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27. Mai, 2022

In memoriam Thomas Schaaf

Von |2022-06-01T22:31:32+02:0027. Mai 2022|2022, Bericht|

In Gedenken an Thomas Schaaf. Thomas hat als Mitglied und vor allem als 42. Schützenkönig unserer Gesellschaft seinen Teil zum Erhalt unserer Traditionen beigetragen. Darüber hinaus hat er durch sein langjähriges Wirken im Vorstand der Bürgervereinigung sowie durch den Aufbau und die Pflege von lantershofen.de die Arbeit der Junggesellen unterstützt.  Insbesondere aber mit seinen fotografischen Tätigkeiten an Kirmes, hat er vielen unserer Majestäten bleibende Erinnerungen an ihre Königszeit beschert. Sein Ableben ist ein großer Verlust für die Junggesellen-Schützen und das Dorf Lantershofen.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und insbesondere seinen Kindern, die wie Ihr Vater tief mit unseren Traditionen und dem gesamten Ort verbunden sind.

30. Apr, 2022

Junggesellen-Schützen tagen an angestammter Wirkungsstätte

Von |2022-05-12T09:24:08+02:0030. April 2022|2022, Generalversammlung, Mainacht|

Der Keller im altehrwürdigen Winzerverein von Lantershofen wurde nach zwei Jahren Unterbrechung endlich wieder Zeuge einer Mitgliederversammlung der Junggesellen. Der Abend des 30. Aprils ist das traditionelle Datum, an dem neue Mitglieder aufgenommen sowie der Vorstand gewählt wird.

36 der 41 aktiven Junggesellen waren der Einladung gefolgt und gedachten nach der Begrüßung durch den Hauptmann der verstorbenen Mitglieder der Gesellschaft. Hierzu zählte in diesem Jahr insbesondere der König von 1981, Leo Krämer, der im Dezember 2021 unerwartet verstorben war.

Anschließend stellten sich vier junge Männer dem Aufnahmeritual, welches alle mit Bravour absolvierten, sodass sie in die Gesellschaft aufgenommen werden konnten. Die anwesenden Mitglieder freuten sich über den Beitritt von Kevin Ehlermann, Justin Löhndorf, Joshua Spillner und Niklas Pietrusiak.

Schriftführer Adrian Schmitz ging in seinem Bericht auf das vergangene Vereinsjahr ein und sorgte mit seinen anschaulichen Schilderungen für einige heitere Momente bei den Anwesenden. Trotz widriger Bedingungen hatte man es geschafft viele Veranstaltungen auf die Beine zu stellen und das Vereinsleben am Laufen zu halten.

Blick in die Runde der Teilnehmenden an der Generalversammlung.
Hauptmann Marco Böhm (stehend) und seine Majestät Felix Wistuba (rechts daneben) haben sichtlich Spaß auf der Generalversammlung.

Durch die Gründung des Tambourcorps als Zweigvereins stand erstmals ein Bericht des Tambourmajors auf der Tagesordnung. Nils Henscheid berichtete über die aktuelle Situation und konnte über eine erfreuliche Anzahl an Spielleuten berichten, die sich derzeit in Ausbildung befinden. Darüber hinaus schilderte er Pläne zur Beschaffung neuer Uniformen sowie Instrumente und warb für die Unterstützung des neuen Vereins durch das Erwerben einer Fördermitgliedschaft.

Kassierer Clemens Queckenberg stellte anschließend die Kassensituation des Vereins dar. Da Gewinn bekanntlich besser ist als Verlust, freuten sich die Mitglieder über einen Geschäftsgewinn von knapp 300 €. Dieser konnte trotz der vollständigen Spende der Einnahmen des Maubichfestes an die AHRche sowie der Weiterleitung der über die Kirmestage gesammelten Spenden an Aloisiusjugend und Junggesellen-Schützen aus Ahrweiler erzielt werden.

Die Kassenprüfer Robin Grießel und Stefan Dünker bescheinigten dem Kassierer eine rechnerisch korrekte Kassenführung und beantragten nachfolgend die Entlastung des Vorstands, welche durch die Versammlung erteilt wurde.

Bei den Vorstandswahlen hatten Schwenkfähnrich Martin Goldbach und Schriftführer Adrian Schmitz vorab angekündigt nicht erneut zur Verfügung zu stehen. Seine Majestät Felix Wistuba leitete zunächst die Wahl des Hauptmanns. Der Amtsinhaber Marco Böhm stellte sich ein letztes Mal für eine Amtszeit zur Verfügung und wurde ohne Gegenkandidaten in seinem Amt bestätigt. Die beiden Offiziere Christian Herz und Jan Sommer kandidierten ebenfalls erneut erfolgreich für ihre Ämter. Seit dem Königsschuss von Felix Wistuba im September hatte Severin Bender das Amt des Fähnrichs der Tragfahne kommissarisch inne und wurde nun von der Gesellschaft als vollwertiges Mitglied in den Vorstand gewählt. Der Tambourmajor Nils Henscheid wurde bereits im Vorfeld vom Tambourcorps gewählt und nun von der Versammlung in diesem Amt bestätigt. Kassierer Clemens Queckenberg war ebenfalls bereit sein Amt erneut auszuführen und wurde für ein weiteres Jahr mit der Kassenführung betraut. Als Nachfolger des scheidenden Schriftführers erklärte sich Jan van Weenen zur Kandidatur bereit. Der 21jährige strebt eine Ausbildung als Mechatroniker an und wohnt in der Fuchshöhle. Nach seiner Wahl wurde die Versammlung unterbrochen, da sich bis dato kein Kandidat für das Amt des Fähnrichs der Schwenkfahne gefunden hatte. Nach der Unterbrechung war weiterhin kein potentieller Kandidat von einer Kandidatur überzeugt, sodass auf Vorschlag des ehemaligen Hauptmanns Johannes Schütz der bisherige Amtsinhaber erneut kandidierte und die potentiellen Nachfolger in den nächsten Monaten an das Amt heranführen soll.

Vor Majestät Felix Wistuba und Hauptmann Marco Böhm haben sich die vier Neuaufnahmen (v.l.n.r.) Joschua Spillner, Kevin Ehlermann, Justin Löhndorf und Niklas Pietrusiak aufgereiht.
Der neu gewählte Vorstand (von hinten nach vorne und von links nach rechts): Kassierer Clemens Queckenberg, Fähnrich der Schwenkfahne Martin Goldbach, Schriftführer Jan van Weenen, Tambourmajor Nils Henscheid,2. Offizier Jan Sommer, 1. Offizier Christian Herz, Majestät Felix Wistuba und Hauptmann Marco Böhm.

Nachdem alle Vorstandsposten besetzt werden konnten, schritt man zur Wahl der Fähnrichsbegleiter. Diese begleiten und schützen nicht nur die Fahnen bei offiziellen Auftritten, sie unterstützen den Vorstand auch bei der Durchführung von Schützenfest und Kirmes. Da die bisherigen Amtsinhaber nicht mehr zur Verfügung standen oder nicht anwesend waren, stellten sich nach ein wenig Überzeugungsarbeit die vier frisch aufgenommen Mitglieder zur Wahl und übernahmen vom ersten Tag an Verantwortung für die Gesellschaft.

Als Kassenprüfer standen Stefan Dünker, Robin Grießel, Adrian Schmitz und Johannes Schütz zur Wahl. Bei der geheimen Abstimmung setzten sich Johannes Schütz und Stefan Dünker gegen ihre Mitbewerber durch.

Unter Top Sonstiges gab es die Gelegenheit diverse Themen zu diskutieren, bevor Informationen über den weiteren Verlauf der Nacht sowie bezahlte Maibäume verkündet wurden. Die Versammlung wurde um 23:44 Uhr mit dem Singen des Lambertusliedes beschlossen und die Mitglieder in die Mainacht entlassen.

30. Apr, 2022

Rege Beteiligung beim Maianspielen

Von |2022-05-12T10:37:34+02:0030. April 2022|2022, Dorffest|

Am Abend des 30. April haben das Tambourcorps der Junggesellen-Schützen sowie die Musikfreunde Lantershofen am frisch gestellten Maibaum zum Mainanspielen aufgespielt. Da das Stellen des Maibaums am selben Tag erfolgte, war der Zeitplan für die Junggesellen sehr straff, sodass diese erst mit leichter Verspätung an der Kirche eintrafen, wo sie von der Dorfbevölkerung bereits erwartet wurden. Durch den von den Junggesellen organisierten Ausschank, konnte die Wartezeit jedoch gut überbrückt werden.

Nach der Begrüßung durch den Ortsvorsteher wurden die Anwesenden neben den musikalischen Einlagen noch Zeuge vom Können des Schwenkfähnrichs Martin Goldbach. Im Anschluss zog man dann gemeinsam zum Winzerverein. Die Junggesellen verabschiedeten sich dort zu ihrer Mitgliederversammlung in den Keller während Trägerverein und Bürger in die Kneipe zum Tanz in den Mai eingeladen hatten.

30. Apr, 2022

Dorfmaibaum auf traditionelle Weise gestellt

Von |2022-05-04T12:24:52+02:0030. April 2022|2022, Maibaum|

Beim Stellen des Maibaums per Hand scheiden sich nicht zuletzt nach dem tragischen Unfall in Nierendorf aus dem Jahr 2018 die Geister. Mit Bengen, Esch und Lantershofen sind nur noch drei Orte in der Grafschaft verblieben, die sich unter den von der Gemeinde festgelegten Regularien dem Erhalt dieser Tradition in ihrer Reinform verschrieben haben.

Durch einen extra angefertigten Baumständer und statisch geprüften Micken, solle das Risiko beim Stellen minimiert werden – so zumindest der Gedanke bei den Entscheidern. Ob diese Personen jemals einen Baum mit Muskelkraft gestellt haben, lässt sich in Frage stellen. Der Baum kann nun zwar nicht mehr seitwärts fallen, einen eingebauten Rückfallschutz, der die Gefahr des Herunterfallens per se vermeiden würde, gibt es jedoch nicht. Und so war Anspannung bei den letzten Zentimeter des Stellens enorm groß. Das Risiko, dass der Baum zurückschlägt und die Micken diesen nicht aufhalten können, war zumindest in der Theorie gegeben. In der Vergangenheit konnte dies mit einem Metallgitter ausgeschlossen werden, das in die ehemals vorhandene Grube eingelassen wurde. Ein weiteres Rätsel gaben die neuen Micken auf, die nicht mehr konisch geformt sind, sondern eine durchgängige Dicke haben. War in der Vergangenheit ein nach unten Rutschen des Knotens an der Micke aufgrund der Verbreiterung nach unten ausgeschlossen, war man sich hier im Vorfeld darüber nicht sicher. Bei den alten, teilweise über Jahrzehnte erfolgreich im Einsatz befindlichen Micken wurden bei jedem Stellen Eisengriffe eingeschlagen, um mehr Kontrolle bei deren Handhabung zu haben. Bei den neuen Exemplaren wurde dies aufgrund statischer Bedenken untersagt. Mit extra angeschafften, gummierten Handschuhen konnte man diesem Handicap jedoch zumindest einigermaßen entgegentreten. Aufgrund der Statik des neuen Ständers war die Größe und damit automatisch auch das Gewicht des Baumes jedoch ohnehin derart begrenzt, dass man anstatt der sonst notwendigen drei Micken mit zwei Micken auskam.

Die Junggesellen aus Lantershofen sind froh, dass die Tradition des Maibaumstellens wieder erlaubt ist und nicht durch das mäßig durchdachte Handeln von politischer Seite vollständig verhindert wurde. Wir wünschen insbesondere unseren Freunden aus der Kreisstadt, dass sie möglichst lange von derartigen Entscheidungen verschont bleiben und ohne solche Verschlimmbesserungen ihre Maibäume stellen dürfen. Ein Dank gilt dem Förster und dem zuständigen Mitarbeiter des Bauhofs, die den Vereinen in den letzten Wochen konstruktiv zur Seite standen. Ob es im nächsten Jahr die versprochenen, extra geprüften Schellen zur Befestigung der Spitze oder überhaupt noch Maibäume aus Gemeindebestand gibt, bleibt abzuwarten. Ebenfalls wird mit Spannung erwarten, wie das Herunterlassen des Maibaums im Juni vonstattengehen wird. Das altbewährte Vorgehen ist nicht mehr möglich und eine Vorgabe der Gemeinde bisher noch nicht bekannt.

Ein voller Erfolg war die erstmalig durchgeführte Bewirtung während des Stellens, die von der Dorfbevölkerung dankend angenommen wurde. Den Junggesellen ist es ein Anliegen das Dorf an der Tradition teilnehmen zu lassen und so soll es dieses Veranstaltungsformat auch in Zukunft geben, wobei ein wenig Unterstützung anderer Ortsvereine nicht von Nachteil wäre.

Ein abschließender Dank gilt allen Gästen, welche die Junggesellen moralisch unterstützt haben sowie den helfenden Händen einiger Bürger und Brötchesmädchen, die erheblich zum Gelingen der Veranstaltung und des Baumstellens beigetragen haben.

26. Apr, 2022

Der Mai ist gekommen

Von |2022-04-27T16:22:31+02:0026. April 2022|2022, Maibaum|

Nach einigen Jahren Pause wird in Lantershofen der Maibaum wieder von Hand gestellt. Die Junggesellen-Schützen laden daher ab 12 Uhr an die Lambertuskirche ein. Für Speis und Trank ist gesorgt. Um 19 Uhr spielen Musikfreunde und Tambourcorps am frisch gestellten Maibaum auf und heißen den Mai willkommen. Über zahlreiche Zuhörer und Zuhörerinnen würden sich die beiden Formationen sehr freuen.

Im Anschluss daran laden Bürgervereinigung, Trägerverein und Kulturlant gemeinsam zum Tanz in den Mai bei entsprechender musikalischer Untermalung in den Winzerverein ein. Die Junggesellen werden zum selben Zeitpunkt im Keller des Winzervereins ihre Mitgliederversammlung abhalten. Wer in der Maincht seiner Liebsten einen Baum im Dorf stellen möchte, muss dieses vorher anmelden und die entsprechende Gebühr entrichten.

26. Apr, 2022

Arbeitsgruppen sind aktiv

Von |2022-04-27T16:35:47+02:0026. April 2022|2022, Bericht, Vereinsleben|

Mit den AGs „Orden und Ehrungen“ sowie „Öffentlichkeitsarbeit“ sind derzeit einige Junggesellen fleißig unterwegs. Die Konzepte der beiden Gruppen wurden vom Vorstand begrüßt, sodass diese ihre Vorschläge nun weiter konkretisieren.

Es ist geplant, dass für verdiente Vorstandsmitglieder, langjährige Mitgliedschaft im Tambourcorps und mehrfache Übernahme des Amtes des Fähnrichsbegleiter Ehrungen und Orden bzw. Anstecker verliehen werden sollen.

Die meisten Orden vereinte Josef Franken an einem Revers, hier an Kirmes 2011.

Darüber hinaus wurde ein 10-Jahres-Ziel verabschiedet, welches die Mitgliederzahlen, die Vereinskultur sowie das Bild des Vereins nach außen umfasst. Die Bestrebung ist potentielle Mitglieder früher mit dem Verein in Kontakt zu bringen und die Jugendarbeit im Tambourcorps zu intensivieren. Die Verantwortung für die Weiterentwicklung der Tradition soll vermehrt in jüngere Hände übergeben werden und die Brötchesmädchen weiterhin verstärkt in das Vereinsleben integriert werden. Der Dorfbevölkerung soll das Wirken der Junggesellen für die Dorfgemeinschaft verdeutlich werden, sodass insbesondere Zugezogenen der Wert des Vereins für das Dorf bewusst wird.

27. Mrz, 2022

Nach der Arbeit kommt das Vergnügen

Von |2022-04-27T16:41:05+02:0027. März 2022|2022, Bericht|

Alle zwei Jahre brechen der aktuelle und der Vorstand des Vorjahres zu einer gemeinsamen Tour auf. Durch den Ausfall der 2020er Tour waren die Vorstände von 2018/19 bis heute eingeladen. Am Morgen des 25. März machte sich eine achtköpfige Truppe auf die Reise ins Ungewisse. Außer dem Orga-Duo war das Ziel der Reise den Teilnehmern nämlich unbekannt. Die beiden Offiziere hatten sich schwer ins Zeug gelegt und ein durchaus anspruchsvolles Programm auf die Beine gestellt. Die erste Aufgabe, das Hotelzimmer in Bochum zu beziehen, war noch die leichteste der gesamten Tour.

Anschließend ging es zum Alma Park Gelsenkirchen, wo es zum Paintballspielen ging. Anders als bei unseren Rosen war die Farbe Gelb hier eher unerwünscht. Zumindest am eigenen Körper. Fast ohne Verletzte trat man dann die Heimreise an, um Essen zu gehen und abschließend das Bermudadreieck unsicher zu machen.

Am nächsten Morgen blieb nicht viel Zeit um Wunden zu lecken, denn es ging zeitig los zum Monza Indoor Kart Herne. Insbesondere die beiden Offiziere lieferten sich ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen, das am Ende durch die schnellste Einzelrunde entschieden wurde. Mit dem Taxi ging es dann ohne Umschweife zum Trainingsbergwerk Recklinghausen. Dort sorgten der Bergmann Gustav mit V und sein Lehrling Florian für viele Lacher und beste Stimmung bei der Aktivführung. Die Arbeitshöhe war zwar nicht immer für alle Teilnehmenden ganz optimal, jedoch hatten alle Beteiligten sichtlich Spaß beim Bedienen der Fahr- und Werkzeuge, selbst Fahrradfahren wurde zum Erlebnis.

Am Abend wurde sich dann nach dem Abendessen ein eigener Tisch mit Zapfhahn gesucht, was bei einem Einzelnen zum Verlust des Orientierungssinns führte. Zum Glück war das Jahrhunderthaus nicht weit vom Hotel entfernt, sodass am nächsten vollzählig die Heimfahrt angetreten werden konnte.

18. Mrz, 2022

Karneval – neue Wege gehen

Von |2022-04-01T14:05:17+02:0018. März 2022|2022, Bericht, Karneval|

Der Fastelovend in Lantershofen ist ein Gemeinschaftsprojekt von Vereinen und anderen Akteuren, wobei die Junggesellen viele Jahre einen Hauptteil an Organisation und Durchführung geleistet haben. Nach einem Jahr Zwangspause, konnte man in diesem Jahr nun wieder vereinzelt jecke Töne im Dorf hören. Bereits am 14.01. gab es eine karnevalistische Kneipenöffnung und am Karnevalssonntag wurde zusammen mit den Brötchesmädchen intern gefeiert. Am Karnevalsfreitag haben die Ahrtalente erstmalig einen Beitrag zum Dorfkarneval geleistet und die Bürger haben sonntags mit einem Ein-Wagen-Zug ein Lebenszeichen des Straßenkarnevals gesendet. Wieder einmal wurde in Lantershofen aus dem was möglich und erlaubt war das Beste gemacht.

Um die Organisation der dörflichen Karnevalsveranstaltungen neu zu verteilen sowie eine Reform der bisherigen Veranstaltungskonzepte zu diskutieren, luden die Junggesellen nach Karneval alle Ortsvereine zu einer Austauschrunde ein. Dieser Einladung sind am 18. März Ahrtalente, Bürgervereinigung, Förderverein Katharinchen, Trägerverein und VfB gefolgt. Nun beraten die Vereinsvorstände intern, wie sie sich eine Beteiligung ihres Vereins vorstellen können. Anfang Mai soll es dann zu einer Entscheidung und Weichenstellung für die Zukunft kommen. Bleiben wir also gespannt, wie es weitergeht.

19. Feb, 2022

Bürger und Junggesellen packen gemeinsam an

Von |2022-04-01T14:01:32+02:0019. Februar 2022|2022, Bericht|

Im Februar war der neue Vorstand der Bürgervereinigung an der Lambertushütte aktiv, um notwendige Arbeiten zu verrichten. Ein Sturm hatte einige Bäume zu Fall gebracht, die fachmännisch entsorgt werden wollten. Darüber hinaus wurde die Hecke einen Kopf kürzer gemacht und die marode Treppe hinter der Hütte entfernt. Unterstützt wurden die Bürger dabei von einigen Junggesellen, die sich spontan zur Mithilfe bereiterklärt hatten. Für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt.

23. Jan, 2022

Auf die nächsten 50 Jahre

Von |2022-04-04T22:13:38+02:0023. Januar 2022|2022, Bericht, Hochzeit|

In normalen Zeiten ist es gute Tradition in Lantershofen, dass anlässlich von Goldhochzeiten die Ortsvereine den Eheleuten gratulieren und ein Ständchen spielen. Seit Anfang 2020 kam es hierzu leider nicht mehr. Als dann im Dezember 2021 Gertrud und Mati Jüris auf 50 gemeinsame Ehejahre zurückblicken konnten, waren sich Bürger und Junggesellen schnell einig, dass man hier nicht untätig bleiben kann. Schließlich haben die Eheleute Jüris über Jahrzente bei Festlichkeiten, insbesondere der Kirmes, mit Blumen und Gestecken für das passende Ambiente gesorgt. Dem ein oder anderen Hauptmann haben sie in diesen Jahren durch das – teilweise unaufgeforderte – Bereitstellen des Kranzes für die Gefallenenehrung den Kragen gerettet. Darüber hinaus war Mati der 6. Hauptmann der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft.

Gertrud und Mati Jürs freuen sich über den Besuch. Foto: Markus Jüris
Gertrud und Mati Jürs freuen sich über den Besuch. Foto: Markus Jüris
Bürger und Junggesellen übergeben ein Präsent. Foto: Markus Jüris
Das Tambourcorps spielt ein Ständchen. Foto: Markus Jüris

So stattete eine kleine Abordnung der beiden Vorstände sowie des Tambourcorps den beiden im Januar einen Besuch ab, überreichte einen Präsentkorb und spielte ein Ständchen. Die Eheleute dankten es den Besuchern mit Wein und Schnittchen.

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