Über Stefan Dünker

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06. Jan, 2010

Kameradschaftlicher Jahreswechsel

Von |2018-08-30T00:27:17+02:0006. Januar 2010|2009, 2010, Bericht, Vereinsleben|

Ende Dezember und Anfang Januar lud die Junggesellenschützengesellschaft ihre Mitglieder wie jedes Jahr zu zwei der ungezwungensten Vereinsveranstaltungen im Jahresablauf ein:

Am zweiten Weihnachtsfeiertag fand in geselliger Runde die Weihnachtsfeier des Vereins statt, zu der neben den aktiven Mitgliedern auch die ehemaligen Hauptleute der Gesellschaft eingeladen werden. Im Kellergewölbe des Winzervereinskellers erfreuten sich wieder einmal ein Quiz mit Fragen zum Vereins- und Dorfleben, ein Besuch des Nikolaus der mit lobenden und mahnenden Worten das vergangene Vereinsjahr kommentierte und eine große Tombola mit Spenden der zahlreichen Geschäftspartner der Schützen, besonderer Beliebtheit. Bei so manchem Weihnachtslied und natürlich einigen schönen Flaschen Ahrwein verflog die Zeit an diesem Abend wie im Fluge.

Ein Teil der Brötchesmädchen posiert für ein Foto. Foto: JSG Lantershofen

Ein Teil der Brötchesmädchen posiert für ein Foto. Foto: JSG Lantershofen

Auch im Ahrweiler Tal haben sich die Schneeflocken niedergelegt. Foto: JSG Lantershofen

Auch im Ahrweiler Tal haben sich die Schneeflocken niedergelegt. Foto: JSG Lantershofen

Im Schnee ließ man eine Grußbotschaft da. Foto: JSG Lantershofen

Im Schnee ließ man eine Grußbotschaft da. Foto: JSG Lantershofen

Am zweiten Januarwochenende traf man sich erneut um die jährliche Winterwanderung zu beschreiten. Herzlich eingeladen waren zu diesem Termin auch die „Brötchesmädche“ sowie Partner und Partnerinnen dieser und der Junggesellen. Durch die schneebedeckte Landschaft des Lantershofener Waldes führte der Weg die Wandergruppe schlussendlich zur Bölinger Hütte welche bereits vor mehreren Jahren einmal Ziel der Wanderung gewesen war und sich vor allem durch die Tatsache, dass sie gut zu beheizen ist, für einen erneuten Besuch empfohlen hatte. Dort angelangt konnte sich jeder an den vom Verein zur Verfügung gestellten Siedewürstchen stärken, sich mit Glühwein wärmen oder von der, nach einem streng gehüteten Rezept hergestellte, Junggesellen-Bowle, traditionell serviert in einer „Wäschebütt“, kosten.

Durch den ganzen Schnee war es eine "richtige" Winterwanderung. Foto: JSG Lantershofen

Durch den ganzen Schnee war es eine “richtige” Winterwanderung. Foto: JSG Lantershofen

Felder und Wiesen waren nicht mehr als solche zu identifizieren. Foto: JSG Lantershofen

Felder und Wiesen waren nicht mehr als solche zu identifizieren. Foto: JSG Lantershofen

Angekommen war der Platz am Feuer mit der Beliebteste. Foto: JSG Lantershofen

Angekommen war der Platz am Feuer mit der Beliebteste. Foto: JSG Lantershofen

Mit diesen beiden Veranstaltungen bedankt sich der JSG-Lantershofen zum Ende des noch bis Ende April andauernden Geschäftsjahres und vor Beginn der geschäftigen Karnevalstage bei seinen Mitgliedern für die zahllosen unentgeltlich erbrachten Arbeitsstunden ohne welche ein selbstlos tätiger Verein nicht existieren könnte.

30. Aug, 2009

Nur in Sachen Spaß blieb alles beim Alten…

Von |2018-09-13T22:32:04+02:0030. August 2009|2009, Bericht, Vereinsleben|

Am letzten Wochenende im August veranstaltete die Lantershofener Junggesellen-Schützen-Gesellschaft ihre alle zwei Jahre stattfindende Vereinstour. Das Teilnehmerfeld bestand naturgemäß mehrheitlich aus den Mitgliedern der Junggesellenschützen, ihren Partnerinnen und den Brötches Mädche. Jedoch durften in diesem Jahr erstmals, nachdem über dieses Thema schon in der vergangenen Mainacht ausgiebig diskutiert worden war, auch nicht direkt mit dem Verein verbundene Freunde der Gesellschaft an der Veranstaltung teilnehmen. Ein weiteres Novum stellte die Tatsache dar, dass nachdem die Touren seit geraumer Zeit traditionell Weinfeste in der Pfalz zum Ziel gehabt hatten, diesmal Bungalows in einem Ferienpark an der belgischen Küste angemietet worden waren und man statt einer nun zwei Übernachtungen einplante.

Bei bestem Wetter ließ es sich am Strand gut aushalten. Foto: JSG Lantershofen

Bei bestem Wetter ließ es sich am Strand gut aushalten. Foto: JSG Lantershofen

Carina Moitz, Christian Althammer und Anna-Maria Schütz hatten sichtlich viel Spaß. Foto: JSG Lantershofen

Carina Moitz, Christian Althammer und Anna-Maria Schütz hatten sichtlich viel Spaß. Foto: JSG Lantershofen

Die Abkühlung im Meer kam einigen sehr gelegen. Foto: JSG Lantershofen

Die Abkühlung im Meer kam einigen sehr gelegen. Foto: JSG Lantershofen

Mit Ausnahme einer Handvoll Junggesellen, die zur Anreise Privat-PKWs nutzten, fand sich die Mehrheit der Mitreisenden am Freitag den 28.August um 14:00Uhr am Parkplatz des Winzervereins ein, wo sie bereits von einem angemieteten Reisebus erwartet wurden, der sich sodann eine halbe Stunde später, schwer beladen mit Ziel De Haan in Bewegung setzte. Natürlich hatten es sich die meisten Junggesellen, vor allem die in den letzten Reihen, nicht nehmen lassen genug flüssige Wegzehrung mit an Bord zu nehmen womit einer kurzweiligen, feucht-fröhlichen Busfahrt nichts mehr im Wege stand.

Dominik Knieps erklärt die Regeln der Strandolympiade. Foto: JSG Lantershofen

Es gab eine Strandolympiade. Foto: JSG Lantershofen

Eine der Olympiadenspiele war das Tauziehen. Foto: JSG Lantershofen

Tauziehen gehörte dazu. Foto: JSG Lantershofen

Als der Bus dann nach einer mehr als fünfstündigen Fahrt gegen Abend das Urlaubsdomizil erreichte wurden die Eintreffenden von zwei, mit einem von Hauptmann Andreas Althammer zur Verfügung gestellten Kleinbus, vorgereisten Vorstandsmitgliedern erwartet, die sich bereits um die Formalitäten, die Zuweisung der Bungalows sowie den Einkauf von Getränken zur Weitergabe an die Mitreisenden gekümmert hatten. Nachdem schon während der Busfahrt entsprechende Gruppen gebildet worden waren bezogen diese die 8-Personen Bungalows, welche sich zur Freude aller als sehr wohnlich und gepflegt erwiesen. Der Rest des Abends stand dann jedem zur freien Verfügung und wurde entweder zur Erkundung der Parkanlage, zum Ausruhen von den Strapazen der Anreise oder zum Fortsetzen und Steigern der teilweise schon auf der Hinfahrt heftigen Feierlaune genutzt. Auch von einem in der Nacht einsetzenden schweren Gewittersturm ließ sich die gute Stimmung nicht trüben, auch wenn schon kleine Ausflüge vor die Tür der schützenden Häuser mit triefend nasser Kleidung bestraft wurden.

Der folgende Tag begann, je nach dem gewählten Vorabendprogramm sehr unterschiedlich. Während in einigen Häusschen schon früh morgens zünftig gemeinsam gefrühstückt wurde brauchten andere, die auf eine Erholung von den Strapazen der Fahrt verzichtet hatten, etwas länger um sich nun, umso ausgiebiger von den Strapazen der langen Nacht zu erholen. Zur Mittagszeit hatten glücklicherweise aber alle wieder zu alter Frische gefunden und so trafen sich ausnahmslos alle Fahrtteilnehmer um 15:00Uhr an einem der Bungalows um sich gemeinsam zum, nur wenige hundert Meter entfernten Strand zu begeben. Dort angekommen nutzten, jene welche an die Mitnahme entsprechender Badekleidung gedacht hatten das kühle Nass für eine Erfrischung während die strahlende Sonne nicht im geringsten Vermuten ließ, dass das Wetter keine zwölf Stunden zuvor noch gänzlich anders ausgesehen hatte. Wenig später wurden dann alle vom Organisationsteam der Fahrt zusammengerufen und in vier Gruppen eingeteilt. Diese vier Gruppen konnten sich dann in der Folge in einer minutiös vorbereiteten Olympiade gegeneinander messen und ihr Können in einer ganzen Reihe von Wettkämpfen, wie zum Beispiel beim Tauziehen oder dem berühmt-berüchtigte Pöl-Spiel beweisen. Für eine besondere Überraschung sorgte Kassierer Christian Dünker der einen halben Maubichkuchen in einer absolut rekordverdächtigen Zeit von knappen zweieinhalb Minuten genoss und gleich mehrere, deutlich korpulentere Vereinsmitglieder in die Schranken wies. Nach der an den Wettkampf anschließenden Siegerehrung begaben sich einige bereits wieder zurück zum Park während manche noch bis zur Abenddämmerung am Strand verweilten und eine kleine Gruppe für Aufsehen sorgte indem sie, offensichtlich von den Wettkämpfen noch nicht ausgelaugt genug, ihre Kräfte in einem von Phillip Schütz geleiteten Ringkampfturnier maßen. Am Abend fand man sich dann noch, an dem vom Treffen am Mittag bekannten Bungalow ein wo die Gesellschaft ihren mitgereisten Mitgliedern und Helferinnen dankte indem sie das Fleisch und die Brötchen für einen gemütlichen Grillabend sponserte. Der restliche Verlauf der Nacht unterschied sich dann nicht wesentlich von der vorangegangenen, lediglich gepaart mit einer gewissen Wehmut in dem Wissen das am Sonntag bereits wieder die Heimreise anstand und besserem Wetter.

Mit Banner präsentierten sich die Mitreisenden. Foto: JSG Lantershofen

Mit Banner präsentierten sich die Mitreisenden. Foto: JSG Lantershofen

Der Sonntagmorgen musste dann zum Aufräumen und Reinigen der Ferienwohnungen genutzt werden um rechtzeitig wieder mit gepackten Sachen am Bus zu stehen. Nachdem alle eingetroffen waren begann eine vergnügliche Heimreise auf der noch einmal alle Ereignisse und Vorkommnisse des Ausfluges revue-passieren gelassen wurden. Wieder in Lantershofen angekommen trennten sich am Abend die Wege der Reisegruppe, wobei einige noch auf ihrem Weg nach Hause einen kurzen Zwischenstopp am Bierpavillion des Sommerfestes der Chöre einlegten.

Besondere Dank gilt dem Organisationsteam der Fahrt das immensen Arbeitsaufwand in das Gelingen der Tour investiert hat sowie Harry Buitenhuis für die Empfehlung eines guten belgischen Bieres nach pilsener Brauart.

30. Apr, 2009

Generalversammlung der Junggesellenschützen

Von |2018-08-28T15:06:07+02:0030. April 2009|2009, Bericht, Generalversammlung|

Als um 00:05 Uhr der alte und neue Hauptmann Andreas Althammer seine Männer in die Mainacht entließ lag hinter einigen der Anwesenden bereits ein arbeitsreicher Tag.

Am 30. April hatten sich schon um 14:00 Uhr eine Hand voll Junggesellen und Junggesellen in spe an der Kirche versammelt um die noch nicht geholten Maibäume zu schlagen. Seit Dienstagnachmittag war ein Teil der vergebenen Vereinsmitglieder unterstützt durch einige tatkräftige Helfer ausgerückt um die Maien für ihre Freundinnen zu fällen. Aufgrund der eher mäßigen Beteiligung an diesen Terminen beanspruchte es insgesamt drei Nachmittage bis alle Bäume gefällt, verladen und zum Sammelpunkt gebracht worden waren.

Um 18:15 Uhr trafen sich dann das Tambourcorps und die Schwenkfahnengruppe der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft vor der Mehrzweckhalle um gemeinsam mit den Musikfreunden Lantershofen und den Lantershofener Chören im Festzug zum, am vorangegangenen Wochenende gestellten, Maibaum auf dem Kirchenvorplatz zu ziehen. Dort fand anschließend ein kleines Platzkonzert inklusive Fändlschwenken, das sogenannte Maianspielen, statt. Ein großer Teil der anwesenden Musiker, Sänger und Zuschauer begaben sich daraufhin das Dorf hinab in Richtung des Winzervereinsgebäudes. Während in den letzten beiden Jahren im Festsaal gefeiert wurde luden dieses Jahr die neuen Pächter des Landgasthauses zu einem gemütlichen Abend ein.

Die Maien fertig verladen. Foto: JSG Lantershofen

Die Maien fertig verladen. Foto: JSG Lantershofen

Unter dem Maibaum fand das Maianspielen statt. Foto: JSG Lantershofen

Unter dem Maibaum fand das Maianspielen statt. Foto: JSG Lantershofen

Auch in den Pausen gab es für Hauptmann, Kassierer und König genug zu tun. Foto: JSG Lantershofen

Auch in den Pausen gab es für Hauptmann, Kassierer und König genug zu tun. Foto: JSG Lantershofen

Für die Mitglieder der Junggesellen-Schützen stand jedoch zunächst ein weiterer Tagesordnungspunkt auf dem Plan: Die alljährliche, ordentliche Generalversammlung der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft St.Lambertus Lantershofen, welche seit Jahren im Gewölbekeller des Winzervereins stattfindet. Zeitnah nach dem offiziellen Beginn um 20:00 Uhr hatte sich eine ansehnliche Anzahl junger Männer eingefunden und die Generalversammlung konnte beginnen. Auf die Begrüßung der Anwesenden durch Hauptmann Andreas Althammer folgte die Gefallenenehrung in der die Gesellschaft ihren gefallenen, verstorbenen und vermissten Kameraden gedenkt und eine Schweigeminute hält. Der folgende Tagesordnungspunkt war die Aufnahme neuer Vereinsmitglieder. Die Gesellschaft freute sich 6 neue Gesichter, namentlich: Marco Böhm, Jens Entrup, Daniel Feist, David Koll, Markus Kurtenbach und Maximilian Lybken, nach dem symbolischen Trinken eines großen Glases Bier und der durch einen Handschlag mit dem Hauptmann erfolgenden Aufnahme in die Gesellschaft, in ihren Reihen begrüßen zu können. Somit traten wieder einmal beinahe alle in Lanterhofen lebenden jungen Männer die im vergangenen Jahr das 17.Lebensjahr vollendet hatten in die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft ein, was man auf eine erfreuliche Heimatverbundenheit und ein großes Traditionsbewusstsein gerade auch bei den jungen Bewohnern des Dorfes zurückführen kann, und dass leider heute in vielen Orten nicht mehr in dieser Ausprägung anzutreffen ist.

Nach diesem Aufnahmeritual wurde die Beschlussfähigkeit mit 54 Anwesenden von insgesamt 72 Vereinsmitgliedern festgestellt, wodurch der Hauptteil der Versammlung in Angriff genommen werden konnte. Der im letzten Jahr gewählte Schriftführer Johannes Kappen verlas seinen ersten Jahresbericht in welchem er die Veranstaltungen, Ereignisse und Vorkommnisse des vergangenen Geschäftsjahres noch einmal in Erinnerung rief. Es folgte der Bericht von Kassierer Christian Dünker, welcher unter großem Beifall der Gesellschaft, in diesem Jahr einen höchst erfreulichen Jahresgewinn verkünden konnte, der nicht zuletzt auf einige mutige Neuerungen, beispielsweise bei der Durchführung des Maubichfestes, zurück zu führen war. Dies verschafft der Gesellschaft etwas Luft um im kommenden Jahr notwendig werdende Investitionen zu tätigen. Die Kassenprüfer Christian Althammer und Christian Rathke bescheinigten dem Kassierer ein hervorragende Kassenführung und beantragten die Entlastung des Vorstandes, welcher die Gesellschaft einstimmig zustimmte.

Bei Nacht zu später Stunde werden die Maibäume an die Häuser gestellt. Foto: JSG Lantershofen

Bei Nacht zu später Stunde werden die Maibäume an die Häuser gestellt. Foto: JSG Lantershofen

Bei der schweißtreibenden Arbeit darf man keine Höhenangst haben. Foto: JSG Lantershofen

Bei der schweißtreibenden Arbeit darf man keine Höhenangst haben. Foto: JSG Lantershofen

Der Lohn der Arbeit sind geschmierte Brötchen und ein kräftigender Schluck aus der Flasche. Foto: JSG Lantershofen

Der Lohn der Arbeit sind geschmierte Brötchen und ein kräftigender Schluck aus der Flasche. Foto: JSG Lantershofen

Schützenkönig Thomas Hergarten, der sich als einziges Vorstandsmitglied in der Mainacht keiner Wahl zu stellen hat, da ein neuer König erst auf dem Schützenfest im September ermittelt wird, leitete die Wahl des neuen Vorstandes ein und schlug im Namen des alten Vorstandes den bisherigen Hauptmann Andreas Althammer erneut für das Amt des Hauptmannes vor. Diesen Vorschlag unterstützte die Gesellschaft einstimmig, ohne dass von den Anwesenden ein Gegenkandidat aufgestellt wurde. Es folgte die Wahl der übrigen Vorstandsposten bei welcher dem alten Vorstand dahingehend das Vertrauen der Gesellschaft ausgesprochen wurde, dass für keinen der Posten ein Gegenkandidat gegen den Amtsinhaber des letzten Geschäftsjahres aufgestellt oder eine Gegenstimme ausgesprochen wurde. Somit konnte der gesamte Vorstand des Vorjahres in Rekordgeschwindigkeit durch Wahl per Akklamation in seinem Amt bestätigt werden. Daher blieb es bei: 1.Offizier Dominik Knieps, 2.Offizier Martin Großgarten, Fähnrich der Tragfahne Stefan Dünker, Fähnrich der Schwenkfahne Martin Dünker, Tambourmajor Markus Simmons, Schriftführer Johannes Kappen und Kassierer Christian Dünker. Wie schon genannt wurde auch Martin Großgarten, der das Amt des 2.Offiziers bisher bloß kommissionarisch ausgeübt hatte von der Gesellschaft gewählt und somit zu einem stimmberechtigten Vorstandsmitglied.

Zur ersten geheimen Wahl des Abends kam es bei der Wahl der Tragfähnrichsbegleiter. Hierbei konnte sich Martin Efferz nicht gegen die Amtsinhaber des Vorjahres Matthias Dünker und Sebastian Glees durchsetzen. Bei der folgenden Wahl der Schwenkfähnrichsbegleiter kam es zu einer Abstimmung zwischen einer ganzen Reihe von Anwärtern. Thomas Sprinkmeier wurde als Begleiter der Schwenkfahne bestätigt, während sich der zweite Begleiter der Schwenkfahne des letzten Jahres, Jan Sommer ebenso wie die weiteren Kandidaten Jan Meurer und Lars Rehm gegen Martin Efferz geschlagen geben musste. Bei der Wahl der Kassenprüfer ergab sich wie bei der Mehrheit der vorangegangenen Abstimmungen des Abends keine Veränderung im Gegensatz zu Vorjahr: Gegenkandidat Kevin Ullrich unterlag in der Abstimmung den bisherigen Kassenprüfern Christian Althammer und Christian Rathke.

Nach den Durchführungen der Ämterwahlen wurde dann noch unter dem Punkt Sonstiges kontrovers diskutiert und die Generalversammlung fand ihr offizielles Ende, woraufhin sich die Gruppe aufteilte und die Junggesellen in die Kneipe und am Lagerfeuer vor der Kirche die Nacht ausklingen ließen, sich auf den Weg machten um ihren Freundinnen Maibäume zu stellen oder sich nach Hause begaben.

17. Jan, 2009

Vorstand folgte der Einladung der Bürgerschützen

Von |2018-08-24T15:15:11+02:0017. Januar 2009|2009, Ahrweiler, Bericht|

Am Samstag, den 17.01.2009, fand in Ahrweiler wieder das alljährliche Patronatsfest der St. Sebastianus Bürgerschützengesellschaft zu Ehren des heiligen Sebastianus statt.
Wie jedes Jahr waren als Gäste auch der Vorstand und die Königsbegleiter der Junggesellenschützengesellschaft St. Lambertus Lantershofen geladen, da sie traditionell eng mit der Schützenstadt Ahrweiler verbundenen sind. Nachdem im vergangenen Jahr der Termin des Patronatsfestes und der, der lantershofener Kappensitzung, bedingt durch den frühen Karneval, auf den gleichen Termin gefallen waren und daher die Mehrheit des Vorstandes nicht am Patronatsfest teilnehmen konnte, trat man dieses Jahr beinahe vollzählig an.
Lediglich der Tambourmajor und einer der Königsbegleiter ließen sich im Vorfeld aufgrund privater Termine entschuldigen.

Hauptmann der Junggsellenschützen aus Ahrweiler, Peter Ropertz, hält seine Rede auf dem Patronatsfest. Foto: JSG Ahrweiler

Hauptmann der Junggsellenschützen aus Ahrweiler, Peter Ropertz, hält seine Rede auf dem Patronatsfest. Foto: JSG Lantershofen

Durch die an ihren schwarzen Anzügen befestigten gelben Rosen gut zu erkennen, fuhren die Übrigen gegen 18:00 Uhr von Lantershofen aus nach Ahrweiler. Nach einer ‘schnellen Runde’ Bier, die von einem der noch vom Ahrweiler Schützenfest ausstehenden ‘Schröm’ bezahlt wurde, nahmen die Lantershofener an der Messe zu Ehren des Schützenpatrons St. Sebastianus in der Ahrweiler Kirche von der Empore aus teil. Von dort aus konnte man dann auch den traditionellen ‘Opfergang‘ der Ahrweiler Schützen beobachten, bei dem sich diese vor der Wandlung im Mittelgang einreihen, um eine großzügige Spende in der Kirche zu erbringen. Dieser mag für Außenstehende seltsam anmuten, hat aber zu diesem Fest in Ahrweiler bereits eine lange Tradition.

Majestät Thomas Hergarten (li.) und Hauptmann Andreas Althammer (re.) stoßen gemeinsam an. Foto: JSG Lantershofen

Majestät Thomas Hergarten (li.) und Hauptmann Andreas Althammer (re.) stoßen gemeinsam an. Foto: JSG Lantershofen

Nach der heiligen Messe begab man sich dann gemeinsam mit den Ahrweiler Schützen in das gegenüber der Kirche liegende Bürgerzentrum, in dem zeitnah das Abendprogramm fortgesetzt wurde. Den Gästen aus Lantershofen wurden die Plätze neben ihrer Brudergesellschaft, der Ahrweiler Junggesellenschützengesellschaft zugewiesen. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Ahrweiler Bürgerschützen Hauptmann Wilhelm Busch. Darauf folgten die Neuaufnahmen, welche sich, am auf der Bühne stehenden Vorstandstisch, in das Mitgliederbuch(auch bekannt als ’Seelenbuch‘)  der mehr als 600 Mann starken Bürgerschützengesellschaft eintragen durften. Bei einigen Gläsern des Ahrweiler Schützentrunks aus den gesellschaftseigenen Weinbergen und den beliebten dick belegten Brötchen, hörten die Anwesenden unter anderem die Reden der Hauptleute der Ahrweiler Schützengesellschaften, des Bürgerschützenkönigs, des Pastors und des ChronistenZwischen den Reden wurde durch ein auf der Empore sitzendes Blasorchester zur Freude der Anwesenden, für die musikalische Untermalung gesorgt. Ablauf und Rahmen des Abends sind in Lantershofen am ehesten mit dem Festkommers an Kirmes vergleichbar. Der offizielle Teil fand kurz nach 23:00 Uhr sein Ende, was jedoch noch lange nicht das Ende des Abends bedeutete. Der Vorstand der Ahrweiler begann seine Runde durch die Gemeinschaft der Anwesenden zu drehen, um mit ihnen anzustoßen und ihnen für das zahlreiche Erscheinen zu danken. Auch die vorher noch nach ihrer Gliedzugehörigkeit geordnet sitzenden Bürgerschützen begannen sich nun zu durchmischen und es wurde ‘kreuz und quer’ über Gott und die Welt geredet.

So zog sich der Verlauf des geselligen Abends bis in die späte Nacht hinein und erst um 3:30 Uhr verließen die letzten Gäste den Saal. Auch einige der Lantershofener, welche bis zum Schluss geblieben waren befanden sich unter diesen und kehrten noch zum Abschluss in eine der Ahrweiler Gaststätten ein um entgegen dem bekannten Rat aus dem Volksmund auf den Wein noch ein Bier zu trinken.

26. Dez, 2008

Weihnachtliche Stimmung im Winzervereinskeller

Von |2018-08-24T15:15:56+02:0026. Dezember 2008|2008, Bericht, Vereinsleben|

Im Kellergewölbe des Lantershofener Winzervereins trafen sich am 26.12.2008 die Jungesellen-Schützen zu ihrer Weihnachtsfeier, mit welcher sie, traditionell am 2. Weihnachtsfeiertag, das Jahr in gemütlicher Runde ausklingen lassen.

Eingeladen waren neben den aktiven Mitglieder auch ehemalige Hauptleute der Gesellschaft, sowie diejenigen, die bei der nächsten Generalversammlung in der kommenden Mainacht in unseren Reihen aufgenommen werden können. Im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren war die Veranstaltung zwar etwas schlechter besucht, was jedoch glücklicherweise der weihanchtlichen Stimmung keinen Abbruch tat.

Der Vorstand beim Verlesen der Quizfragen. Foto: JSG Lantershofen

Der Vorstand beim Verlesen der Quizfragen. Foto: JSG Lantershofen

Das Team um Roman kappen, Stefan Linnkamp, Thomas Sprinkmeier und Karl-Heinz Schweinheim konnte das Quiz gewinnen. Foto: JSG Lantershofen

Das Team um Roman Kappen, Stefan Linnkamp, Thomas Sprinkmeier und Karl-Heinz Schweinheim konnte das Quiz gewinnen. Foto: JSG Lantershofen

Auch beim Vorstand der Gesellschaft herrschte beste Stimmung während der Veranstaltung. Foto: JSG Lantershofen

Auch beim Vorstand der Gesellschaft herrschte beste Stimmung während der Veranstaltung. Foto: JSG Lantershofen

Nach der Begrüßung durch Hauptmann Andreas Althammer war das beliebte Quiz, indem den Anwesenden Kenntnisse über aktuelle und historische Begebenheiten aus der JSG un dem Heimatdorf abverlangt werden, der erste offizielle Programmpunkt. Die höchste Punktzahl konnte die Gruppe: “Die vier Eisheiligen”, bestehend aus Roman Kappen, Stefan Linnkamp, Karl-Heinz Schweinheim und Thomas Sprinkmeier erringen.

Auch der Nikolaus stattete der Weihanachtsfeier einen Besuch ab. Foto: JSG Lantershofen

Auch der Nikolaus stattete der Weihanachtsfeier einen Besuch ab. Foto: JSG Lantershofen

Auf das Quiz folgte der Besuch des Nikolaus, der, nachdem er mit “Nikolaus komm in unser Haus” hereingesungen wurde, das vergangene Jahr revue passieren ließ und weder mit Lob, noch mit Tadel an die Junggesellen geizte. Während seiner Rede musst er mehrer Male pausieren um die Lacher der Gesellschaft verhallen zu lassen.

Nachdem der Nikolaus das Gewölbe wieder verlassen hatte, stand wie jedes Jahr die große Tombola an, bei welcher vielseitige Preise, mehrheitlich gespendet von den Geschäftsleuten aus Lantershofen, Ahrweiler, Karweiler und Bad Neuenahr, unter großen Jubel verlost wurden. Da die Spendenbereitschaft in diesem Jahr besonders groß war, musste niemand ohne Gewinn den Heimweg antreten, obwohl “Fresskörbe” und “Fässchen” nur geringe Chancen hatten den Raum zu verlassen, da sie in der Regel sofort nach ihrem Gewinn “vernichtet” wurden.

Die Zeit zwischen den Programmpunkten vertrieben sich die Gäste mit dem Singen von Weihnachtsliedern, einem Gläschen Wein oder “Knabberkram” vom bunten Teller.

Nachdem der offizielle Teil der Feier sein Ende um ca. 1 Uhr erreichte, ließen es sich einige gesellige Grüppchen nicht nehmen noch weitere zwei Stunden gemeinsam zu feiern. Als dann um kurz nach drei Uhr die letzten Gäste den Keller verließen, fand ein fröhlicher und kameradschaftlicher Abend sein gelungenes Ende.