Berichte und Neuigkeiten2025-04-18T13:10:43+02:00

Berichte und Neuigkeiten

05.Sep., 2009

Das Schützenfest wirft seine Schatten vorraus

Von |2009, Bericht, Schützenfest|

Nur noch eine knappe Woche, bis der neue Schützenkönig der Jungesellen Schützengesellschaft St. Lambertus im Königsvogelschießen ermittelt wird.

Doch damit das Schützenfest auch wie geplant ablaufen kann, bedarf es vieler Arbeitsstunden der Jungesellen, sowie eine sorgfältige Planung. So trafen sich heute am frühen Morgen mehrere Jungesellen, um das Gelände an der Lambertushütte auf Vordermann zu bringen.
Es waren das Unkraut aus den Fugen zu kratzen, der Rasen zu mähen, Flächen zu fegen und Hecken zu schneiden. Dies geschah nicht zu letzt auch, um den Zuschauern freie Sicht auf den Kugelfang zu Gewährleisten.

Nach mehreren Stunden, sah das Gelände dann ganz anders aus und die Helfer konnten das Arbeitsmaterial wieder verräumen. Doch bis Schützenfest und Kirmes vorbei sind, fallen noch viele weitere Termine für die Jungesellen an, die nicht nur den Spaß in den Vordergrund stellen, sondern viel mehr Arbeitsamkeit und Fleiß. Doch schon bei allen vorausgehenden Arbeiten ist die Vorfreude auf das, was die nächsten Wochen mit sich bringen förmlich zu spüren.

Auch die Hecke wurde gestutzt und in Form geschnitten. Foto: JSG Lantershofen

Auch die Hecke wurde gestutzt und in Form geschnitten. Foto: JSG Lantershofen

Gemähte Wiese und und gestutze Bäume lassen das Gelände in neuem Glanz erstrahlen. Foto: JSG Lantershofen

Gemähte Wiese und und gestutze Bäume lassen das Gelände in neuem Glanz erstrahlen. Foto: JSG Lantershofen

Wenn am Schützenfest der neue König in diese Richtung blickt, wird er einen gefüllten Platz sehen. Foto: JSG Lantershofen

Wenn am Schützenfest der neue König in diese Richtung blickt, wird er einen gefüllten Platz sehen. Foto: JSG Lantershofen

30.Aug., 2009

Nur in Sachen Spaß blieb alles beim Alten…

Von |2009, Bericht, JSG-Tour, Vereinsleben|

Am letzten Wochenende im August veranstaltete die Lantershofener Junggesellen-Schützen-Gesellschaft ihre alle zwei Jahre stattfindende Vereinstour. Das Teilnehmerfeld bestand naturgemäß mehrheitlich aus den Mitgliedern der Junggesellenschützen, ihren Partnerinnen und den Brötches Mädche. Jedoch durften in diesem Jahr erstmals, nachdem über dieses Thema schon in der vergangenen Mainacht ausgiebig diskutiert worden war, auch nicht direkt mit dem Verein verbundene Freunde der Gesellschaft an der Veranstaltung teilnehmen. Ein weiteres Novum stellte die Tatsache dar, dass nachdem die Touren seit geraumer Zeit traditionell Weinfeste in der Pfalz zum Ziel gehabt hatten, diesmal Bungalows in einem Ferienpark an der belgischen Küste angemietet worden waren und man statt einer nun zwei Übernachtungen einplante.

Bei bestem Wetter ließ es sich am Strand gut aushalten. Foto: JSG Lantershofen

Bei bestem Wetter ließ es sich am Strand gut aushalten. Foto: JSG Lantershofen

Carina Moitz, Christian Althammer und Anna-Maria Schütz hatten sichtlich viel Spaß. Foto: JSG Lantershofen

Carina Moitz, Christian Althammer und Anna-Maria Schütz hatten sichtlich viel Spaß. Foto: JSG Lantershofen

Die Abkühlung im Meer kam einigen sehr gelegen. Foto: JSG Lantershofen

Die Abkühlung im Meer kam einigen sehr gelegen. Foto: JSG Lantershofen

Mit Ausnahme einer Handvoll Junggesellen, die zur Anreise Privat-PKWs nutzten, fand sich die Mehrheit der Mitreisenden am Freitag den 28.August um 14:00Uhr am Parkplatz des Winzervereins ein, wo sie bereits von einem angemieteten Reisebus erwartet wurden, der sich sodann eine halbe Stunde später, schwer beladen mit Ziel De Haan in Bewegung setzte. Natürlich hatten es sich die meisten Junggesellen, vor allem die in den letzten Reihen, nicht nehmen lassen genug flüssige Wegzehrung mit an Bord zu nehmen womit einer kurzweiligen, feucht-fröhlichen Busfahrt nichts mehr im Wege stand.

Dominik Knieps erklärt die Regeln der Strandolympiade. Foto: JSG Lantershofen

Es gab eine Strandolympiade. Foto: JSG Lantershofen

Eine der Olympiadenspiele war das Tauziehen. Foto: JSG Lantershofen

Tauziehen gehörte dazu. Foto: JSG Lantershofen

Als der Bus dann nach einer mehr als fünfstündigen Fahrt gegen Abend das Urlaubsdomizil erreichte wurden die Eintreffenden von zwei, mit einem von Hauptmann Andreas Althammer zur Verfügung gestellten Kleinbus, vorgereisten Vorstandsmitgliedern erwartet, die sich bereits um die Formalitäten, die Zuweisung der Bungalows sowie den Einkauf von Getränken zur Weitergabe an die Mitreisenden gekümmert hatten. Nachdem schon während der Busfahrt entsprechende Gruppen gebildet worden waren bezogen diese die 8-Personen Bungalows, welche sich zur Freude aller als sehr wohnlich und gepflegt erwiesen. Der Rest des Abends stand dann jedem zur freien Verfügung und wurde entweder zur Erkundung der Parkanlage, zum Ausruhen von den Strapazen der Anreise oder zum Fortsetzen und Steigern der teilweise schon auf der Hinfahrt heftigen Feierlaune genutzt. Auch von einem in der Nacht einsetzenden schweren Gewittersturm ließ sich die gute Stimmung nicht trüben, auch wenn schon kleine Ausflüge vor die Tür der schützenden Häuser mit triefend nasser Kleidung bestraft wurden.

Der folgende Tag begann, je nach dem gewählten Vorabendprogramm sehr unterschiedlich. Während in einigen Häusschen schon früh morgens zünftig gemeinsam gefrühstückt wurde brauchten andere, die auf eine Erholung von den Strapazen der Fahrt verzichtet hatten, etwas länger um sich nun, umso ausgiebiger von den Strapazen der langen Nacht zu erholen. Zur Mittagszeit hatten glücklicherweise aber alle wieder zu alter Frische gefunden und so trafen sich ausnahmslos alle Fahrtteilnehmer um 15:00Uhr an einem der Bungalows um sich gemeinsam zum, nur wenige hundert Meter entfernten Strand zu begeben. Dort angekommen nutzten, jene welche an die Mitnahme entsprechender Badekleidung gedacht hatten das kühle Nass für eine Erfrischung während die strahlende Sonne nicht im geringsten Vermuten ließ, dass das Wetter keine zwölf Stunden zuvor noch gänzlich anders ausgesehen hatte. Wenig später wurden dann alle vom Organisationsteam der Fahrt zusammengerufen und in vier Gruppen eingeteilt. Diese vier Gruppen konnten sich dann in der Folge in einer minutiös vorbereiteten Olympiade gegeneinander messen und ihr Können in einer ganzen Reihe von Wettkämpfen, wie zum Beispiel beim Tauziehen oder dem berühmt-berüchtigte Pöl-Spiel beweisen. Für eine besondere Überraschung sorgte Kassierer Christian Dünker der einen halben Maubichkuchen in einer absolut rekordverdächtigen Zeit von knappen zweieinhalb Minuten genoss und gleich mehrere, deutlich korpulentere Vereinsmitglieder in die Schranken wies. Nach der an den Wettkampf anschließenden Siegerehrung begaben sich einige bereits wieder zurück zum Park während manche noch bis zur Abenddämmerung am Strand verweilten und eine kleine Gruppe für Aufsehen sorgte indem sie, offensichtlich von den Wettkämpfen noch nicht ausgelaugt genug, ihre Kräfte in einem von Phillip Schütz geleiteten Ringkampfturnier maßen. Am Abend fand man sich dann noch, an dem vom Treffen am Mittag bekannten Bungalow ein wo die Gesellschaft ihren mitgereisten Mitgliedern und Helferinnen dankte indem sie das Fleisch und die Brötchen für einen gemütlichen Grillabend sponserte. Der restliche Verlauf der Nacht unterschied sich dann nicht wesentlich von der vorangegangenen, lediglich gepaart mit einer gewissen Wehmut in dem Wissen das am Sonntag bereits wieder die Heimreise anstand und besserem Wetter.

Mit Banner präsentierten sich die Mitreisenden. Foto: JSG Lantershofen

Mit Banner präsentierten sich die Mitreisenden. Foto: JSG Lantershofen

Der Sonntagmorgen musste dann zum Aufräumen und Reinigen der Ferienwohnungen genutzt werden um rechtzeitig wieder mit gepackten Sachen am Bus zu stehen. Nachdem alle eingetroffen waren begann eine vergnügliche Heimreise auf der noch einmal alle Ereignisse und Vorkommnisse des Ausfluges revue-passieren gelassen wurden. Wieder in Lantershofen angekommen trennten sich am Abend die Wege der Reisegruppe, wobei einige noch auf ihrem Weg nach Hause einen kurzen Zwischenstopp am Bierpavillion des Sommerfestes der Chöre einlegten.

Besondere Dank gilt dem Organisationsteam der Fahrt das immensen Arbeitsaufwand in das Gelingen der Tour investiert hat sowie Harry Buitenhuis für die Empfehlung eines guten belgischen Bieres nach pilsener Brauart.

14.Aug., 2009

Ein „Vergelt’s Gott“ allen Spendern

Von |2009, Bericht, Vereinsleben|

Am vergangenen Freitag, den 14. August 2009 stellte die Lambertushütte Lantershofen die Lokalität für einen freudigen Anlass, in Form des lang herbeigesehnten Spenderabends.

Schauplatz war wieder die Lambertushütte. Foto: JSG Lantershofen

Schauplatz war wieder die Lambertushütte. Foto: JSG Lantershofen

Auch für musikalische Untermalung war gesorgt. Foto: JSG Lantershofen

Auch für musikalische Untermalung war gesorgt. Foto: JSG Lantershofen

Das laue Wetter lud auch zum Verweilen vor der Hütte ein. Foto: JSG Lantershofen

Das laue Wetter lud auch zum Verweilen vor der Hütte ein. Foto: JSG Lantershofen

Eingeladen waren alle Junggesellen, Brötchesmädchen und natürlich die vielen großzügigen Spender, die sich auf dem Festkommers des letzten Jahres mit zahlreichen, großzügigen Spenden wie Spießbraten und mehrere Lachse sowie Sekt- und Bierspenden der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft gegenüber äußerst wohlgesonnen zeigten.

Die Junggesellen hatten ihren Spaß. Foto: JSG Lantershofen

Die Junggesellen hatten ihren Spaß. Foto: JSG Lantershofen

Auch die Brötchesmädchen waren geladen. Foto: JSG Lantershofen

Auch die Brötchesmädchen waren geladen. Foto: JSG Lantershofen

Zu späterer Stunde wurde drinnen ausgiebig weiter gefeiert. Foto: JSG Lantershofen

Zu späterer Stunde wurde drinnen ausgiebig weiter gefeiert. Foto: JSG Lantershofen

So stand einem unbeschwerten Abend mit ausgelassener und freudiger Stimmung, der durch die ebenfalls gespendete Blasmusikkapelle eine klangvolle Umrandung fand, nichts mehr im Wege. Der 1.Offizier der Gesellschaft Dominik Knieps, der den verhinderten Hauptmann Andreas Althammer vertrat, ließ es sich nicht nehmen einige wenige Gruß- und Dankesworte loszuwerden, in denen er vor allem den generationenübergreifenden Rückhalt der Gesellschaft im Dorf lobte. In diesem Sinne funktionierte der Abend, neben allen leiblichen Freuden, auch hervorragend als Plattform des Austausches zwischen Alt und Jung und gewährleistete bis in die späte Nacht einen harmonischen und unbeschwerten Abend mit vielen Schmunzlern.

19.Juli, 2009

Erfolgreiches Maubichfest

Von |2009, Bericht, Vereinsleben|

Seit nun mehr als 30 Jahren kann man in Lantershofen traditionell an jedem dritten Wochenende im Juli geschmacklich erkunden, warum Lantershofen auch als „Birnendorf“ bekannt ist. So lockte auch in diesem Jahr, am Wochenende des 18./19. Juli der herzhafte Geruch des Maubichkuchens zahlreiche Gäste an den Lantershofener Winzerverein. Das für diesen Birnenkuchen benötigte Obst wird von den Junggesellen seit jeher im jeweils vorangegangenen Jahr an den Birnbäumen des Dorfes geerntet und zusammen mit den Brötchesmädche geschält. Nach sorgfältiger Lagerung und unter Hinzuziehung einer geheimen Rezeptur, die nur wenigen Lantershofenern bekannt ist, kann man sich so im Juli endlich dem Genuss des Kuchens hingeben.

Um ein gelungenes Fest zu garantieren, traf man sich in den Reihen der Junggesellen schon seit Mittwochabend täglich, um gemeinsam den Festplatz für seine Gäste herzurichten. So konnte man dann am Samstag pünktlich um 17 Uhr zum Fassanstich übergehen und nahm entgegen der Wetterberichtsmeldungen dankbar wahr, dass Petrus es mal wieder gut mit Lantershofen meinte und einen schönen und lauen Sommerabend bescherte.
So ließ man es sich am Bierbrunnen bei Bier, Wein, Limo und so manchem zum Fest passenden Birnenbrand oder –likör gut ergehen. Fürs leibliche Wohl sorgten zudem die eifrigen Junggesellen in der „Frittenkist“ die mit Brat- und Currywurst, Chickennuggets, Kräuterbraten und natürlich Fritten so manchen leeren Magen wieder auffüllten.

Symbolbild für den Maubichkuchen. Foto: JSG

Symbolbild für den Maubichkuchen. Foto: JSG Lantershofen

Somit stand einem harmonischen Abend in geselliger Tischrunde, beim Kartenspiel, am Nagelklotz oder am Bierpavillon nichts mehr im Wege.

Als offizieller Programmpunkt des Abends stellte das bereits seit 2002 veranstaltete „Sibbe-Schröm“-Turnier einen Höhepunkt dar. In diesem Jahr war das Teilnehmerfeld mit 20 Kartenspielern so groß wie bisher noch nie. Auch eine Spielergruppe des Bölinger Junggesellenvereins war mit dem Ziel angetreten, den begehrten Maubich-Pokal aus Lantershofen mit nach Hause zu nehmen. Am Ende konnte jedoch der Lantershofener Junggeselle Florian Ropertz das Turnier mit den meisten Punkten für sich entscheiden und den Pokal, zusammen mit einer Flasche Wein, entgegen nehmen. Der Beste der Bölinger Teilnehmer wurde Zweiter und das Lantesche Brötchesmädche Kathrin Eckhardt belegte den dritten Platz. Auch diese beiden durften sich über einen Gewinn in Form von einer Flasche Wein bzw. einer Flasche Sekt freuen, auch wenn sie die Ehre, auf dem Sockel des Pokales in Zukunft ihren Namen lesen zu dürfen, knapp verpassten.
Im späteren Verlauf des Abends lockte neben dem noch bis tief in die Nacht gut besuchten Bierbrunnen, die Sektbar mit Sofa-Lounge vor allem die jungen Leute in den Keller des Winzervereins. So wurde noch bis zum Morgengrauen des folgenden Tages in geselliger Runde gefeiert, getanzt und gesungen.

Nach einer kurzen Nacht begann am Sonntagmorgen um 10:00Uhr der Haupttag des Maubichfestes. Obwohl das Wetter nicht so wohlgesonnen war wie am Vorabend, konnten die jeweils nur wenige Minuten dauernden Regenschauer die gute Stimmung auf dem Festplatz nicht wirklich trüben und hatten lediglich zur Folge, dass sich die Gäste kurzzeitig unter die schützende Plane des Junggesellenzeltes zurückzogen. Auch am zweiten Festtag konnte man sich über eine ansehnliche Anzahl von Gästen freuen. Darunter zahlreiche Ortsvereine, mit der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft befreundete Junggesellenvereine der Umgebung, sowie die übrige Dorfgemeinschaft und so mancher neugierige Gast aus dem Lantershofener Umland.
Bei dem besonders unter den Junggesellenvereinen der Grafschaft beliebten „Meterpokal“ lieferten sich die Vereine von Bengen und Oeverich einen langen und knappen Wettkampf, den die Oevericher am Ende für sich entscheiden und somit den Pokal mit in ihr Heimatdorf nehmen konnten.
Das Mittagsmenü fand auch in diesem Jahr wieder großen Zuspruch und es konnten mehr als 60 Essen herausgegeben werden. Auch die über 70 Maubichkuchen fanden regen Absatz und so manch einen sah man gleich mit einem ganzen Kuchen nach Hause ziehen.
Ab 15:00Uhr begeisterte dann das vereinseigene Tambourcorps mit einem Platzkonzert und beendete so den offiziellen Teil der Feierlichkeiten. Das Ende dieses schönen Wochenendes sollte damit allerdings noch lange nicht eingeläutet sein, denn bis die letzten Gäste den Bierausschank und die auch sonntags geöffnete Sektbar verließen, befand man sich erneut in den frühen Morgenstunden.

Rückblickend lässt sich das mit einem Bierumsatz von über 800 Litern zu den größten Festen des Dorfes zählende Maubichfest auch in diesem Jahr wieder als voller Erfolg betrachten. Für die Junggesellen ist das Maubichfest nicht nur aus traditioneller Sicht sehr wichtig, sondern es dient zudem als wichtige Einnahmequelle, um die enormen Kosten der jährlichen Lambertuskirmes zumindest zum Teil ausgleichen zu können.

Die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft St. Lambertus Lantershofen bedankt sich bei allen zum Fest erschienenen Gästen sowie allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.

21.Mai, 2009

Junggesellen auf Vatertags-„Wanderung“

Von |2009, Bericht, Vatertag, Vereinsleben|

Trotz dem eigentlich düsteren Wetterbericht für Christi-Himmelfahrt 2009, trafen sich in diesem Jahr zahlreiche Junggesellen am Donnerstag den 21.Mai an der Kirche, um sich gemeinsam zur mehr oder weniger traditionellen Vatertags-„wanderung“ auf zu machen. Da in den letzten Jahren der Vatertag fast immer buchstäblich „ins Wasser gefallen war“ oder das Datum sich ungünstiger weise mit dem 1. Mai überschnitten hatte, war es den Junggesellen für einige Jahre leider nicht mehr möglich gewesen, sich diesem, vor Jahren noch sehr beliebten, Vergnügen hinzugeben.

Gestartet wurde an der Kirche und so verlief der Anfang der Wanderung durchs Dorf. Foto: JSG Lantershofen

Gestartet wurde an der Kirche und so verlief der Anfang der Wanderung durchs Dorf. Foto: JSG Lantershofen

Später ging es dann auch über Wald- und Wiesenwege. Foto: JSG Lantershofen

Später ging es dann auch über Wald- und Wiesenwege. Foto: JSG Lantershofen

Am Ziel angekommen war alles bestens vorbereitet. Foto: JSG Lantershofen

Am Ziel angekommen war alles bestens vorbereitet. Foto: JSG Lantershofen

Umso mehr freute es die jungen Männer die sich um 10 Uhr an der Kirche trafen, dass ihnen das Wetter mit hohen Temperaturen und viel Sonne in diesem Jahr ein besonderes Geschenk machte. Mit typischer Lantesche Pünktlichkeit, machte man sich schließlich kurz vor 11 Uhr mit Klappstühlen, Grillgut und flüssigem „Notproviant“ auf in Richtung der Junggesellenwiese auf dem Rottstück. Dort angekommen durfte man erfreut feststellen, dass es sich der Hauptmann der Gesellschaft nicht hatte nehmen lassen, für seine Mannen eine Zapfanlage mit Kühlung, sowie eine komplette Musikanlage zur Beschallung von Feld und Flur zu organisieren. Ausgestattet mit einer solchen Ausrüstung, konnte man sich nun endlich nach diesem, bei den hohen Temperaturen schon schweißtreibenden, Spaziergang in seinen Schemel fallen lassen, um die Annehmlichkeiten von Natur und Zivilisation in Kombination zu genießen.

Einer der Höhepunkte des Tages war das bei allen beliebte Pöl-Spiel, bei dem es darum geht, sich auf abfallender Wiese nach kurzem Sprint 10mal gebückt um einen Pfahl zu drehen. Anschließend geht es wieder im Sprint zurück zum Team, wobei sich der Rückweg ungemein schwieriger gestaltet, als der Hinweg. Das Verliererteam durfte sich schließlich das Sitzfleisch bei einer Runde „Arsch in de‘ Bach“ abkühlen.

Männerfreundlich bei Bier und Grill verbrachte man den Tag. Foto: JSG Lantershofen
Männerfreundlich bei Bier und Grill verbrachte man den Tag. Foto: JSG Lantershofen
Männerfreundlich bei Bier und Grill verbrachte man den Tag. Foto: JSG Lantershofen

Männerfreundlich bei Bier und Grill verbrachte man den Tag. Fotos: JSG Lantershofen

So vertrieb man sich die Zeit mit verschiedenen Junggesellenspielen, Grillen, Fußball, Heuballen-Pogo und so manchem Lantesche Lied. Erst in den frühen Abendstunden wurde dem lustigen Treiben ein jähes Ende gemacht, da langsam ein Gewitter aufzog und das kalte Nass von oben nur bedingt als Erfrischung aufgenommen wurde.

Letztendlich konnte man zufrieden auf eine Vatertagswanderung zurückblicken, die man in seiner beliebtesten Form endlich, das erste mal seit Jahren, wieder gestalten konnte und bei der das Wetter eigentlich wenig zu wünschen ließ, was auch so mancher, der auf zu viel Bewegung während des Tages verzichtet hatte, durch einen kräftigen Sonnenbrand zu spüren bekam.

16.Mai, 2009

Spenderabend der Junggesellenschützen

Von |2009, Bericht, Vereinsleben|

Am letzten Samstag fand der Spendenabend, zu dem der ehemalige Hauptmann Otto Krämer geladen hatte, an der Lambertushütte statt. Viele Junggesellen waren der Einladung gefolgt und fanden sich im Laufe des Abends zu Speis und Trank an der Lambertushütte ein und verbrachten dort gesellige Stunden. Auch Otto Krämer ließ es sich nicht nehmen einige Gespräche mit dem „Junggesellen von heute“ zu führen. Erst spät in der Nacht machten sich die letzten auf den Heimweg und für alle war es ein gelungener Abend.

Die Lambertushütte war der Schauplatz. Foto: JSG Lantershofen

Die Lambertushütte war der Schauplatz. Foto: JSG Lantershofen

30.Apr., 2009

Generalversammlung der Junggesellenschützen

Von |2009, Bericht, Generalversammlung, Mainacht|

Als um 00:05 Uhr der alte und neue Hauptmann Andreas Althammer seine Männer in die Mainacht entließ lag hinter einigen der Anwesenden bereits ein arbeitsreicher Tag.

Am 30. April hatten sich schon um 14:00 Uhr eine Hand voll Junggesellen und Junggesellen in spe an der Kirche versammelt um die noch nicht geholten Maibäume zu schlagen. Seit Dienstagnachmittag war ein Teil der vergebenen Vereinsmitglieder unterstützt durch einige tatkräftige Helfer ausgerückt um die Maien für ihre Freundinnen zu fällen. Aufgrund der eher mäßigen Beteiligung an diesen Terminen beanspruchte es insgesamt drei Nachmittage bis alle Bäume gefällt, verladen und zum Sammelpunkt gebracht worden waren.

Um 18:15 Uhr trafen sich dann das Tambourcorps und die Schwenkfahnengruppe der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft vor der Mehrzweckhalle um gemeinsam mit den Musikfreunden Lantershofen und den Lantershofener Chören im Festzug zum, am vorangegangenen Wochenende gestellten, Maibaum auf dem Kirchenvorplatz zu ziehen. Dort fand anschließend ein kleines Platzkonzert inklusive Fändlschwenken, das sogenannte Maianspielen, statt. Ein großer Teil der anwesenden Musiker, Sänger und Zuschauer begaben sich daraufhin das Dorf hinab in Richtung des Winzervereinsgebäudes. Während in den letzten beiden Jahren im Festsaal gefeiert wurde luden dieses Jahr die neuen Pächter des Landgasthauses zu einem gemütlichen Abend ein.

Die Maien fertig verladen. Foto: JSG Lantershofen

Die Maien fertig verladen. Foto: JSG Lantershofen

Unter dem Maibaum fand das Maianspielen statt. Foto: JSG Lantershofen

Unter dem Maibaum fand das Maianspielen statt. Foto: JSG Lantershofen

Auch in den Pausen gab es für Hauptmann, Kassierer und König genug zu tun. Foto: JSG Lantershofen

Auch in den Pausen gab es für Hauptmann, Kassierer und König genug zu tun. Foto: JSG Lantershofen

Für die Mitglieder der Junggesellen-Schützen stand jedoch zunächst ein weiterer Tagesordnungspunkt auf dem Plan: Die alljährliche, ordentliche Generalversammlung der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft St.Lambertus Lantershofen, welche seit Jahren im Gewölbekeller des Winzervereins stattfindet. Zeitnah nach dem offiziellen Beginn um 20:00 Uhr hatte sich eine ansehnliche Anzahl junger Männer eingefunden und die Generalversammlung konnte beginnen. Auf die Begrüßung der Anwesenden durch Hauptmann Andreas Althammer folgte die Gefallenenehrung in der die Gesellschaft ihren gefallenen, verstorbenen und vermissten Kameraden gedenkt und eine Schweigeminute hält. Der folgende Tagesordnungspunkt war die Aufnahme neuer Vereinsmitglieder. Die Gesellschaft freute sich 6 neue Gesichter, namentlich: Marco Böhm, Jens Entrup, Daniel Feist, David Koll, Markus Kurtenbach und Maximilian Lybken, nach dem symbolischen Trinken eines großen Glases Bier und der durch einen Handschlag mit dem Hauptmann erfolgenden Aufnahme in die Gesellschaft, in ihren Reihen begrüßen zu können. Somit traten wieder einmal beinahe alle in Lanterhofen lebenden jungen Männer die im vergangenen Jahr das 17.Lebensjahr vollendet hatten in die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft ein, was man auf eine erfreuliche Heimatverbundenheit und ein großes Traditionsbewusstsein gerade auch bei den jungen Bewohnern des Dorfes zurückführen kann, und dass leider heute in vielen Orten nicht mehr in dieser Ausprägung anzutreffen ist.

Nach diesem Aufnahmeritual wurde die Beschlussfähigkeit mit 54 Anwesenden von insgesamt 72 Vereinsmitgliedern festgestellt, wodurch der Hauptteil der Versammlung in Angriff genommen werden konnte. Der im letzten Jahr gewählte Schriftführer Johannes Kappen verlas seinen ersten Jahresbericht in welchem er die Veranstaltungen, Ereignisse und Vorkommnisse des vergangenen Geschäftsjahres noch einmal in Erinnerung rief. Es folgte der Bericht von Kassierer Christian Dünker, welcher unter großem Beifall der Gesellschaft, in diesem Jahr einen höchst erfreulichen Jahresgewinn verkünden konnte, der nicht zuletzt auf einige mutige Neuerungen, beispielsweise bei der Durchführung des Maubichfestes, zurück zu führen war. Dies verschafft der Gesellschaft etwas Luft um im kommenden Jahr notwendig werdende Investitionen zu tätigen. Die Kassenprüfer Christian Althammer und Christian Rathke bescheinigten dem Kassierer ein hervorragende Kassenführung und beantragten die Entlastung des Vorstandes, welcher die Gesellschaft einstimmig zustimmte.

Bei Nacht zu später Stunde werden die Maibäume an die Häuser gestellt. Foto: JSG Lantershofen

Bei Nacht zu später Stunde werden die Maibäume an die Häuser gestellt. Foto: JSG Lantershofen

Bei der schweißtreibenden Arbeit darf man keine Höhenangst haben. Foto: JSG Lantershofen

Bei der schweißtreibenden Arbeit darf man keine Höhenangst haben. Foto: JSG Lantershofen

Der Lohn der Arbeit sind geschmierte Brötchen und ein kräftigender Schluck aus der Flasche. Foto: JSG Lantershofen

Der Lohn der Arbeit sind geschmierte Brötchen und ein kräftigender Schluck aus der Flasche. Foto: JSG Lantershofen

Schützenkönig Thomas Hergarten, der sich als einziges Vorstandsmitglied in der Mainacht keiner Wahl zu stellen hat, da ein neuer König erst auf dem Schützenfest im September ermittelt wird, leitete die Wahl des neuen Vorstandes ein und schlug im Namen des alten Vorstandes den bisherigen Hauptmann Andreas Althammer erneut für das Amt des Hauptmannes vor. Diesen Vorschlag unterstützte die Gesellschaft einstimmig, ohne dass von den Anwesenden ein Gegenkandidat aufgestellt wurde. Es folgte die Wahl der übrigen Vorstandsposten bei welcher dem alten Vorstand dahingehend das Vertrauen der Gesellschaft ausgesprochen wurde, dass für keinen der Posten ein Gegenkandidat gegen den Amtsinhaber des letzten Geschäftsjahres aufgestellt oder eine Gegenstimme ausgesprochen wurde. Somit konnte der gesamte Vorstand des Vorjahres in Rekordgeschwindigkeit durch Wahl per Akklamation in seinem Amt bestätigt werden. Daher blieb es bei: 1.Offizier Dominik Knieps, 2.Offizier Martin Großgarten, Fähnrich der Tragfahne Stefan Dünker, Fähnrich der Schwenkfahne Martin Dünker, Tambourmajor Markus Simmons, Schriftführer Johannes Kappen und Kassierer Christian Dünker. Wie schon genannt wurde auch Martin Großgarten, der das Amt des 2.Offiziers bisher bloß kommissionarisch ausgeübt hatte von der Gesellschaft gewählt und somit zu einem stimmberechtigten Vorstandsmitglied.

Zur ersten geheimen Wahl des Abends kam es bei der Wahl der Tragfähnrichsbegleiter. Hierbei konnte sich Martin Efferz nicht gegen die Amtsinhaber des Vorjahres Matthias Dünker und Sebastian Glees durchsetzen. Bei der folgenden Wahl der Schwenkfähnrichsbegleiter kam es zu einer Abstimmung zwischen einer ganzen Reihe von Anwärtern. Thomas Sprinkmeier wurde als Begleiter der Schwenkfahne bestätigt, während sich der zweite Begleiter der Schwenkfahne des letzten Jahres, Jan Sommer ebenso wie die weiteren Kandidaten Jan Meurer und Lars Rehm gegen Martin Efferz geschlagen geben musste. Bei der Wahl der Kassenprüfer ergab sich wie bei der Mehrheit der vorangegangenen Abstimmungen des Abends keine Veränderung im Gegensatz zu Vorjahr: Gegenkandidat Kevin Ullrich unterlag in der Abstimmung den bisherigen Kassenprüfern Christian Althammer und Christian Rathke.

Nach den Durchführungen der Ämterwahlen wurde dann noch unter dem Punkt Sonstiges kontrovers diskutiert und die Generalversammlung fand ihr offizielles Ende, woraufhin sich die Gruppe aufteilte und die Junggesellen in die Kneipe und am Lagerfeuer vor der Kirche die Nacht ausklingen ließen, sich auf den Weg machten um ihren Freundinnen Maibäume zu stellen oder sich nach Hause begaben.

26.Apr., 2009

Kirmesklänge zur Frühjahrszeit

Von |2009, Bericht, Tambourcorps|

Der Tambourcorps der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft versammelte sich am vergangenen Sonntag an der Mehrzweckhalle Lantershofen zum fast schon traditionellen Probentag. Einmal im Jahr trifft man sich, um sowohl den älteren Liedern neuen Schwung zu geben, als auch gänzlich neue Lieder in Angriff zu nehmen.

Die Spielleute bei ihrer Pause vom fleißigen Üben. Foto: JSG Lantershofen

Die Spielleute bei ihrer Pause vom fleißigen Üben. Foto: JSG Lantershofen

Tambourmajor Markus Simons beim Grillen von Steak und Wurst. Foto: JSG Lantershofen

Tambourmajor Markus Simons beim Grillen von Steak und Wurst. Foto: JSG Lantershofen

In diesem Jahr wurde sich unter der Leitung von Tambourmajor Markus Simons in Einzel-, Register- und auch Gesamtproben vornehmlich mit dem neuen „Eifeler Kirmeswalzer“ beschäftigt, welcher zukünftig bei diversen Feierlichkeiten für die passende Tanzuntermalung sorgen soll.
Ein Highlight war sicherlich die zünftige Mittagspause, in der sich die fleißigen Spielleute mit Würstchen, Steaks, Brötchen und diversen Kaltgetränken von den Strapazen des Morgens erholten und sich für die verbleibenden Stunden ausreichend kräftigen konnten.
Gegen 17 Uhr waren die erfolgreichen Proben abgeschlossen, sodass Tambourmajor Markus Simons sein 30 Spielleute umfassendes Musikerensemble in die heimischen Häuser entlassen konnte.

Der Junggesellen-Schützen-Tambourcorps ist in Lantershofen seit Jahren eine feste Größe in der Jugend- und Nachwuchsarbeit und ist für viele junge Menschen der erste wichtige Schritt ins aktive Dorfleben. Allen Spielleuten wird kostenlos, ein Instrument, Notenständer, Notenmappe und sogar eine eigene Uniform zur Verfügung gestellt. Des Weiteren erfolgt auch der Noten- und Musikunterricht gänzlich kostenfrei, welcher von dem beherzten Engagement der ehrenamtlichen Ausbilder lebt und pünktlich zu Kirmes zeigt, dass es die Mühe wert war.

25.Apr., 2009

Junggesellen stellen Maibaum

Von |2009, Bericht, Maibaum, Vereinsleben|

Der Frühling hält wieder Einzug und so konnte man Ende April auch so manche Junggesellen durch Feld und Flur huschen sehen, die im Hinblick auf die anstehende Mainacht und das einige Tage zuvor stattfindende Maibaumstellen wieder sichtlich aktiv wurden und den Anschein machten als seien sie aus einem langen Winterschlaf erwacht.

Man traf sich am Freitag den 24. April spätnachmittags in alter Tradition an der Kirche, um gemeinsam den Lantershofener Maibaum aus dem angrenzenden Bölinger Wald zu holen. So machte man sich mit zwei Traktoren und zahlreichen Privat-PKWS auf in Richtung Wald. Dort ist seit dem vergangenem Jahr den Junggesellen die Arbeit enorm erleichtert worden, da die Gemeinde aus Sicherheitsgründen die markierten Maibäume für die Dörfer der Grafschaft bereits im voraus fällen lässt und so seitens der Junggesellen nur noch die Verladung und der Abtransport ihres Stammes ins Heimatdorf durchgeführt wird. So stand zwar weniger Arbeit an, aber vielen Junggesellen, die in den vergangenen Jahren noch selber den Baum fällten, stand auch ein wenig Wehmut ins Gesicht geschrieben, da diese Arbeit natürlich auch immer mit viel Freude und Spaß verbunden war.

Der lange Stamm liegt zum Abtransport bereit. Foto: JSG Lantershofen

Der lange Stamm liegt zum Abtransport bereit. Foto: JSG Lantershofen

Zum Transport an den Dorfrand wurde der Stamm auf den Nachläufer geladen. Foto: JSG Lantershofen

Zum Transport an den Dorfrand wurde der Stamm auf den Nachläufer geladen. Foto: JSG Lantershofen

Viel Muskelkraft ist von Nöten um den wuchtigen Baum nach Oben zu drücken. Foto: JSG Lantershofen

Viel Muskelkraft ist von Nöten um den wuchtigen Baum nach Oben zu drücken. Foto: JSG Lantershofen

Nachdem man nun mit der Hilfe von zahlreichen fleißigen Händen, den Baum auf den „Nachläufer“ gehievt und festgezurrt hatte, fuhr man geschlossen zurück ins Dorf um den Baum am Ortseingang zwischenzulagern.

Der eigentliche Transport in den Ortskern, wo der Maibaum schließlich am „Frumech“ aufgestellt wird, wurde am darauffolgenden Tag in den Morgenstunden in Angriff genommen. Da auch an diesem Tag wieder sehr viele Junggesellen zur Arbeit angetreten waren, teilte man sich in zwei Gruppen auf. Der erste Trupp machte sich bei bestem Wetter in den Wald auf, um dort die noch fehlende und auch in diesem Jahr wieder von Otto Krämer bereitgestellte Baumspitze zu schlagen. Die zweite Gruppe manövrierte derweil in Zentimeterarbeit den Baumstamm durch die engen Gassen des Dorfes um ihn schließlich unbeschadet an der Kirche abladen zu können. In den Mittagsstunden kamen zur Freude der Junggesellen, die Brötchesmädche als Verstärkung hinzu , denn seit dem vergangenen Jahr schmücken diese die Krone des Maibaumes und halten sich beim anschließenden Anfeuern der Junggesellen beim Baumstellen ebenfalls nicht zurück.

Foto: JSG Lantershofen

Foto: JSG Lantershofen

Foto: JSG Lantershofen

Foto: JSG Lantershofen

Foto: JSG Lantershofen

Foto: JSG Lantershofen

Damit der knapp 25 Meter lange Baum überhaupt gestellt werden kann, sind die so genannten Micken von Nöten. Diese geschälten Stämme in drei unterschiedlichen Längen werden von ihrer Lagerstätte noch einzeln zur Kirche transportiert. Dort werden dann unter fachkundiger Anleitung je zwei gleichlange Micken knapp unter ihrer Spitze zusammengebunden. Die Kunst des Mickenbindens ist enorm wichtig für das reibungslose Aufstellen des Baumes, ist aber leider nicht vielen Junggesellen bekannt.

Gegen 14 Uhr versammelten sich dann immer mehr Schaulustige, vor allem Bürger und Brötchesmädche, an der Kirche und nach einer stärkenden Mittagspause hieß es dann, unter dem Kommando von Hauptmann Andreas Althammer, ran an die Micken und „Hau Ruck!“. Nach und nach wurden die Micken angesetzt und der Baum gen Himmel gedrückt. Natürlich kamen immer wieder Tipps von den Zuschauern, welche größtenteils selbst schon Erfahrung mit dem Maibaumstellen per Hand gemacht hatten. Seit einigen Jahren wird der Lantershofener Maibaum wieder wie früher üblich mit reiner Muskelkraft, ohne die Inanspruchnahme technischer Hilfsmittel gestellt.

Bald ist es geschafft und der Baum kann im Loch gesichert werden. Foto: JSG Lantershofen

Bald ist es geschafft und der Baum kann im Loch gesichert werden. Foto: JSG Lantershofen

Aufmerksame Blicke zur Spitze sorgen für ein sicheres Stellen des Baumes. Foto: JSG Lantershofen

Aufmerksame Blicke zur Spitze sorgen für ein sicheres Stellen des Baumes. Foto: JSG Lantershofen

Der Blick vom Hannefeld in Richtung gestelltem Maibaum. Foto: JSG Lantershofen

Der Blick vom Hannefeld in Richtung gestelltem Maibaum. Foto: JSG Lantershofen

Als es dann jedoch nur noch ums Geraderücken des Baumes ging, waren wohl noch nicht alle Reserven der Junggesellen aufgebraucht und der Baum wurde zu weit gedrückt. Also hieß es erneut ran an die Micken und es musste wieder in die andere Richtung gedrückt werden, bis der Baum nach cirka 2 Stunden gerade stand. Eine Abordnung des Vorstandes der Bügervereinigung stärkte nach getaner Arbeit die Junggesellen mit Bier und Fleischwurstbrötchen.

Der Mai kann nun auch in Lantershofen kommen.

26.Feb., 2009

Die 5. Jahreszeit mit der JSG

Von |2009, Bericht, Karneval|

Auch in Lantershofen gab es über die Karnevalstage viel zu feiern, doch die Arbeit für die Junggesellen begann schon weit vor den ersten karnevalistischen Events. So traf man sich zum Einen regelmäßig im Saal des Winzervereins um für die anstehenden Sitzungen aufzubauen und zu schmücken. Gleichzeit wurde in der „Tongrube“ eifrig am vereinseigenen Karnevalswagen gebaut und gemalt, der traditionell eher „auf den letzten Drücker“ fertiggestellt wird.

Das vereinseigene Tambourcorps spielte auf dem Umzug in Holzweiler/Vettelhofen. Foto: JSG Lantershofen

Das vereinseigene Tambourcorps spielte auf dem Umzug in Holzweiler/Vettelhofen. Foto: JSG Lantershofen

Selbstverständlich ist für die Spielleute die Begleitung des Umzuges im Heimatort. Foto: JSG Lantershofen

Selbstverständlich ist für die Spielleute die Begleitung des Umzuges im Heimatort. Foto: JSG Lantershofen

Erster offizieller Termin war nun die Kappensitzung am 07. Februar, die in diesem Jahr mit dem Motto „Alaaf und Hurra – Lantesche feiert 990 Jahr“ aufwartete. Das Junggesellen-Tambourcorps spielt traditionell an diesem Termin. Was dieses Jahr allerdings weniger mit Tradition zu tun hatte, war die Tatsache, dass die zahlreichen Zuschauer zu ihrem Erstaunen keine Karnevalslieder, sondern Kirmesmärsche zu hören bekamen. Eine einfache Erklärung vom Tambourmajor Markus Simons brachte aber dann ein wenig Licht ins Dunkel: „Wir mussten so lange mit dem Einzug in den Saal warten, dass ich glatt gedacht habe wir hätten schon Kirmes!“.

Weitere Termine des Tambourcorps waren die Kindersitzung in Lantershofen, der Umzug in Holzweiler/Vettelhoven, der Zug in Ringen und zu guter Letzt der Lantershofener Karnevalszug am Veilchen-Dienstag. An den Umzügen fand man sich in diesem Jahr als Mexikaner verkleidet ein, um die Zuschauer am Straßenrand mit Karnevalsliedern aufzulockern. Was das „Auflockern“ der eigenen Spielleute in Lantershofen betraf, nahm man sich direkt im vereinseigenen Einkaufswagen „Wanzl“ einige Erfrischungsgetränke mit auf die lange Strecke, damit es auch an der nötigen Kreativität beim Spielen nicht mangeln sollte.
Eine zweite Abordnung der Lantesche Junggesellen/Brötchesmädche fand sich auf dem doch noch rechtzeitig fertig-gewordenen Karnevalswagen ein, dieses Jahr ebenfalls als Mexikaner verleidet unter dem Motto: „Die Lantesche Tequila Knaller- auch mit Poncho Liebling aller“. Der Wagen fährt nunmehr seit 3 Jahren an Karneval bei den Zügen in Ringen, Ahrweiler und Lantershofen mit und ist dafür bekannt, dass er diese mit lauter Musik beschallt, Kamelle und guter Stimmung versorgt, sowie manchen Zuschauer staunen lässt, dass die Achse des Anhängers nach alle den Zügen immer noch nicht unter dem Hüpfen des Lantershofener Partyvolkes zusammen gebrochen ist. In Ahrweiler wurde man sogar vom Marktplatz aus durch Rhein-Ahr-TV in die Wohnzimmer des Kreises gebracht.

Aber auch die Stimmung in der Sektbar unten im Keller konnte sich sehen lassen. Foto: JSG Lantershofen

Aber auch die Stimmung in der Sektbar unten im Keller konnte sich sehen lassen. Foto: JSG Lantershofen

Während der Karnevalsparty herrschte gute Stimmung im Saal. Foto: JSG Lantershofen

Während der Karnevalsparty herrschte gute Stimmung im Saal. Foto: JSG Lantershofen

Was die Feierlichkeiten in Lantershofen betrifft, so stand am Karnevalssonntag wieder einmal die Karnevalsparty im Winzerverein an, die seit vielen Jahren von Junggesellen und Gesangsverein organisiert und veranstaltet wird. Dank der vielen Werbung die dieses Mal in neuem Layout verteilt wurde(unter anderem 10.000 Flyer) und einem Ausbau der Sektbar, die aus Maubichfest-Erfahrung sehr gut ankam, fanden in diesem Jahr knapp 100 Leute mehr als im vergangenen Jahr den Weg in den Winzerverein. So kam es, dass die zahlreichen Gäste aus Lantershofen und Umgebung(einige sogar aus Australien) in bester Stimmung zusammen feierten, schunkelten, Polonaisen machten und sich schließlich einig waren: „Im nächsten Jahr sind wir wieder da!“. Gerade die Tatsachen, dass in Lantershofen noch „open end“ gefeiert werden kann(in diesem Jahr bis morgens um 6 Uhr), die Stimmung nie etwas zu wünschen übrig lässt und in Keller, Kneipe und Saal für Jung und Alt etwas dabei ist, sind Gründe warum sich von Jahr zu Jahr mehr Leute am Karnevalssonntag in Lantershofen einfinden. Man darf auf nächstes Jahr gespannt sein…

Am Veilchendienstag ging der Lantesche-Karneval dann in seine letzte Runde. Nach dem Umzug der sich durch die Straßen von Lantershofen schlängelte, fand man sich wieder im Winzerverein zur „After-Zoch-Party“ ein. Dieses Jahr zum ersten Mal mit geöffneter Sektbar. Und so kam es, dass man noch am Aschermittwoch um 2 Uhr morgens die letzten Jecken im Keller anfinden konnte, denen wohl noch nicht ganz klar war, dass nun offiziell eine weitere gelungene Karnevalssession hinter ihnen lag. In diesem Sinne: Lantesche Alaaf, am Aschermittwoch brauch ich Schlaf!

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