterm Strich konnte man für den direkten Einstieg in den Unterricht 2 Jungen gewinnen und kann sich in den nächsten Jahren auf einen großen Zuwachs an jungen Lantershofenern einstellen. Aber auch die Jungen, die für den eigentlichen Unterricht noch zu Jung sind, soll die Möglichkeit bestehen in regelmäßigen Abständen noch einmal die Instrumente in die Hand zu bekommen und vielleicht schon die ersten Grundlagen zu erlernen.

Nach einem Ständchen des Tambourcorps wurde der Tag noch bei Grillwürstchen und geselligem Beisammensein gemeinsam beendet.