08. Nov, 2019

Gelungenes Martinsfeuer in Lantershofen

Von |2020-04-22T18:59:18+02:0008. November 2019|2019, St. Martin|

Auch in diesem Jahr haben die Junggesellen an mehreren Terminen im Jahr Holzschanzen für das Martinsfeuer gebunden und gesammelt. Dies geschah teilweise auch mit der Unterstützung interessierter Jungen aus dem Dorf, die vielleicht eines Tages selbst Junggesellen werden.

Eine Woche vor den Martinsfeierlichkeiten wurden dann die Pöhl, die Holzpfeiler, die das Feuer zusammenhalten sollten, aus dem Wald geholt. Freundlicherweise stellte uns hierfür ein ehemaliges Mitglied unserer Gesellschaft Bäume zu Verfügung, die jedoch noch aus dem Wald abtransportiert werden mussten Hierbei sollten jedoch ungeahnte Schwierigkeiten auftreten, da der Traktor, mit dem die Pöhl transportiert werden sollten, Startschwierigkeiten aufwies. So dauerte es erstmal eine Weile, bis dieses Problem behoben war und die Baumstämme endlich abtransportiert werden konnten. Anschließend befestigte die freiwillige Feuerwehr die Baumstämme an der Feuerstelle im Boden.

Um den Traktor ans Laufen zu bringen, schieben die Junggesellen den Traktor an, während Majestät Markus Fabritius versucht, den Motor zu starten. Foto: JSG

Um den Traktor ans Laufen zu bringen, schieben die Junggesellen den Traktor an, während Majestät Markus Fabritius versucht, den Motor zu starten. Foto: JSG

Die Bäume werden auf die passende Größe zugeschnitten und dann abtransportiert. Foto: JSG

Die Bäume werden auf die passende Größe zugeschnitten und dann abtransportiert. Foto: JSG

Am 8. November trafen sich die Junggesellen bereits früh am Morgen, um mit den Aufbauarbeiten des Martinsfeuers zu beginnen. Dank ausreichender Motivation und genügend Teilnehmer ist das Feuer binnen kürzester Zeit aufgebaut worden, sodass der Martinszug rechtzeitig beginnen konnte.

Mithilfe eines Gerüsts werden die Holzschanzen nach oben transportiert und dann ins Feuerholz eingearbeitet. Foto: JSG

Mithilfe eines Gerüsts werden die Holzschanzen nach oben transportiert und dann ins Feuerholz eingearbeitet. Foto: JSG

Das Feuer brennt und erleuchtet den Nachthimmel. Foto: JSG

Das Feuer brennt und erleuchtet den Nachthimmel. Foto: JSG

Die Teilnehmer dieses Zuges konnten, unter den Klängen der Musikfreunde Lantershofen als des Junggesellentambourcorps, ein sehr schönes Feuer betrachten. Infolgedessen ging der Festzug zum Winzerverein in Lantershofen, um dort in einer Tombola die Martinsfeierlichkeiten zu beenden.

10. Nov, 2017

St. Martin: Feuer, Umzug und bunte Lichter

Von |2018-09-14T01:26:51+02:0010. November 2017|2017, St. Martin|

Wie in jedem Jahr gestalteten die Junggesellen das St. Martinsfest in Lantershofen maßgeblich mit. Dies geschah sowohl durch die musikalische Begleitung als auch durch das Errichten des Martinsfeuers. Damit die Zugteilnehmer ein schönes Feuer bestaunen können, befassen sich die Junggesellen schon im Frühjahr mit St. Martin. Den meist um Ostern wird angefangen mit dem Schanzenbinden, damit diese trocknen können und als guter Zunder dienen. Schanzen sind gebündelte Reisig und Holzzweige welche mit einer Kordel zusammengebunden werden. Dies geschieht damit das Feuer ordentlich gestapelt werden kann und auch optisch ansprechend ist. Insgesamt wurden in diesem Jahr, 180 Schanzen gebunden.

Damit das Feuer aber auch stehen bleibt wurden etwa zwei Wochen vor dem Fest die Pöhl geholt. Pöhl sind einfache Holzstämme welche als Pfosten dienen. Diese wurden im naheliegenden Wald geholt und mit Manneskraft aufgeladen und zum Feuerplatz gebracht.

Bevor mit dem Feuerbau begonnen werden kann, müssen zunächst die Schanzen geholt werden. Foto: JSG Lantershofen

Bevor mit dem Feuerbau begonnen werden kann, müssen zunächst die Schanzen geholt werden. Foto: JSG Lantershofen

Am Feuerplatz angekommen gilt es dann die Schanzen nach oben zu stapeln. Foto: JSG Lantershofen

Am Feuerplatz angekommen gilt es dann die Schanzen nach oben zu stapeln. Foto: JSG Lantershofen

Mit viel Müh und Kraft wächst das Feuer in die Höh. Foto: JSG Lantershofen

Mit viel Müh und Kraft wächst das Feuer in die Höh. Foto: JSG Lantershofen

Die vorhin genannten Pöhl wurden dann von der Feuerwehr aufgestellt wodurch wir am Freitagmorgen direkt anfangen konnten. Nach dem Abholen der von der Dorfbevölkerung gebundener Schanzen, ging es direkt tatkräftig ans Werk damit am Abend ein schönes Feuer brennen konnte. Das Feuer besteht unten aus Holzpaletten und einem Strohkern damit das Feuer genug Luft bekommt, und schön zünden kann. Darüber werden dann die Schanzen gestapelt um eine gewisse Höhe zu erreichen. Am Abend blieben die Junggesellen am Feuerplatz um das Lockfeuer am Brennen zu halten und das Feuer anzuzünden. Die Junggesellen die im Tambourcorps spielen ließen es sich genau wie die jungen Spielleute nicht nehmen, den Zug musikalisch zu begleiten und ihr Können zu zeigen.

Nach dem Martinszug traf man sich gemeinsam in Winzerverein zur Martinsverlosung. Dort und nachher am Feuer verbrachte man mit Spaß und Freude einige geselliges Stunden.

Wir bedanken uns bei all unseren Mitgliedern, der Feuerwehr und den Firmen die uns mit Kraft oder Werkzeug unterstützt haben. Ohne Euch könnte die alte Tradition des Martinsfeuer mit Schanzen nicht aufrechterhalten werden.

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