Alle Berichte in Zusammenhang mit unserer Brudergesellschaft, der Junggesellen-Schützengesellschaft Sankt Laurentius Ahrweiler.

02. Jun, 2018

Zu Gast bei unseren Ahrweiler Schützenbrüdern

Von |2018-09-13T22:24:12+00:0002. Juni 2018|2018, Ahrweiler|

Am Wochenende des Dreifaltigkeitssonntages startete nicht nur für die Ahrweiler Schützengesellschaften, sondern auch für den Vorstand der Junggesellen Schützen aus Lantershofen die Ahrweiler Festwoche. Bereits am Samstag traf man sich ausnahmsweise schon morgens, um für die scheidenden Majestät Vitus Appel unser Zelt aufzubauen. Am Abend traf man sich bei nicht weniger hohen Temperaturen als am morgen an Scholl´s Eck. Gemeinsam mit auserwählten Mitgliedern des Vereins ging es über den Berg hinab ins Tale, um vor Beginn des Großen Zapfenstreich auf dem Markt noch eine feuchte Stärkung zu sich zu nehmen. Im Anschluss lauschte man gut gestärkt dem Großen Zapfenstreich, welcher zu Ehren der scheidenden Majestäten Vitus Appel und Willi Busch auf dem Marktplatz zelebriert wurde. Im Anschluss daran ging es nach Walporzheim, um auf dem Abschiedsabend von Vitus Appel schöne Stunden zu verbringen.

Am nächsten Morgen ging es bereits früh wieder los, da unser Zelt auch noch abgebaut werden musste. Nach kurzer Stärkung eilten alle nach Hause, damit man kurze Zeit später wieder gestriegelt und gebügelt parat stand, um gemeinsam in die Quarzkaul zu schreiten. Nach dem Eintreffen der beiden Gesellschaften begann kurz darauf ein spannendes wie auch vielseitiges Rennen um die Königswürde. Nach den zahlreichen Ehrenschüssen, bei dem unsere Majestät Benedikt Fabritius die Birne des Vogels zerbersten ließ, ging es dann Schlag auf Schlag weiter und der Vogel der Bürgerschützen fiel. Das gebannte Warten außerhalb des Zeltes war kaum auszuhalten. Dann die Überraschung: Peter Diewald wurde hinausgetragen. Ein Kandidat mit dem niemand rechnete. Bereits während der Glückwünsche unseres Vorstandes gab es draußen einen Aufschrei, denn der Königsvogel der Ahrweiler Junggesellen war ebenfalls gefallen. Lars Angsten wurde auf den Schultern der beiden Fähnrichsbegleiter nach draußen getragen. Von den Emotionen losgelöst badete er in der Menge aus Gratulanten. Nach der Übergabe der Insignien verzögerte sich der Abmarsch in die Stadt wetterbedingt. Doch der Regen ließ nur die Bürgerschützen nass werden, sodass die Junggesellen vom Sonnenschein durch die Lantershofener geschützt abmarschieren konnten. Dann der emotionale Höhepunkt: Der Einzug durchs Ahrtor zu den Klängen von Tochter Zion. Dieser Einzug ist nicht nur für den Ahrweiler König ein Highlight, sondern auch für alle Teilnehmer des Festzuges. Am Abend dann der historische Höhepunkt des Tages. Der Historische Trinkzug startete und für viele in unseren Reihen war dies eine Premiere, die, vorweggenommen, alle bravourös gemeistert haben. So zog man in drei Reihen bis in die frühen Morgen Stunden durch die Stadt. Es ist schön zu sehen, dass viele Ständchenbetreiber die Lantershofener Schützen bereits an ihren gelben Rosen erkannten.

Die Abordnung aus Lantershofen kurz vor dem Start des Trinkzuges. Foto: JSG Lantershofen

Die Abordnung aus Lantershofen kurz vor dem Start des Trinkzuges. Foto: JSG Lantershofen

Erstaunlich frische Gesichter nach dem Ende des Trinkzuges. Foto: JSG Lantershofen

Erstaunlich frische Gesichter nach dem Ende des Trinkzuges. Foto: JSG Lantershofen

Nach einer kurzen Verschnaufpause am Dienstag traf man sich Mittwochabend wieder an Scholl´s Eck, um nach Ahrweiler zu gehen. Nach einer kurzen Stärkung im Marktbrunnen lauschten wir dem Platzkonzert der Junggesellen- und Bürgerschützen. Danach ging es keinesfalls nach Bad Neuenahr, sondern nach Hemessen zum Königsabend seiner Majestät Lars Angsten. Dort verbrachte man mehrere gesellige Stunden bis man im Morgengrauen aufbrach; zurück in die Heimat.

Donnerstagmorgen ging es in der Früh nach Karweiler, um von dort der Fronleichnams Prozession beizuwohnen. Diese begleiteten wir traditionell mit unserer Tragfahne und deren Begleitern. Nach Ende der Prozession, ging der Vorstand zu Onkel Bach, um dort traditionell noch einen schönen Nachmittag zu verbringen. Am Abend ging es wieder nach Ahrweiler zu den Abenden der Zugführer, bei welchen wir diese mit unserer Anwesenheit verschönerten.

Freitagabend wurde zum Ball der Bürgerschützen geladen. An diesem Abend durften auch die Damen mit nach Ahrweiler kommen. Bevor der Ball allerdings anfing, ging es in die Laurentius Kirche und anschließend zur Gefallenenehrung am Ahrtor. Danach marschierten wir mit auf den Marktplatz auf und begutachteten mit gekonntem Blick die Marschier Künste unserer Ahrweiler Schützenbrüder. Im Anschluss daran ging man in das Ahrweiler Bürgerzentrum zum Bürgerball. Dort konnte unter der musikalischen Leistung der Band „De Fruende“ das Tanzbein geschwungen werden. Ein weiteres Highlight des Abends war die Damenrede der Ex-Majestät Willi Busch in der er über seinen „Albtraum“ berichtete. Zum Schluss des Abends ging es zum Wackelzug, um anschließend im Quartier des Fähnrichsglied den Abend ausklingen zu lassen.

Zum Bürgerball waren auch die Damen geladen, sodass das Tanzbein geschwungen werden konnte. Foto: JSG Lantershofen

Zum Bürgerball waren auch die Damen geladen, sodass das Tanzbein geschwungen werden konnte. Foto: JSG Lantershofen

Hauptmann Johannes Schütz während seiner Rede auf dem Festkommers. Foto: JSG Lantershofen

Hauptmann Johannes Schütz während seiner Rede auf dem Festkommers. Foto: JSG Lantershofen

Auch das gemeinsame Abendessen beim Restaurant LaPerla hat mittlerweile Tradition. Foto: JSG Lantershofen

Auch das gemeinsame Abendessen beim Restaurant LaPerla hat mittlerweile Tradition. Foto: JSG Lantershofen

Samstagmorgen ging es wieder früh aus dem Bett. Der Höhepunkt der Junggesellen stand an. Nachdem man zum Frühstück der Majestät eingeladen war, ging es gemeinsam mit dem Festzug in die Kirche. Dort lauschte man nicht wie üblich der Predigt von Dechant Jörg Meyrer, sondern einer Reihe Junggesellen. Nach einer kurzen Erfrischung ging es wieder runter zum Ahrtor zur Gefallenenehrung. Von dort aus ging es zum Festkommers, welcher wieder im Zelt hinter der Feuerwehr stattfand. Man lauschte dort bei dem ein oder anderen Glas Wein den Reden der Festgäste und auch den Worten unseres Hauptmanns Johannes Schütz, welcher auf die Gemeinsamkeiten und die Freundschaft beider Gesellschaften hinwies. Nach dem Mittagsessen ging es auf den Kirmesplatz, wo wir aber nur kurz verweilten, um von da aus zur Hochzeit unseres langjährigen Vereinsmitgliedes Stefan Simons zu gelangen. Nach einem schnellen Kleidungswechsel ging das Tambourcorps hinunter um das Brautpaar gebührend mit einem Ständchen hochleben zu lassen. Wieder umgezogen und in Ahrweiler angekommen schafften wir es noch zum Abendessen, um von dort aus der Parade der Junggesellen beizuwohnen, welche unsere Majestät und unser Hauptmann mit abnahmen. Danach ging es mit dem Festzug wieder zum Zelt um den Abend gebührend ausklingen zu lassen.

Abschließend nochmal ein Dank an unseren Stammwirt Nunzio und an alle die solch schöne Schützenfesttage möglich gemacht haben.

20. Jan, 2018

Lantershofener Junggesellen-Schützen zu Besuch beim Ahrweiler Patronatsfest

Von |2018-09-23T11:47:19+00:0020. Januar 2018|2018, Ahrweiler|

Bereits im Januar des noch Recht frischen Jahres 2018 machte sich der Vorstand der Junggesellen-Schützen auf den Weg nach Ahrweiler zum Patronatsfest der Ahrweiler Bürgerschützen. Der Abend begann ganz traditionell mit einem Wortgottesdienst in der Laurentiuskirche. Von dort aus ging es in das benachbarte Bürgerzentrum um dort ein schönes, geselliges Patronatsfest zu feiern. Auch bei den Lantershofener Gästen war die Spannung groß, den an jenem Abend wurde der Weg des Trinkzuges vorgestellt. Jener Trinkzug welcher nur alle drei Jahre stattfindet und für jeden Schützen egal ob Junggeselle, Bürgerschütze oder Lantershofener „das Highlight“ der Schützenfesttage darstellt.

Nachdem Hauptmann Jürgen Knieps die Anwesenden begrüßte und diese über den Trinkzug informierte lauschte man bei dem ein oder anderen Glas Wein und Franzbrötchen den kurzweiligen Vorträgen. Einer dieser sehr schönen Reden, war jene von Willi Busch, welche er das letzte Mal als Majestät der Bürgerschützen hielt. Mit Ende des offiziellen Programms, begann der gemütliche Teil des Abends bei dem Jung und Alt ins Gespräch kamen und einen interessanten Abend ausklingen ließen.

17. Jan, 2009

Vorstand folgte der Einladung der Bürgerschützen

Von |2018-08-24T15:15:11+00:0017. Januar 2009|2009, Ahrweiler, Bericht|

Am Samstag, den 17.01.2009, fand in Ahrweiler wieder das alljährliche Patronatsfest der St. Sebastianus Bürgerschützengesellschaft zu Ehren des heiligen Sebastianus statt.
Wie jedes Jahr waren als Gäste auch der Vorstand und die Königsbegleiter der Junggesellenschützengesellschaft St. Lambertus Lantershofen geladen, da sie traditionell eng mit der Schützenstadt Ahrweiler verbundenen sind. Nachdem im vergangenen Jahr der Termin des Patronatsfestes und der, der lantershofener Kappensitzung, bedingt durch den frühen Karneval, auf den gleichen Termin gefallen waren und daher die Mehrheit des Vorstandes nicht am Patronatsfest teilnehmen konnte, trat man dieses Jahr beinahe vollzählig an.
Lediglich der Tambourmajor und einer der Königsbegleiter ließen sich im Vorfeld aufgrund privater Termine entschuldigen.

Hauptmann der Junggsellenschützen aus Ahrweiler, Peter Ropertz, hält seine Rede auf dem Patronatsfest. Foto: JSG Ahrweiler

Hauptmann der Junggsellenschützen aus Ahrweiler, Peter Ropertz, hält seine Rede auf dem Patronatsfest. Foto: JSG Lantershofen

Durch die an ihren schwarzen Anzügen befestigten gelben Rosen gut zu erkennen, fuhren die Übrigen gegen 18:00 Uhr von Lantershofen aus nach Ahrweiler. Nach einer ’schnellen Runde‘ Bier, die von einem der noch vom Ahrweiler Schützenfest ausstehenden ‚Schröm‘ bezahlt wurde, nahmen die Lantershofener an der Messe zu Ehren des Schützenpatrons St. Sebastianus in der Ahrweiler Kirche von der Empore aus teil. Von dort aus konnte man dann auch den traditionellen ‘Opfergang‘ der Ahrweiler Schützen beobachten, bei dem sich diese vor der Wandlung im Mittelgang einreihen, um eine großzügige Spende in der Kirche zu erbringen. Dieser mag für Außenstehende seltsam anmuten, hat aber zu diesem Fest in Ahrweiler bereits eine lange Tradition.

Majestät Thomas Hergarten (li.) und Hauptmann Andreas Althammer (re.) stoßen gemeinsam an. Foto: JSG Lantershofen

Majestät Thomas Hergarten (li.) und Hauptmann Andreas Althammer (re.) stoßen gemeinsam an. Foto: JSG Lantershofen

Nach der heiligen Messe begab man sich dann gemeinsam mit den Ahrweiler Schützen in das gegenüber der Kirche liegende Bürgerzentrum, in dem zeitnah das Abendprogramm fortgesetzt wurde. Den Gästen aus Lantershofen wurden die Plätze neben ihrer Brudergesellschaft, der Ahrweiler Junggesellenschützengesellschaft zugewiesen. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Ahrweiler Bürgerschützen Hauptmann Wilhelm Busch. Darauf folgten die Neuaufnahmen, welche sich, am auf der Bühne stehenden Vorstandstisch, in das Mitgliederbuch(auch bekannt als ’Seelenbuch‘)  der mehr als 600 Mann starken Bürgerschützengesellschaft eintragen durften. Bei einigen Gläsern des Ahrweiler Schützentrunks aus den gesellschaftseigenen Weinbergen und den beliebten dick belegten Brötchen, hörten die Anwesenden unter anderem die Reden der Hauptleute der Ahrweiler Schützengesellschaften, des Bürgerschützenkönigs, des Pastors und des ChronistenZwischen den Reden wurde durch ein auf der Empore sitzendes Blasorchester zur Freude der Anwesenden, für die musikalische Untermalung gesorgt. Ablauf und Rahmen des Abends sind in Lantershofen am ehesten mit dem Festkommers an Kirmes vergleichbar. Der offizielle Teil fand kurz nach 23:00 Uhr sein Ende, was jedoch noch lange nicht das Ende des Abends bedeutete. Der Vorstand der Ahrweiler begann seine Runde durch die Gemeinschaft der Anwesenden zu drehen, um mit ihnen anzustoßen und ihnen für das zahlreiche Erscheinen zu danken. Auch die vorher noch nach ihrer Gliedzugehörigkeit geordnet sitzenden Bürgerschützen begannen sich nun zu durchmischen und es wurde ‚kreuz und quer‘ über Gott und die Welt geredet.

So zog sich der Verlauf des geselligen Abends bis in die späte Nacht hinein und erst um 3:30 Uhr verließen die letzten Gäste den Saal. Auch einige der Lantershofener, welche bis zum Schluss geblieben waren befanden sich unter diesen und kehrten noch zum Abschluss in eine der Ahrweiler Gaststätten ein um entgegen dem bekannten Rat aus dem Volksmund auf den Wein noch ein Bier zu trinken.