Über Roman Kappen

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19. Jul, 2009

Erfolgreiches Maubichfest

Von |2018-08-29T15:32:29+02:0019. Juli 2009|2009, Bericht, Vereinsleben|

Seit nun mehr als 30 Jahren kann man in Lantershofen traditionell an jedem dritten Wochenende im Juli geschmacklich erkunden, warum Lantershofen auch als „Birnendorf“ bekannt ist. So lockte auch in diesem Jahr, am Wochenende des 18./19. Juli der herzhafte Geruch des Maubichkuchens zahlreiche Gäste an den Lantershofener Winzerverein. Das für diesen Birnenkuchen benötigte Obst wird von den Junggesellen seit jeher im jeweils vorangegangenen Jahr an den Birnbäumen des Dorfes geerntet und zusammen mit den Brötchesmädche geschält. Nach sorgfältiger Lagerung und unter Hinzuziehung einer geheimen Rezeptur, die nur wenigen Lantershofenern bekannt ist, kann man sich so im Juli endlich dem Genuss des Kuchens hingeben.

Um ein gelungenes Fest zu garantieren, traf man sich in den Reihen der Junggesellen schon seit Mittwochabend täglich, um gemeinsam den Festplatz für seine Gäste herzurichten. So konnte man dann am Samstag pünktlich um 17 Uhr zum Fassanstich übergehen und nahm entgegen der Wetterberichtsmeldungen dankbar wahr, dass Petrus es mal wieder gut mit Lantershofen meinte und einen schönen und lauen Sommerabend bescherte.
So ließ man es sich am Bierbrunnen bei Bier, Wein, Limo und so manchem zum Fest passenden Birnenbrand oder –likör gut ergehen. Fürs leibliche Wohl sorgten zudem die eifrigen Junggesellen in der „Frittenkist“ die mit Brat- und Currywurst, Chickennuggets, Kräuterbraten und natürlich Fritten so manchen leeren Magen wieder auffüllten.

Symbolbild für den Maubichkuchen. Foto: JSG

Symbolbild für den Maubichkuchen. Foto: JSG Lantershofen

Somit stand einem harmonischen Abend in geselliger Tischrunde, beim Kartenspiel, am Nagelklotz oder am Bierpavillon nichts mehr im Wege.

Als offizieller Programmpunkt des Abends stellte das bereits seit 2002 veranstaltete „Sibbe-Schröm“-Turnier einen Höhepunkt dar. In diesem Jahr war das Teilnehmerfeld mit 20 Kartenspielern so groß wie bisher noch nie. Auch eine Spielergruppe des Bölinger Junggesellenvereins war mit dem Ziel angetreten, den begehrten Maubich-Pokal aus Lantershofen mit nach Hause zu nehmen. Am Ende konnte jedoch der Lantershofener Junggeselle Florian Ropertz das Turnier mit den meisten Punkten für sich entscheiden und den Pokal, zusammen mit einer Flasche Wein, entgegen nehmen. Der Beste der Bölinger Teilnehmer wurde Zweiter und das Lantesche Brötchesmädche Kathrin Eckhardt belegte den dritten Platz. Auch diese beiden durften sich über einen Gewinn in Form von einer Flasche Wein bzw. einer Flasche Sekt freuen, auch wenn sie die Ehre, auf dem Sockel des Pokales in Zukunft ihren Namen lesen zu dürfen, knapp verpassten.
Im späteren Verlauf des Abends lockte neben dem noch bis tief in die Nacht gut besuchten Bierbrunnen, die Sektbar mit Sofa-Lounge vor allem die jungen Leute in den Keller des Winzervereins. So wurde noch bis zum Morgengrauen des folgenden Tages in geselliger Runde gefeiert, getanzt und gesungen.

Nach einer kurzen Nacht begann am Sonntagmorgen um 10:00Uhr der Haupttag des Maubichfestes. Obwohl das Wetter nicht so wohlgesonnen war wie am Vorabend, konnten die jeweils nur wenige Minuten dauernden Regenschauer die gute Stimmung auf dem Festplatz nicht wirklich trüben und hatten lediglich zur Folge, dass sich die Gäste kurzzeitig unter die schützende Plane des Junggesellenzeltes zurückzogen. Auch am zweiten Festtag konnte man sich über eine ansehnliche Anzahl von Gästen freuen. Darunter zahlreiche Ortsvereine, mit der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft befreundete Junggesellenvereine der Umgebung, sowie die übrige Dorfgemeinschaft und so mancher neugierige Gast aus dem Lantershofener Umland.
Bei dem besonders unter den Junggesellenvereinen der Grafschaft beliebten „Meterpokal“ lieferten sich die Vereine von Bengen und Oeverich einen langen und knappen Wettkampf, den die Oevericher am Ende für sich entscheiden und somit den Pokal mit in ihr Heimatdorf nehmen konnten.
Das Mittagsmenü fand auch in diesem Jahr wieder großen Zuspruch und es konnten mehr als 60 Essen herausgegeben werden. Auch die über 70 Maubichkuchen fanden regen Absatz und so manch einen sah man gleich mit einem ganzen Kuchen nach Hause ziehen.
Ab 15:00Uhr begeisterte dann das vereinseigene Tambourcorps mit einem Platzkonzert und beendete so den offiziellen Teil der Feierlichkeiten. Das Ende dieses schönen Wochenendes sollte damit allerdings noch lange nicht eingeläutet sein, denn bis die letzten Gäste den Bierausschank und die auch sonntags geöffnete Sektbar verließen, befand man sich erneut in den frühen Morgenstunden.

Rückblickend lässt sich das mit einem Bierumsatz von über 800 Litern zu den größten Festen des Dorfes zählende Maubichfest auch in diesem Jahr wieder als voller Erfolg betrachten. Für die Junggesellen ist das Maubichfest nicht nur aus traditioneller Sicht sehr wichtig, sondern es dient zudem als wichtige Einnahmequelle, um die enormen Kosten der jährlichen Lambertuskirmes zumindest zum Teil ausgleichen zu können.

Die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft St. Lambertus Lantershofen bedankt sich bei allen zum Fest erschienenen Gästen sowie allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.

21. Mai, 2009

Junggesellen auf Vatertags-“Wanderung”

Von |2018-08-29T14:23:22+02:0021. Mai 2009|2009, Bericht, Vereinsleben|

Trotz dem eigentlich düsteren Wetterbericht für Christi-Himmelfahrt 2009, trafen sich in diesem Jahr zahlreiche Junggesellen am Donnerstag den 21.Mai an der Kirche, um sich gemeinsam zur mehr oder weniger traditionellen Vatertags-„wanderung“ auf zu machen. Da in den letzten Jahren der Vatertag fast immer buchstäblich „ins Wasser gefallen war“ oder das Datum sich ungünstiger weise mit dem 1. Mai überschnitten hatte, war es den Junggesellen für einige Jahre leider nicht mehr möglich gewesen, sich diesem, vor Jahren noch sehr beliebten, Vergnügen hinzugeben.

Gestartet wurde an der Kirche und so verlief der Anfang der Wanderung durchs Dorf. Foto: JSG Lantershofen

Gestartet wurde an der Kirche und so verlief der Anfang der Wanderung durchs Dorf. Foto: JSG Lantershofen

Später ging es dann auch über Wald- und Wiesenwege. Foto: JSG Lantershofen

Später ging es dann auch über Wald- und Wiesenwege. Foto: JSG Lantershofen

Am Ziel angekommen war alles bestens vorbereitet. Foto: JSG Lantershofen

Am Ziel angekommen war alles bestens vorbereitet. Foto: JSG Lantershofen

Umso mehr freute es die jungen Männer die sich um 10 Uhr an der Kirche trafen, dass ihnen das Wetter mit hohen Temperaturen und viel Sonne in diesem Jahr ein besonderes Geschenk machte. Mit typischer Lantesche Pünktlichkeit, machte man sich schließlich kurz vor 11 Uhr mit Klappstühlen, Grillgut und flüssigem „Notproviant“ auf in Richtung der Junggesellenwiese auf dem Rottstück. Dort angekommen durfte man erfreut feststellen, dass es sich der Hauptmann der Gesellschaft nicht hatte nehmen lassen, für seine Mannen eine Zapfanlage mit Kühlung, sowie eine komplette Musikanlage zur Beschallung von Feld und Flur zu organisieren. Ausgestattet mit einer solchen Ausrüstung, konnte man sich nun endlich nach diesem, bei den hohen Temperaturen schon schweißtreibenden, Spaziergang in seinen Schemel fallen lassen, um die Annehmlichkeiten von Natur und Zivilisation in Kombination zu genießen.

Einer der Höhepunkte des Tages war das bei allen beliebte Pöl-Spiel, bei dem es darum geht, sich auf abfallender Wiese nach kurzem Sprint 10mal gebückt um einen Pfahl zu drehen. Anschließend geht es wieder im Sprint zurück zum Team, wobei sich der Rückweg ungemein schwieriger gestaltet, als der Hinweg. Das Verliererteam durfte sich schließlich das Sitzfleisch bei einer Runde „Arsch in de‘ Bach“ abkühlen.

Männerfreundlich bei Bier und Grill verbrachte man den Tag. Foto: JSG Lantershofen
Männerfreundlich bei Bier und Grill verbrachte man den Tag. Foto: JSG Lantershofen
Männerfreundlich bei Bier und Grill verbrachte man den Tag. Foto: JSG Lantershofen

Männerfreundlich bei Bier und Grill verbrachte man den Tag. Fotos: JSG Lantershofen

So vertrieb man sich die Zeit mit verschiedenen Junggesellenspielen, Grillen, Fußball, Heuballen-Pogo und so manchem Lantesche Lied. Erst in den frühen Abendstunden wurde dem lustigen Treiben ein jähes Ende gemacht, da langsam ein Gewitter aufzog und das kalte Nass von oben nur bedingt als Erfrischung aufgenommen wurde.

Letztendlich konnte man zufrieden auf eine Vatertagswanderung zurückblicken, die man in seiner beliebtesten Form endlich, das erste mal seit Jahren, wieder gestalten konnte und bei der das Wetter eigentlich wenig zu wünschen ließ, was auch so mancher, der auf zu viel Bewegung während des Tages verzichtet hatte, durch einen kräftigen Sonnenbrand zu spüren bekam.

25. Apr, 2009

Junggesellen stellen Maibaum

Von |2018-08-26T22:42:24+02:0025. April 2009|2009, Bericht, Vereinsleben|

Der Frühling hält wieder Einzug und so konnte man Ende April auch so manche Junggesellen durch Feld und Flur huschen sehen, die im Hinblick auf die anstehende Mainacht und das einige Tage zuvor stattfindende Maibaumstellen wieder sichtlich aktiv wurden und den Anschein machten als seien sie aus einem langen Winterschlaf erwacht.

Man traf sich am Freitag den 24. April spätnachmittags in alter Tradition an der Kirche, um gemeinsam den Lantershofener Maibaum aus dem angrenzenden Bölinger Wald zu holen. So machte man sich mit zwei Traktoren und zahlreichen Privat-PKWS auf in Richtung Wald. Dort ist seit dem vergangenem Jahr den Junggesellen die Arbeit enorm erleichtert worden, da die Gemeinde aus Sicherheitsgründen die markierten Maibäume für die Dörfer der Grafschaft bereits im voraus fällen lässt und so seitens der Junggesellen nur noch die Verladung und der Abtransport ihres Stammes ins Heimatdorf durchgeführt wird. So stand zwar weniger Arbeit an, aber vielen Junggesellen, die in den vergangenen Jahren noch selber den Baum fällten, stand auch ein wenig Wehmut ins Gesicht geschrieben, da diese Arbeit natürlich auch immer mit viel Freude und Spaß verbunden war.

Der lange Stamm liegt zum Abtransport bereit. Foto: JSG Lantershofen

Der lange Stamm liegt zum Abtransport bereit. Foto: JSG Lantershofen

Zum Transport an den Dorfrand wurde der Stamm auf den Nachläufer geladen. Foto: JSG Lantershofen

Zum Transport an den Dorfrand wurde der Stamm auf den Nachläufer geladen. Foto: JSG Lantershofen

Viel Muskelkraft ist von Nöten um den wuchtigen Baum nach Oben zu drücken. Foto: JSG Lantershofen

Viel Muskelkraft ist von Nöten um den wuchtigen Baum nach Oben zu drücken. Foto: JSG Lantershofen

Nachdem man nun mit der Hilfe von zahlreichen fleißigen Händen, den Baum auf den „Nachläufer“ gehievt und festgezurrt hatte, fuhr man geschlossen zurück ins Dorf um den Baum am Ortseingang zwischenzulagern.

Der eigentliche Transport in den Ortskern, wo der Maibaum schließlich am „Frumech“ aufgestellt wird, wurde am darauffolgenden Tag in den Morgenstunden in Angriff genommen. Da auch an diesem Tag wieder sehr viele Junggesellen zur Arbeit angetreten waren, teilte man sich in zwei Gruppen auf. Der erste Trupp machte sich bei bestem Wetter in den Wald auf, um dort die noch fehlende und auch in diesem Jahr wieder von Otto Krämer bereitgestellte Baumspitze zu schlagen. Die zweite Gruppe manövrierte derweil in Zentimeterarbeit den Baumstamm durch die engen Gassen des Dorfes um ihn schließlich unbeschadet an der Kirche abladen zu können. In den Mittagsstunden kamen zur Freude der Junggesellen, die Brötchesmädche als Verstärkung hinzu , denn seit dem vergangenen Jahr schmücken diese die Krone des Maibaumes und halten sich beim anschließenden Anfeuern der Junggesellen beim Baumstellen ebenfalls nicht zurück.

Foto: JSG Lantershofen

Foto: JSG Lantershofen

Foto: JSG Lantershofen

Foto: JSG Lantershofen

Foto: JSG Lantershofen

Foto: JSG Lantershofen

Damit der knapp 25 Meter lange Baum überhaupt gestellt werden kann, sind die so genannten Micken von Nöten. Diese geschälten Stämme in drei unterschiedlichen Längen werden von ihrer Lagerstätte noch einzeln zur Kirche transportiert. Dort werden dann unter fachkundiger Anleitung je zwei gleichlange Micken knapp unter ihrer Spitze zusammengebunden. Die Kunst des Mickenbindens ist enorm wichtig für das reibungslose Aufstellen des Baumes, ist aber leider nicht vielen Junggesellen bekannt.

Gegen 14 Uhr versammelten sich dann immer mehr Schaulustige, vor allem Bürger und Brötchesmädche, an der Kirche und nach einer stärkenden Mittagspause hieß es dann, unter dem Kommando von Hauptmann Andreas Althammer, ran an die Micken und „Hau Ruck!“. Nach und nach wurden die Micken angesetzt und der Baum gen Himmel gedrückt. Natürlich kamen immer wieder Tipps von den Zuschauern, welche größtenteils selbst schon Erfahrung mit dem Maibaumstellen per Hand gemacht hatten. Seit einigen Jahren wird der Lantershofener Maibaum wieder wie früher üblich mit reiner Muskelkraft, ohne die Inanspruchnahme technischer Hilfsmittel gestellt.

Bald ist es geschafft und der Baum kann im Loch gesichert werden. Foto: JSG Lantershofen

Bald ist es geschafft und der Baum kann im Loch gesichert werden. Foto: JSG Lantershofen

Aufmerksame Blicke zur Spitze sorgen für ein sicheres Stellen des Baumes. Foto: JSG Lantershofen

Aufmerksame Blicke zur Spitze sorgen für ein sicheres Stellen des Baumes. Foto: JSG Lantershofen

Der Blick vom Hannefeld in Richtung gestelltem Maibaum. Foto: JSG Lantershofen

Der Blick vom Hannefeld in Richtung gestelltem Maibaum. Foto: JSG Lantershofen

Als es dann jedoch nur noch ums Geraderücken des Baumes ging, waren wohl noch nicht alle Reserven der Junggesellen aufgebraucht und der Baum wurde zu weit gedrückt. Also hieß es erneut ran an die Micken und es musste wieder in die andere Richtung gedrückt werden, bis der Baum nach cirka 2 Stunden gerade stand. Eine Abordnung des Vorstandes der Bügervereinigung stärkte nach getaner Arbeit die Junggesellen mit Bier und Fleischwurstbrötchen.

Der Mai kann nun auch in Lantershofen kommen.

26. Feb, 2009

Die 5. Jahreszeit mit der JSG

Von |2018-08-24T15:15:00+02:0026. Februar 2009|2009, Bericht, Karneval|

Auch in Lantershofen gab es über die Karnevalstage viel zu feiern, doch die Arbeit für die Junggesellen begann schon weit vor den ersten karnevalistischen Events. So traf man sich zum Einen regelmäßig im Saal des Winzervereins um für die anstehenden Sitzungen aufzubauen und zu schmücken. Gleichzeit wurde in der „Tongrube“ eifrig am vereinseigenen Karnevalswagen gebaut und gemalt, der traditionell eher „auf den letzten Drücker“ fertiggestellt wird.

Das vereinseigene Tambourcorps spielte auf dem Umzug in Holzweiler/Vettelhofen. Foto: JSG Lantershofen

Das vereinseigene Tambourcorps spielte auf dem Umzug in Holzweiler/Vettelhofen. Foto: JSG Lantershofen

Selbstverständlich ist für die Spielleute die Begleitung des Umzuges im Heimatort. Foto: JSG Lantershofen

Selbstverständlich ist für die Spielleute die Begleitung des Umzuges im Heimatort. Foto: JSG Lantershofen

Erster offizieller Termin war nun die Kappensitzung am 07. Februar, die in diesem Jahr mit dem Motto „Alaaf und Hurra – Lantesche feiert 990 Jahr“ aufwartete. Das Junggesellen-Tambourcorps spielt traditionell an diesem Termin. Was dieses Jahr allerdings weniger mit Tradition zu tun hatte, war die Tatsache, dass die zahlreichen Zuschauer zu ihrem Erstaunen keine Karnevalslieder, sondern Kirmesmärsche zu hören bekamen. Eine einfache Erklärung vom Tambourmajor Markus Simons brachte aber dann ein wenig Licht ins Dunkel: „Wir mussten so lange mit dem Einzug in den Saal warten, dass ich glatt gedacht habe wir hätten schon Kirmes!“.

Weitere Termine des Tambourcorps waren die Kindersitzung in Lantershofen, der Umzug in Holzweiler/Vettelhoven, der Zug in Ringen und zu guter Letzt der Lantershofener Karnevalszug am Veilchen-Dienstag. An den Umzügen fand man sich in diesem Jahr als Mexikaner verkleidet ein, um die Zuschauer am Straßenrand mit Karnevalsliedern aufzulockern. Was das „Auflockern“ der eigenen Spielleute in Lantershofen betraf, nahm man sich direkt im vereinseigenen Einkaufswagen „Wanzl“ einige Erfrischungsgetränke mit auf die lange Strecke, damit es auch an der nötigen Kreativität beim Spielen nicht mangeln sollte.
Eine zweite Abordnung der Lantesche Junggesellen/Brötchesmädche fand sich auf dem doch noch rechtzeitig fertig-gewordenen Karnevalswagen ein, dieses Jahr ebenfalls als Mexikaner verleidet unter dem Motto: „Die Lantesche Tequila Knaller- auch mit Poncho Liebling aller“. Der Wagen fährt nunmehr seit 3 Jahren an Karneval bei den Zügen in Ringen, Ahrweiler und Lantershofen mit und ist dafür bekannt, dass er diese mit lauter Musik beschallt, Kamelle und guter Stimmung versorgt, sowie manchen Zuschauer staunen lässt, dass die Achse des Anhängers nach alle den Zügen immer noch nicht unter dem Hüpfen des Lantershofener Partyvolkes zusammen gebrochen ist. In Ahrweiler wurde man sogar vom Marktplatz aus durch Rhein-Ahr-TV in die Wohnzimmer des Kreises gebracht.

Aber auch die Stimmung in der Sektbar unten im Keller konnte sich sehen lassen. Foto: JSG Lantershofen

Aber auch die Stimmung in der Sektbar unten im Keller konnte sich sehen lassen. Foto: JSG Lantershofen

Während der Karnevalsparty herrschte gute Stimmung im Saal. Foto: JSG Lantershofen

Während der Karnevalsparty herrschte gute Stimmung im Saal. Foto: JSG Lantershofen

Was die Feierlichkeiten in Lantershofen betrifft, so stand am Karnevalssonntag wieder einmal die Karnevalsparty im Winzerverein an, die seit vielen Jahren von Junggesellen und Gesangsverein organisiert und veranstaltet wird. Dank der vielen Werbung die dieses Mal in neuem Layout verteilt wurde(unter anderem 10.000 Flyer) und einem Ausbau der Sektbar, die aus Maubichfest-Erfahrung sehr gut ankam, fanden in diesem Jahr knapp 100 Leute mehr als im vergangenen Jahr den Weg in den Winzerverein. So kam es, dass die zahlreichen Gäste aus Lantershofen und Umgebung(einige sogar aus Australien) in bester Stimmung zusammen feierten, schunkelten, Polonaisen machten und sich schließlich einig waren: „Im nächsten Jahr sind wir wieder da!“. Gerade die Tatsachen, dass in Lantershofen noch „open end“ gefeiert werden kann(in diesem Jahr bis morgens um 6 Uhr), die Stimmung nie etwas zu wünschen übrig lässt und in Keller, Kneipe und Saal für Jung und Alt etwas dabei ist, sind Gründe warum sich von Jahr zu Jahr mehr Leute am Karnevalssonntag in Lantershofen einfinden. Man darf auf nächstes Jahr gespannt sein…

Am Veilchendienstag ging der Lantesche-Karneval dann in seine letzte Runde. Nach dem Umzug der sich durch die Straßen von Lantershofen schlängelte, fand man sich wieder im Winzerverein zur „After-Zoch-Party“ ein. Dieses Jahr zum ersten Mal mit geöffneter Sektbar. Und so kam es, dass man noch am Aschermittwoch um 2 Uhr morgens die letzten Jecken im Keller anfinden konnte, denen wohl noch nicht ganz klar war, dass nun offiziell eine weitere gelungene Karnevalssession hinter ihnen lag. In diesem Sinne: Lantesche Alaaf, am Aschermittwoch brauch ich Schlaf!