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16. Dez, 2018

Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt Lantershofener Junggesellen bei Uniformenrestaurierung

Von |2018-12-17T00:32:15+01:0016. Dezember 2018|2018, Bericht|

– 1693€ an Spendengeldern konnten über das Portal gesammelt werden –

Seit nun mehr 90-Jahren richten wir Junggesellen-Schützen-Gesellschaft „St. Lambertus“ Lantershofen die traditionelle Lambertuskirmes in unserem Ortsteil auf der Grafschaft aus und tragen hiermit aktiv zum Dorfgeschehen bei. Ein wichtiger Bestandteil dieser und weiterer Feierlichkeiten sind unsere dunkelgrünen Uniformen, in den sich Tambourcorps, Mösche und Fahnengruppe kleiden. Eben diese Uniformen und die dazugehörigen Kappen unterliegen durch den doch regen Gebrauch einem natürlichen Verschleiß. So war es in diesem Jahr an der Zeit Waffenröcke, Schirmmützen und Federbüsche auszutauschen oder zu restaurieren. Da das Letztere in mühevoller Handarbeit geschieht kamen auf uns Junggesellen-Schütze nicht unerhebliche Kosten zu. Diese konnten auch dank der Kreissparkasse Ahrweiler und vieler privater Spender zu einem großen Teil gedeckt werden, denn die ortsansässige Bank stellte uns mit ihrem Spendenportal „„Einfach. Gut. Machen.” eine Plattform zur Verfügung, um Gelder für unser Projekt zu sammeln.

Übergabe des Spendenchecks an Spielleute des Tambourcorps, 1. Offizier Tim Ley und Tambourmajor Nils Henscheid. Foto: JSG Lantershofen

Übergabe des Spendenchecks an Spielleute des Tambourcorps, den 1. Offizier Tim Ley und Tambourmajor Nils Henscheid stellvertretend für die gesamte Gesellschaft. Foto: JSG Lantershofen

So kamen insgesamt 1.693,- € zusammen, mit denen wir neue Kappen für unser Tambourcorps und unsere Offiziere angeschafft haben. Gerade die jungen Spielleute freuen sich sehr über die neue Ausstattung und über das Engagement der zahlreichen Spender zu denen auch die Kreissparkasse Ahrweiler mit einer großzügigen Spende von 500,- € gehört. Wir Junggesellen-Schützen bedanken uns bei allen Spendern und dürfen Sie herzlich einladen uns und unser Brauchtum einmal kennen zu lernen. Hierfür eignet sich hervorragend unsere Lambertuskirmes im September. Bis dahin wünschen wir Ihnen alles Gute und ein frohes Jahr 2019.

06. Jan, 2010

Kameradschaftlicher Jahreswechsel

Von |2018-08-30T00:27:17+01:0006. Januar 2010|2009, 2010, Bericht, Vereinsleben|

Ende Dezember und Anfang Januar lud die Junggesellenschützengesellschaft ihre Mitglieder wie jedes Jahr zu zwei der ungezwungensten Vereinsveranstaltungen im Jahresablauf ein:

Am zweiten Weihnachtsfeiertag fand in geselliger Runde die Weihnachtsfeier des Vereins statt, zu der neben den aktiven Mitgliedern auch die ehemaligen Hauptleute der Gesellschaft eingeladen werden. Im Kellergewölbe des Winzervereinskellers erfreuten sich wieder einmal ein Quiz mit Fragen zum Vereins- und Dorfleben, ein Besuch des Nikolaus der mit lobenden und mahnenden Worten das vergangene Vereinsjahr kommentierte und eine große Tombola mit Spenden der zahlreichen Geschäftspartner der Schützen, besonderer Beliebtheit. Bei so manchem Weihnachtslied und natürlich einigen schönen Flaschen Ahrwein verflog die Zeit an diesem Abend wie im Fluge.

Ein Teil der Brötchesmädchen posiert für ein Foto. Foto: JSG Lantershofen

Ein Teil der Brötchesmädchen posiert für ein Foto. Foto: JSG Lantershofen

Auch im Ahrweiler Tal haben sich die Schneeflocken niedergelegt. Foto: JSG Lantershofen

Auch im Ahrweiler Tal haben sich die Schneeflocken niedergelegt. Foto: JSG Lantershofen

Im Schnee ließ man eine Grußbotschaft da. Foto: JSG Lantershofen

Im Schnee ließ man eine Grußbotschaft da. Foto: JSG Lantershofen

Am zweiten Januarwochenende traf man sich erneut um die jährliche Winterwanderung zu beschreiten. Herzlich eingeladen waren zu diesem Termin auch die „Brötchesmädche“ sowie Partner und Partnerinnen dieser und der Junggesellen. Durch die schneebedeckte Landschaft des Lantershofener Waldes führte der Weg die Wandergruppe schlussendlich zur Bölinger Hütte welche bereits vor mehreren Jahren einmal Ziel der Wanderung gewesen war und sich vor allem durch die Tatsache, dass sie gut zu beheizen ist, für einen erneuten Besuch empfohlen hatte. Dort angelangt konnte sich jeder an den vom Verein zur Verfügung gestellten Siedewürstchen stärken, sich mit Glühwein wärmen oder von der, nach einem streng gehüteten Rezept hergestellte, Junggesellen-Bowle, traditionell serviert in einer „Wäschebütt“, kosten.

Durch den ganzen Schnee war es eine "richtige" Winterwanderung. Foto: JSG Lantershofen

Durch den ganzen Schnee war es eine “richtige” Winterwanderung. Foto: JSG Lantershofen

Felder und Wiesen waren nicht mehr als solche zu identifizieren. Foto: JSG Lantershofen

Felder und Wiesen waren nicht mehr als solche zu identifizieren. Foto: JSG Lantershofen

Angekommen war der Platz am Feuer mit der Beliebteste. Foto: JSG Lantershofen

Angekommen war der Platz am Feuer mit der Beliebteste. Foto: JSG Lantershofen

Mit diesen beiden Veranstaltungen bedankt sich der JSG-Lantershofen zum Ende des noch bis Ende April andauernden Geschäftsjahres und vor Beginn der geschäftigen Karnevalstage bei seinen Mitgliedern für die zahllosen unentgeltlich erbrachten Arbeitsstunden ohne welche ein selbstlos tätiger Verein nicht existieren könnte.

21. Sep, 2009

Lantershofener feiern fröhlich Lambertuskirmes

Von |2018-09-13T22:50:15+01:0021. September 2009|2009, Bericht, Kirmes|

„Werteverfall“ ist heute der Feind der Lantershofener Schützen

Lantershofen, seine Junggesellen-Schützen und die Bürgervereinigung feierten am vergangenen Wochenende wieder eine rauschende Lambertuskirmes im seit 1928 festgelegten Rahmen und sparten dabei weder mit Lob auf die Feiern, noch mit Mahnungen, die Traditionen ernst zu nehmen.

Dabei brachte es der Hauptmann und Vorsitzende der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft „St. Lambertus“, Andreas Althammer, beim Höhepunkt des Festes, dem Kommers am Montagmorgen auf den Punkt: „Wir begehen eine Tradition mit einer für Außenstehende unbegreiflichen Begeisterung.“ Kein Wunder, dass neben den Kirmesfeiern in Lantershofen am Montag nicht allzu viel passierte. Betriebe blieben geschlossen, schulpflichtige Spielleute des Tambourcorps waren für die Feiern bei ihren Schulen entschuldigt, Bürger und Junggesellen hatten Urlaub, Selbstständige machten frei. Alles wegen den Feiern zu Ehren des heiligen Lambertus mit den Majestäten, Schützenkönig Johannes Kappen und Silberjubilar Rolf Franzen.

Schon die Kleinsten probieren auf der Lantershofener Kirmes einmal, ob Opas Zylinder passt. “Zur Parade! Marsch”. Der 2. Offizier Martin Großgarten mit seinen “Mösche”. König Johannes Kappen (rechts) und Silberjubilar Rolf Franzen schreiten die Front ab. Martin Dünker schwenkt die Fahne zu Ehren der Majestät.

Ihnen galt beim Festkommers der erste Gruß des Hauptmanns, der dann zahlreiche Vertreter aus Kirche und Politik, Orts- und Partnervereinen begrüßen konnte. Andreas Althammer freute sich über den sehr guten Besuch bei den Veranstaltungen bis zum Kommers, und auch hier platzte Lantershofens gute Stube, der Saal des Winzervereins, aus allen Nähten. Gut 250 Gäste waren da, die Junggesellen-Schützen in ihren grünen Uniformen, Bürger und Gäste im schwarzen Anzug, viele mit Zylindern auf dem Kopf. Bestens versorgt mit belegten Brötchen und Wein wurden sie von rund 40 „Brötchesmädchen“ – den einzigen Damen im Saal.

Angeheizt wurde die ohnehin tolle Stimmung zwischen den zahlreichen Reden durch das Colonia Blasorcherster, Profis aus der Domstadt, deren Musikdarbietungen schon alleine das Kommen wert war. Trotz des vollen Hauses richtete Hauptmann Andreas Althammer mahnende Worte an die Gesellschaft. In früheren Jahren habe man die Traditionen trotz Schwierigkeiten wie Schießverbot, Marschverbot oder anderer Sanktionen aufrechterhalten. Heute sei der Feind der Werteverfall, die Waffe dagegen sei der feste Wille, an den Werten auf den Fahnen festzuhalten. Pastor Kurt Groß redete über die Werte „Frohsinn und Scherz“ und forderte die Gesellschaft auf, den Glauben und den Humor im richtigen Gleichgewicht zu halten. Dr. Michael Bollig, der Regens des Studienhauses St. Lambertus auf Burg Lantershofen, bezeichnete die „Burg“ als größtes Unternehmen im Ort, wo mehr als 100 Menschen leben und arbeiten – darunter derzeit 60 Studenten. Bollig freute sich, dass das Studienhaus heute voll in den Ort integriert ist. Er wies darauf hin, dass die ehemalige Schule, die sich im Besitz der „Burg“ befindet, gerade an den Ort übergeben wird, hier soll ein Gemeindehaus entstehen.

Gedenken an die Verstorbenen der Gesellschaft. Kranzniederlegung. Nach der Andacht beim Platzkonzert. Parade in einzelnen Abteilungen. Festzug durch das Dorf mit einer großen Zahl von “schwarzen Männern” mit ihren Zylindern.

Lantershofens Ortsvorsteher Leo Mattuscheck dankte für die Übergabe der Schule, eines von vielen Projekten, die in Lantershofen aktuell verwirklicht werden und wurden. Und der Grafschafter Bürgermeister Achim Juchem nahm das „Danke“ als Schlagwort für seine Grußworte: „Während andernorts bei den traditionellen Festen die Tische leer bleiben, hat man hier das Gefühl, am Saal müsse angebaut werden. Ein so prall gefüllter Saal an einem Montagmorgen ist mehr als ungewöhnlich.“ Derweil dankte der Vorsitzende der Lantershofener Bürger, Erich Althammer, den Junggesellen-Schützen für die Ernsthaftigkeit, mit der diese die viele Arbeit an Kirmes erledigen und für die große Einigkeit zwischen den Generationen im Ort. Hans-Georg Klein, der König der Ahrweiler Bürgerschützen, berichtete von den alten Grenzen zwischen Lantershofen und Ahrweiler und von den Freundschaften über diese Grenzen hinweg. Schließlich bekundete Lantershofens aktueller Schützenkönig Johannes Kappen, sein 24. Geburtstag, an dem er eine Woche vor der Kirmes die Königswürde errang, werde ein für ihn unvergessliches Erlebnis bleiben. Rolf Franzen, dem der Königsschuss vor 25 Jahren gelungen war, dankte den Junggesellen, dass sie es mit dem Brauchtum auch weiterhin ernst meinen. Der Festkommers war nicht öffentlich, aber an den Nachmittagen verfolgten im Ort viele Zuschauer die Paraden der Lantershofener Junggesellen-Schützen.

Hauptmann Andreas Althammer begrüßt die Festgäste im Saal des Winzervereins. Bürgermeister Achim Juchem zeigt sich von der Lantershofener Tradition begeistert. Begeisternde Supereinlage: Kölsche Alphornbläser vom Colonia-Blasorchester. Befreundete und gerngesehene Gäste aus der Nachbarstadt: Ahrweilers Hauptmann Wilhelm Busch und König Hans-Georg Klein (von rechts).

Die Lambertus-Kirmes Fest begann offiziell am Sonntagmorgen mit dem Hochamt. Sonntagmittag zog die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft dann feierlich auf. Spielmannszug und Blasorchester zogen mit Offizieren, Fähnrichen und der Infanterie durch den Ort, um die Majestäten zu Hause abzuholen und zur feierlichen Festandacht in die Lambertus-Kirche zu geleiten. Vor der Kirche präsentierte sich die Gesellschaft dann dem Publikum.

Fähnrich Martin Dünker schwenkt die Fahne König Johannes Kappen (rechts) und Silberjubilar Rolf Franzen (Mitte) mit Begleitern Werner Assenmacher, Martin Moitz, Hans-Peter Steinborn und Thomas Hergarten. Die Brötchesmädchen gratulieren dem König. Die Brötchesmädchen auf der berühmten Treppe.

Die Fanfarenbläser traten auf, der Fähnrich schwenkte die Fahne zu Ehren der Majestäten. Schließlich paradierte die komplette Gesellschaft drei Mal im Stechschritt an den Königen vorbei. Dem anschließenden großen Festzug folgte am Abend im Saal des Winzervereins der gut besuchte Kirmesball, zu dem die „Peanuts“ aufspielten. Höhepunkt der Feiern aber war der Kirmesmontag. Schon früh war das Tambourcorps auf den Beinen, um die Bevölkerung zu wecken. Dem Festgottesdienst folgte der Festkommers, ehe die Gesellschaft am Nachmittag erneut zu Fändelschwenken und Parade antrat. Am Abend fand schließlich der Königsball im Saal statt. Mit einem Trinkzug als Dank der Bevölkerung an die Junggesellen endete am Dienstag die Lantershofener Lambertus-Kirmes.

[Bilder und Texte mit Genehmigung von lantershofen.de]

13. Sep, 2009

Johannes Kappen ist neuer Schützenkönig

Von |2018-09-13T22:50:59+01:0013. September 2009|2009, Bericht, Schützenfest|

Königsvogel ergibt sich dem Geburtstagskind

Die traditionsreichen Lantershofener Junggesellen-Schützen haben seit Sonntagabend eine neue Majestät. Exakt um 20:53 Uhr setzte sich Johannes Kappen gegen den Junggesellen-Hauptmann Andreas Althammer durch und holte den hölzernen Vogel von der Stange. Rund 300 Lantershofener jubelten ihm im Anschluss zu und gratulierten.

Seinen 24. Geburtstag wird der neue Schützenkönig nicht so schnell vergessen, denn genau an diesem Tag errang Johannes Kappen die Königswürde. Gut eineinhalb Stunden hatte der Wettkampf mit Andreas Althammer gedauert, aus dem der Student der Sonderschulpädagogik schließlich als Sieger hervorging. Hauptmann Andreas Althammer stellte ihn anschließend vor: „Der alte König ist tot, es lebe der neue.“ Kappens Vorgänger Thomas Hergarten überreichte der neuen Majestät die äußeren Zeichen der Königswürde, die mit 25 silbernen Königsschildern behangene Kette und das Zepter, während das vereinseigene Tambourcorps der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft lauthals skandierte, dass einmal mehr einem Junggesellen aus ihren Reihen der Königsschluss gelungen war.

Trotz nicht optimalen Wetters guter Besuch am Schützenplatz. Kappen (links) und Althammer kämpfen um den Königstitel. Gespannt warten die netten Damen auf den Königsschuss. Johannes Kappen ist neuer König der JSG um 20.53 Uhr.

Zu den zahlreichen Gratulanten in der Lambertushütte am Lantershofener Schießplatz zählten Ortsvorsteher Leo Mattuscheck, MdL Petra Elsner, Vertreter der Ortsvereine und der Ahrweiler Junggesellen-Schützen. Der Königsvogelschuss mit der anschließenden Proklamation war der Höhepunkt des sonntäglichen Lantershofener Schützenfestes, das am Morgen mit einem Wettschießen der Ortsvereine begonnen hatte. Dabei zeigten sich die Lantershofener Musikfreunde besonders treffsicher, Johanna Schmitt gelang der Siegesschuss um den Lambertuspokal.

Königsproklamation in der Lambertushütte. Die Kameraden freuen sich mit dem neuen König. Gratulation der Vereine, hier gratuliert Bürgervorsitzender Erich Althammer (rechts). Hauptmann Andreas Althammer begrüßt im Landgasthaus den neuen König und seine Gäste. Johanna Schmidt (Mitte) von den Musikfreunden gewann den Lambertuspokal.

Am Nachmittag zog die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft auf und eskortierte den noch amtierenden Schützenkönig Thomas Hergarten durch den Ort zum Schießplatz, wo die Brötchesmädche bereits Kaffee und Kuchen servierten. In einem Wettstreit mit dem Vorstand der Ahrweiler Schützengesellschaft „St. Laurentius“ waren die Gastgeber siegreich, die hölzerne Sau holte der spätere König Johannes Kappen von der Stange. Derweil konnten mögliche Kandidaten auf die Königswürde ihre Treffsicherheit beim Preisvogelschießen versuchen.

Am späten Abend wurde schließlich der neue König in einem Festzug dem Ort präsentiert und nach Hause geleitet, wo ihm Tambourcorps und Schwenkfähnrich ein erstes Ständchen darboten. Die Junggesellen-Schützen feierten danach noch bis tief in die Nacht den Königsabend. Am kommenden Wochenende findet in Lantershofen mit dem neuen König an der Spitze die Lambertus-Kirmes statt.

[Bilder und Texte mit Genehmigung von Lantershofen.de]

10. Sep, 2009

Kurzfristiger Einsatz für Junggesellen und Brötchesmädchen

Von |2018-08-29T15:31:51+01:0010. September 2009|2009, Bericht, Maubichfest|

Normalerweise sollte sich heute um 18:00 Uhr am Schützenplatz zum Aufbau für das Schützenfest getroffen werden, doch bereits am Nachmittag wurden die Jungesellen “alarmiert” eine Stunde früher zu kommen. Anlass hierfür waren die reifen Birnen,die es galt von den Bäumen zu holen. Trotz dieser spontanen Aufgabe, ließen sich eine ordentliche Anzahl von Junggesellen blicken, um die wichtigste Zutat für den leckeren Maubichkuchen zu sammeln.

Junggesellen und Brötchesmädchen beim Schneiden der Birnen. Foto: JSG Lantershofen

Junggesellen und Brötchesmädchen beim Schneiden der Birnen. Foto: JSG Lantershofen

Gesammelte Birnen in der "Bütt". Foto: JSG Lantershofen

Gesammelte Birnen in der “Bütt”. Foto: JSG Lantershofen

Geachtelte Birnen in der "Bütt". Foto: JSG Lantershofen

Geachtelte Birnen in der “Bütt”. Foto: JSG Lantershofen

Doch mit Sammeln allein war es nicht getan. Alle diese Früchte mussten entkernt und geviertelt werden, um sie optimal für ihre Lagerung vorzubereiten. Dies sollte eine langwierige Arbeit werden und so saßen zuletzt, nachdem zahlreich begonnen wurde, nur noch eine Hand voll Jungesellen und ein tapferes Brötchesmädche in der Lambertushütte und schnitten die letzten Birnen. Dies ist jedoch nicht mit mangelnder Arbeistmoral zu erklären, sondern vielmehr mit der Tatsache, dass viele am morgigen Freitag arbeiten oder in die Schule mussten.

Letztendlich war es dann aber doch geschafft und diese Maubichfestvorbereitung mitten in den Kirmesvorbreitungen erfolgreich beendet.

05. Sep, 2009

Das Schützenfest wirft seine Schatten vorraus

Von |2018-09-13T22:27:00+01:0005. September 2009|2009, Bericht, Schützenfest|

Nur noch eine knappe Woche, bis der neue Schützenkönig der Jungesellen Schützengesellschaft St. Lambertus im Königsvogelschießen ermittelt wird.

Doch damit das Schützenfest auch wie geplant ablaufen kann, bedarf es vieler Arbeitsstunden der Jungesellen, sowie eine sorgfältige Planung. So trafen sich heute am frühen Morgen mehrere Jungesellen, um das Gelände an der Lambertushütte auf Vordermann zu bringen.
Es waren das Unkraut aus den Fugen zu kratzen, der Rasen zu mähen, Flächen zu fegen und Hecken zu schneiden. Dies geschah nicht zu letzt auch, um den Zuschauern freie Sicht auf den Kugelfang zu Gewährleisten.

Nach mehreren Stunden, sah das Gelände dann ganz anders aus und die Helfer konnten das Arbeitsmaterial wieder verräumen. Doch bis Schützenfest und Kirmes vorbei sind, fallen noch viele weitere Termine für die Jungesellen an, die nicht nur den Spaß in den Vordergrund stellen, sondern viel mehr Arbeitsamkeit und Fleiß. Doch schon bei allen vorausgehenden Arbeiten ist die Vorfreude auf das, was die nächsten Wochen mit sich bringen förmlich zu spüren.

Auch die Hecke wurde gestutzt und in Form geschnitten. Foto: JSG Lantershofen

Auch die Hecke wurde gestutzt und in Form geschnitten. Foto: JSG Lantershofen

Gemähte Wiese und und gestutze Bäume lassen das Gelände in neuem Glanz erstrahlen. Foto: JSG Lantershofen

Gemähte Wiese und und gestutze Bäume lassen das Gelände in neuem Glanz erstrahlen. Foto: JSG Lantershofen

Wenn am Schützenfest der neue König in diese Richtung blickt, wird er einen gefüllten Platz sehen. Foto: JSG Lantershofen

Wenn am Schützenfest der neue König in diese Richtung blickt, wird er einen gefüllten Platz sehen. Foto: JSG Lantershofen

30. Aug, 2009

Nur in Sachen Spaß blieb alles beim Alten…

Von |2018-09-13T22:32:04+01:0030. August 2009|2009, Bericht, Vereinsleben|

Am letzten Wochenende im August veranstaltete die Lantershofener Junggesellen-Schützen-Gesellschaft ihre alle zwei Jahre stattfindende Vereinstour. Das Teilnehmerfeld bestand naturgemäß mehrheitlich aus den Mitgliedern der Junggesellenschützen, ihren Partnerinnen und den Brötches Mädche. Jedoch durften in diesem Jahr erstmals, nachdem über dieses Thema schon in der vergangenen Mainacht ausgiebig diskutiert worden war, auch nicht direkt mit dem Verein verbundene Freunde der Gesellschaft an der Veranstaltung teilnehmen. Ein weiteres Novum stellte die Tatsache dar, dass nachdem die Touren seit geraumer Zeit traditionell Weinfeste in der Pfalz zum Ziel gehabt hatten, diesmal Bungalows in einem Ferienpark an der belgischen Küste angemietet worden waren und man statt einer nun zwei Übernachtungen einplante.

Bei bestem Wetter ließ es sich am Strand gut aushalten. Foto: JSG Lantershofen

Bei bestem Wetter ließ es sich am Strand gut aushalten. Foto: JSG Lantershofen

Carina Moitz, Christian Althammer und Anna-Maria Schütz hatten sichtlich viel Spaß. Foto: JSG Lantershofen

Carina Moitz, Christian Althammer und Anna-Maria Schütz hatten sichtlich viel Spaß. Foto: JSG Lantershofen

Die Abkühlung im Meer kam einigen sehr gelegen. Foto: JSG Lantershofen

Die Abkühlung im Meer kam einigen sehr gelegen. Foto: JSG Lantershofen

Mit Ausnahme einer Handvoll Junggesellen, die zur Anreise Privat-PKWs nutzten, fand sich die Mehrheit der Mitreisenden am Freitag den 28.August um 14:00Uhr am Parkplatz des Winzervereins ein, wo sie bereits von einem angemieteten Reisebus erwartet wurden, der sich sodann eine halbe Stunde später, schwer beladen mit Ziel De Haan in Bewegung setzte. Natürlich hatten es sich die meisten Junggesellen, vor allem die in den letzten Reihen, nicht nehmen lassen genug flüssige Wegzehrung mit an Bord zu nehmen womit einer kurzweiligen, feucht-fröhlichen Busfahrt nichts mehr im Wege stand.

Dominik Knieps erklärt die Regeln der Strandolympiade. Foto: JSG Lantershofen

Es gab eine Strandolympiade. Foto: JSG Lantershofen

Eine der Olympiadenspiele war das Tauziehen. Foto: JSG Lantershofen

Tauziehen gehörte dazu. Foto: JSG Lantershofen

Als der Bus dann nach einer mehr als fünfstündigen Fahrt gegen Abend das Urlaubsdomizil erreichte wurden die Eintreffenden von zwei, mit einem von Hauptmann Andreas Althammer zur Verfügung gestellten Kleinbus, vorgereisten Vorstandsmitgliedern erwartet, die sich bereits um die Formalitäten, die Zuweisung der Bungalows sowie den Einkauf von Getränken zur Weitergabe an die Mitreisenden gekümmert hatten. Nachdem schon während der Busfahrt entsprechende Gruppen gebildet worden waren bezogen diese die 8-Personen Bungalows, welche sich zur Freude aller als sehr wohnlich und gepflegt erwiesen. Der Rest des Abends stand dann jedem zur freien Verfügung und wurde entweder zur Erkundung der Parkanlage, zum Ausruhen von den Strapazen der Anreise oder zum Fortsetzen und Steigern der teilweise schon auf der Hinfahrt heftigen Feierlaune genutzt. Auch von einem in der Nacht einsetzenden schweren Gewittersturm ließ sich die gute Stimmung nicht trüben, auch wenn schon kleine Ausflüge vor die Tür der schützenden Häuser mit triefend nasser Kleidung bestraft wurden.

Der folgende Tag begann, je nach dem gewählten Vorabendprogramm sehr unterschiedlich. Während in einigen Häusschen schon früh morgens zünftig gemeinsam gefrühstückt wurde brauchten andere, die auf eine Erholung von den Strapazen der Fahrt verzichtet hatten, etwas länger um sich nun, umso ausgiebiger von den Strapazen der langen Nacht zu erholen. Zur Mittagszeit hatten glücklicherweise aber alle wieder zu alter Frische gefunden und so trafen sich ausnahmslos alle Fahrtteilnehmer um 15:00Uhr an einem der Bungalows um sich gemeinsam zum, nur wenige hundert Meter entfernten Strand zu begeben. Dort angekommen nutzten, jene welche an die Mitnahme entsprechender Badekleidung gedacht hatten das kühle Nass für eine Erfrischung während die strahlende Sonne nicht im geringsten Vermuten ließ, dass das Wetter keine zwölf Stunden zuvor noch gänzlich anders ausgesehen hatte. Wenig später wurden dann alle vom Organisationsteam der Fahrt zusammengerufen und in vier Gruppen eingeteilt. Diese vier Gruppen konnten sich dann in der Folge in einer minutiös vorbereiteten Olympiade gegeneinander messen und ihr Können in einer ganzen Reihe von Wettkämpfen, wie zum Beispiel beim Tauziehen oder dem berühmt-berüchtigte Pöl-Spiel beweisen. Für eine besondere Überraschung sorgte Kassierer Christian Dünker der einen halben Maubichkuchen in einer absolut rekordverdächtigen Zeit von knappen zweieinhalb Minuten genoss und gleich mehrere, deutlich korpulentere Vereinsmitglieder in die Schranken wies. Nach der an den Wettkampf anschließenden Siegerehrung begaben sich einige bereits wieder zurück zum Park während manche noch bis zur Abenddämmerung am Strand verweilten und eine kleine Gruppe für Aufsehen sorgte indem sie, offensichtlich von den Wettkämpfen noch nicht ausgelaugt genug, ihre Kräfte in einem von Phillip Schütz geleiteten Ringkampfturnier maßen. Am Abend fand man sich dann noch, an dem vom Treffen am Mittag bekannten Bungalow ein wo die Gesellschaft ihren mitgereisten Mitgliedern und Helferinnen dankte indem sie das Fleisch und die Brötchen für einen gemütlichen Grillabend sponserte. Der restliche Verlauf der Nacht unterschied sich dann nicht wesentlich von der vorangegangenen, lediglich gepaart mit einer gewissen Wehmut in dem Wissen das am Sonntag bereits wieder die Heimreise anstand und besserem Wetter.

Mit Banner präsentierten sich die Mitreisenden. Foto: JSG Lantershofen

Mit Banner präsentierten sich die Mitreisenden. Foto: JSG Lantershofen

Der Sonntagmorgen musste dann zum Aufräumen und Reinigen der Ferienwohnungen genutzt werden um rechtzeitig wieder mit gepackten Sachen am Bus zu stehen. Nachdem alle eingetroffen waren begann eine vergnügliche Heimreise auf der noch einmal alle Ereignisse und Vorkommnisse des Ausfluges revue-passieren gelassen wurden. Wieder in Lantershofen angekommen trennten sich am Abend die Wege der Reisegruppe, wobei einige noch auf ihrem Weg nach Hause einen kurzen Zwischenstopp am Bierpavillion des Sommerfestes der Chöre einlegten.

Besondere Dank gilt dem Organisationsteam der Fahrt das immensen Arbeitsaufwand in das Gelingen der Tour investiert hat sowie Harry Buitenhuis für die Empfehlung eines guten belgischen Bieres nach pilsener Brauart.

14. Aug, 2009

Ein „Vergelt’s Gott“ allen Spendern

Von |2018-08-29T14:59:46+01:0014. August 2009|2009, Bericht, Vereinsleben|

Am vergangenen Freitag, den 14. August 2009 stellte die Lambertushütte Lantershofen die Lokalität für einen freudigen Anlass, in Form des lang herbeigesehnten Spenderabends.

Schauplatz war wieder die Lambertushütte. Foto: JSG Lantershofen

Schauplatz war wieder die Lambertushütte. Foto: JSG Lantershofen

Auch für musikalische Untermalung war gesorgt. Foto: JSG Lantershofen

Auch für musikalische Untermalung war gesorgt. Foto: JSG Lantershofen

Das laue Wetter lud auch zum Verweilen vor der Hütte ein. Foto: JSG Lantershofen

Das laue Wetter lud auch zum Verweilen vor der Hütte ein. Foto: JSG Lantershofen

Eingeladen waren alle Junggesellen, Brötchesmädchen und natürlich die vielen großzügigen Spender, die sich auf dem Festkommers des letzten Jahres mit zahlreichen, großzügigen Spenden wie Spießbraten und mehrere Lachse sowie Sekt- und Bierspenden der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft gegenüber äußerst wohlgesonnen zeigten.

Die Junggesellen hatten ihren Spaß. Foto: JSG Lantershofen

Die Junggesellen hatten ihren Spaß. Foto: JSG Lantershofen

Auch die Brötchesmädchen waren geladen. Foto: JSG Lantershofen

Auch die Brötchesmädchen waren geladen. Foto: JSG Lantershofen

Zu späterer Stunde wurde drinnen ausgiebig weiter gefeiert. Foto: JSG Lantershofen

Zu späterer Stunde wurde drinnen ausgiebig weiter gefeiert. Foto: JSG Lantershofen

So stand einem unbeschwerten Abend mit ausgelassener und freudiger Stimmung, der durch die ebenfalls gespendete Blasmusikkapelle eine klangvolle Umrandung fand, nichts mehr im Wege. Der 1.Offizier der Gesellschaft Dominik Knieps, der den verhinderten Hauptmann Andreas Althammer vertrat, ließ es sich nicht nehmen einige wenige Gruß- und Dankesworte loszuwerden, in denen er vor allem den generationenübergreifenden Rückhalt der Gesellschaft im Dorf lobte. In diesem Sinne funktionierte der Abend, neben allen leiblichen Freuden, auch hervorragend als Plattform des Austausches zwischen Alt und Jung und gewährleistete bis in die späte Nacht einen harmonischen und unbeschwerten Abend mit vielen Schmunzlern.

19. Jul, 2009

Erfolgreiches Maubichfest

Von |2018-08-29T15:32:29+01:0019. Juli 2009|2009, Bericht, Vereinsleben|

Seit nun mehr als 30 Jahren kann man in Lantershofen traditionell an jedem dritten Wochenende im Juli geschmacklich erkunden, warum Lantershofen auch als „Birnendorf“ bekannt ist. So lockte auch in diesem Jahr, am Wochenende des 18./19. Juli der herzhafte Geruch des Maubichkuchens zahlreiche Gäste an den Lantershofener Winzerverein. Das für diesen Birnenkuchen benötigte Obst wird von den Junggesellen seit jeher im jeweils vorangegangenen Jahr an den Birnbäumen des Dorfes geerntet und zusammen mit den Brötchesmädche geschält. Nach sorgfältiger Lagerung und unter Hinzuziehung einer geheimen Rezeptur, die nur wenigen Lantershofenern bekannt ist, kann man sich so im Juli endlich dem Genuss des Kuchens hingeben.

Um ein gelungenes Fest zu garantieren, traf man sich in den Reihen der Junggesellen schon seit Mittwochabend täglich, um gemeinsam den Festplatz für seine Gäste herzurichten. So konnte man dann am Samstag pünktlich um 17 Uhr zum Fassanstich übergehen und nahm entgegen der Wetterberichtsmeldungen dankbar wahr, dass Petrus es mal wieder gut mit Lantershofen meinte und einen schönen und lauen Sommerabend bescherte.
So ließ man es sich am Bierbrunnen bei Bier, Wein, Limo und so manchem zum Fest passenden Birnenbrand oder –likör gut ergehen. Fürs leibliche Wohl sorgten zudem die eifrigen Junggesellen in der „Frittenkist“ die mit Brat- und Currywurst, Chickennuggets, Kräuterbraten und natürlich Fritten so manchen leeren Magen wieder auffüllten.

Symbolbild für den Maubichkuchen. Foto: JSG

Symbolbild für den Maubichkuchen. Foto: JSG Lantershofen

Somit stand einem harmonischen Abend in geselliger Tischrunde, beim Kartenspiel, am Nagelklotz oder am Bierpavillon nichts mehr im Wege.

Als offizieller Programmpunkt des Abends stellte das bereits seit 2002 veranstaltete „Sibbe-Schröm“-Turnier einen Höhepunkt dar. In diesem Jahr war das Teilnehmerfeld mit 20 Kartenspielern so groß wie bisher noch nie. Auch eine Spielergruppe des Bölinger Junggesellenvereins war mit dem Ziel angetreten, den begehrten Maubich-Pokal aus Lantershofen mit nach Hause zu nehmen. Am Ende konnte jedoch der Lantershofener Junggeselle Florian Ropertz das Turnier mit den meisten Punkten für sich entscheiden und den Pokal, zusammen mit einer Flasche Wein, entgegen nehmen. Der Beste der Bölinger Teilnehmer wurde Zweiter und das Lantesche Brötchesmädche Kathrin Eckhardt belegte den dritten Platz. Auch diese beiden durften sich über einen Gewinn in Form von einer Flasche Wein bzw. einer Flasche Sekt freuen, auch wenn sie die Ehre, auf dem Sockel des Pokales in Zukunft ihren Namen lesen zu dürfen, knapp verpassten.
Im späteren Verlauf des Abends lockte neben dem noch bis tief in die Nacht gut besuchten Bierbrunnen, die Sektbar mit Sofa-Lounge vor allem die jungen Leute in den Keller des Winzervereins. So wurde noch bis zum Morgengrauen des folgenden Tages in geselliger Runde gefeiert, getanzt und gesungen.

Nach einer kurzen Nacht begann am Sonntagmorgen um 10:00Uhr der Haupttag des Maubichfestes. Obwohl das Wetter nicht so wohlgesonnen war wie am Vorabend, konnten die jeweils nur wenige Minuten dauernden Regenschauer die gute Stimmung auf dem Festplatz nicht wirklich trüben und hatten lediglich zur Folge, dass sich die Gäste kurzzeitig unter die schützende Plane des Junggesellenzeltes zurückzogen. Auch am zweiten Festtag konnte man sich über eine ansehnliche Anzahl von Gästen freuen. Darunter zahlreiche Ortsvereine, mit der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft befreundete Junggesellenvereine der Umgebung, sowie die übrige Dorfgemeinschaft und so mancher neugierige Gast aus dem Lantershofener Umland.
Bei dem besonders unter den Junggesellenvereinen der Grafschaft beliebten „Meterpokal“ lieferten sich die Vereine von Bengen und Oeverich einen langen und knappen Wettkampf, den die Oevericher am Ende für sich entscheiden und somit den Pokal mit in ihr Heimatdorf nehmen konnten.
Das Mittagsmenü fand auch in diesem Jahr wieder großen Zuspruch und es konnten mehr als 60 Essen herausgegeben werden. Auch die über 70 Maubichkuchen fanden regen Absatz und so manch einen sah man gleich mit einem ganzen Kuchen nach Hause ziehen.
Ab 15:00Uhr begeisterte dann das vereinseigene Tambourcorps mit einem Platzkonzert und beendete so den offiziellen Teil der Feierlichkeiten. Das Ende dieses schönen Wochenendes sollte damit allerdings noch lange nicht eingeläutet sein, denn bis die letzten Gäste den Bierausschank und die auch sonntags geöffnete Sektbar verließen, befand man sich erneut in den frühen Morgenstunden.

Rückblickend lässt sich das mit einem Bierumsatz von über 800 Litern zu den größten Festen des Dorfes zählende Maubichfest auch in diesem Jahr wieder als voller Erfolg betrachten. Für die Junggesellen ist das Maubichfest nicht nur aus traditioneller Sicht sehr wichtig, sondern es dient zudem als wichtige Einnahmequelle, um die enormen Kosten der jährlichen Lambertuskirmes zumindest zum Teil ausgleichen zu können.

Die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft St. Lambertus Lantershofen bedankt sich bei allen zum Fest erschienenen Gästen sowie allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.

21. Mai, 2009

Junggesellen auf Vatertags-“Wanderung”

Von |2018-08-29T14:23:22+01:0021. Mai 2009|2009, Bericht, Vereinsleben|

Trotz dem eigentlich düsteren Wetterbericht für Christi-Himmelfahrt 2009, trafen sich in diesem Jahr zahlreiche Junggesellen am Donnerstag den 21.Mai an der Kirche, um sich gemeinsam zur mehr oder weniger traditionellen Vatertags-„wanderung“ auf zu machen. Da in den letzten Jahren der Vatertag fast immer buchstäblich „ins Wasser gefallen war“ oder das Datum sich ungünstiger weise mit dem 1. Mai überschnitten hatte, war es den Junggesellen für einige Jahre leider nicht mehr möglich gewesen, sich diesem, vor Jahren noch sehr beliebten, Vergnügen hinzugeben.

Gestartet wurde an der Kirche und so verlief der Anfang der Wanderung durchs Dorf. Foto: JSG Lantershofen

Gestartet wurde an der Kirche und so verlief der Anfang der Wanderung durchs Dorf. Foto: JSG Lantershofen

Später ging es dann auch über Wald- und Wiesenwege. Foto: JSG Lantershofen

Später ging es dann auch über Wald- und Wiesenwege. Foto: JSG Lantershofen

Am Ziel angekommen war alles bestens vorbereitet. Foto: JSG Lantershofen

Am Ziel angekommen war alles bestens vorbereitet. Foto: JSG Lantershofen

Umso mehr freute es die jungen Männer die sich um 10 Uhr an der Kirche trafen, dass ihnen das Wetter mit hohen Temperaturen und viel Sonne in diesem Jahr ein besonderes Geschenk machte. Mit typischer Lantesche Pünktlichkeit, machte man sich schließlich kurz vor 11 Uhr mit Klappstühlen, Grillgut und flüssigem „Notproviant“ auf in Richtung der Junggesellenwiese auf dem Rottstück. Dort angekommen durfte man erfreut feststellen, dass es sich der Hauptmann der Gesellschaft nicht hatte nehmen lassen, für seine Mannen eine Zapfanlage mit Kühlung, sowie eine komplette Musikanlage zur Beschallung von Feld und Flur zu organisieren. Ausgestattet mit einer solchen Ausrüstung, konnte man sich nun endlich nach diesem, bei den hohen Temperaturen schon schweißtreibenden, Spaziergang in seinen Schemel fallen lassen, um die Annehmlichkeiten von Natur und Zivilisation in Kombination zu genießen.

Einer der Höhepunkte des Tages war das bei allen beliebte Pöl-Spiel, bei dem es darum geht, sich auf abfallender Wiese nach kurzem Sprint 10mal gebückt um einen Pfahl zu drehen. Anschließend geht es wieder im Sprint zurück zum Team, wobei sich der Rückweg ungemein schwieriger gestaltet, als der Hinweg. Das Verliererteam durfte sich schließlich das Sitzfleisch bei einer Runde „Arsch in de‘ Bach“ abkühlen.

Männerfreundlich bei Bier und Grill verbrachte man den Tag. Foto: JSG Lantershofen
Männerfreundlich bei Bier und Grill verbrachte man den Tag. Foto: JSG Lantershofen
Männerfreundlich bei Bier und Grill verbrachte man den Tag. Foto: JSG Lantershofen

Männerfreundlich bei Bier und Grill verbrachte man den Tag. Fotos: JSG Lantershofen

So vertrieb man sich die Zeit mit verschiedenen Junggesellenspielen, Grillen, Fußball, Heuballen-Pogo und so manchem Lantesche Lied. Erst in den frühen Abendstunden wurde dem lustigen Treiben ein jähes Ende gemacht, da langsam ein Gewitter aufzog und das kalte Nass von oben nur bedingt als Erfrischung aufgenommen wurde.

Letztendlich konnte man zufrieden auf eine Vatertagswanderung zurückblicken, die man in seiner beliebtesten Form endlich, das erste mal seit Jahren, wieder gestalten konnte und bei der das Wetter eigentlich wenig zu wünschen ließ, was auch so mancher, der auf zu viel Bewegung während des Tages verzichtet hatte, durch einen kräftigen Sonnenbrand zu spüren bekam.