Alle Berichte, die im Zusammenhang mit Aktivitäten unserer Gesellschaft stehen. Beispielsweise gemeinsame Touren, Hochzeiten von Vereinsmitgliedern, Weihnachtsfeiern, …

30. Aug, 2009

Nur in Sachen Spaß blieb alles beim Alten…

Von |2018-09-13T22:32:04+02:0030. August 2009|2009, Bericht, Vereinsleben|

Am letzten Wochenende im August veranstaltete die Lantershofener Junggesellen-Schützen-Gesellschaft ihre alle zwei Jahre stattfindende Vereinstour. Das Teilnehmerfeld bestand naturgemäß mehrheitlich aus den Mitgliedern der Junggesellenschützen, ihren Partnerinnen und den Brötches Mädche. Jedoch durften in diesem Jahr erstmals, nachdem über dieses Thema schon in der vergangenen Mainacht ausgiebig diskutiert worden war, auch nicht direkt mit dem Verein verbundene Freunde der Gesellschaft an der Veranstaltung teilnehmen. Ein weiteres Novum stellte die Tatsache dar, dass nachdem die Touren seit geraumer Zeit traditionell Weinfeste in der Pfalz zum Ziel gehabt hatten, diesmal Bungalows in einem Ferienpark an der belgischen Küste angemietet worden waren und man statt einer nun zwei Übernachtungen einplante.

Bei bestem Wetter ließ es sich am Strand gut aushalten. Foto: JSG Lantershofen

Bei bestem Wetter ließ es sich am Strand gut aushalten. Foto: JSG Lantershofen

Carina Moitz, Christian Althammer und Anna-Maria Schütz hatten sichtlich viel Spaß. Foto: JSG Lantershofen

Carina Moitz, Christian Althammer und Anna-Maria Schütz hatten sichtlich viel Spaß. Foto: JSG Lantershofen

Die Abkühlung im Meer kam einigen sehr gelegen. Foto: JSG Lantershofen

Die Abkühlung im Meer kam einigen sehr gelegen. Foto: JSG Lantershofen

Mit Ausnahme einer Handvoll Junggesellen, die zur Anreise Privat-PKWs nutzten, fand sich die Mehrheit der Mitreisenden am Freitag den 28.August um 14:00Uhr am Parkplatz des Winzervereins ein, wo sie bereits von einem angemieteten Reisebus erwartet wurden, der sich sodann eine halbe Stunde später, schwer beladen mit Ziel De Haan in Bewegung setzte. Natürlich hatten es sich die meisten Junggesellen, vor allem die in den letzten Reihen, nicht nehmen lassen genug flüssige Wegzehrung mit an Bord zu nehmen womit einer kurzweiligen, feucht-fröhlichen Busfahrt nichts mehr im Wege stand.

Dominik Knieps erklärt die Regeln der Strandolympiade. Foto: JSG Lantershofen

Es gab eine Strandolympiade. Foto: JSG Lantershofen

Eine der Olympiadenspiele war das Tauziehen. Foto: JSG Lantershofen

Tauziehen gehörte dazu. Foto: JSG Lantershofen

Als der Bus dann nach einer mehr als fünfstündigen Fahrt gegen Abend das Urlaubsdomizil erreichte wurden die Eintreffenden von zwei, mit einem von Hauptmann Andreas Althammer zur Verfügung gestellten Kleinbus, vorgereisten Vorstandsmitgliedern erwartet, die sich bereits um die Formalitäten, die Zuweisung der Bungalows sowie den Einkauf von Getränken zur Weitergabe an die Mitreisenden gekümmert hatten. Nachdem schon während der Busfahrt entsprechende Gruppen gebildet worden waren bezogen diese die 8-Personen Bungalows, welche sich zur Freude aller als sehr wohnlich und gepflegt erwiesen. Der Rest des Abends stand dann jedem zur freien Verfügung und wurde entweder zur Erkundung der Parkanlage, zum Ausruhen von den Strapazen der Anreise oder zum Fortsetzen und Steigern der teilweise schon auf der Hinfahrt heftigen Feierlaune genutzt. Auch von einem in der Nacht einsetzenden schweren Gewittersturm ließ sich die gute Stimmung nicht trüben, auch wenn schon kleine Ausflüge vor die Tür der schützenden Häuser mit triefend nasser Kleidung bestraft wurden.

Der folgende Tag begann, je nach dem gewählten Vorabendprogramm sehr unterschiedlich. Während in einigen Häusschen schon früh morgens zünftig gemeinsam gefrühstückt wurde brauchten andere, die auf eine Erholung von den Strapazen der Fahrt verzichtet hatten, etwas länger um sich nun, umso ausgiebiger von den Strapazen der langen Nacht zu erholen. Zur Mittagszeit hatten glücklicherweise aber alle wieder zu alter Frische gefunden und so trafen sich ausnahmslos alle Fahrtteilnehmer um 15:00Uhr an einem der Bungalows um sich gemeinsam zum, nur wenige hundert Meter entfernten Strand zu begeben. Dort angekommen nutzten, jene welche an die Mitnahme entsprechender Badekleidung gedacht hatten das kühle Nass für eine Erfrischung während die strahlende Sonne nicht im geringsten Vermuten ließ, dass das Wetter keine zwölf Stunden zuvor noch gänzlich anders ausgesehen hatte. Wenig später wurden dann alle vom Organisationsteam der Fahrt zusammengerufen und in vier Gruppen eingeteilt. Diese vier Gruppen konnten sich dann in der Folge in einer minutiös vorbereiteten Olympiade gegeneinander messen und ihr Können in einer ganzen Reihe von Wettkämpfen, wie zum Beispiel beim Tauziehen oder dem berühmt-berüchtigte Pöl-Spiel beweisen. Für eine besondere Überraschung sorgte Kassierer Christian Dünker der einen halben Maubichkuchen in einer absolut rekordverdächtigen Zeit von knappen zweieinhalb Minuten genoss und gleich mehrere, deutlich korpulentere Vereinsmitglieder in die Schranken wies. Nach der an den Wettkampf anschließenden Siegerehrung begaben sich einige bereits wieder zurück zum Park während manche noch bis zur Abenddämmerung am Strand verweilten und eine kleine Gruppe für Aufsehen sorgte indem sie, offensichtlich von den Wettkämpfen noch nicht ausgelaugt genug, ihre Kräfte in einem von Phillip Schütz geleiteten Ringkampfturnier maßen. Am Abend fand man sich dann noch, an dem vom Treffen am Mittag bekannten Bungalow ein wo die Gesellschaft ihren mitgereisten Mitgliedern und Helferinnen dankte indem sie das Fleisch und die Brötchen für einen gemütlichen Grillabend sponserte. Der restliche Verlauf der Nacht unterschied sich dann nicht wesentlich von der vorangegangenen, lediglich gepaart mit einer gewissen Wehmut in dem Wissen das am Sonntag bereits wieder die Heimreise anstand und besserem Wetter.

Mit Banner präsentierten sich die Mitreisenden. Foto: JSG Lantershofen

Mit Banner präsentierten sich die Mitreisenden. Foto: JSG Lantershofen

Der Sonntagmorgen musste dann zum Aufräumen und Reinigen der Ferienwohnungen genutzt werden um rechtzeitig wieder mit gepackten Sachen am Bus zu stehen. Nachdem alle eingetroffen waren begann eine vergnügliche Heimreise auf der noch einmal alle Ereignisse und Vorkommnisse des Ausfluges revue-passieren gelassen wurden. Wieder in Lantershofen angekommen trennten sich am Abend die Wege der Reisegruppe, wobei einige noch auf ihrem Weg nach Hause einen kurzen Zwischenstopp am Bierpavillion des Sommerfestes der Chöre einlegten.

Besondere Dank gilt dem Organisationsteam der Fahrt das immensen Arbeitsaufwand in das Gelingen der Tour investiert hat sowie Harry Buitenhuis für die Empfehlung eines guten belgischen Bieres nach pilsener Brauart.

14. Aug, 2009

Ein „Vergelt’s Gott“ allen Spendern

Von |2018-08-29T14:59:46+02:0014. August 2009|2009, Bericht, Vereinsleben|

Am vergangenen Freitag, den 14. August 2009 stellte die Lambertushütte Lantershofen die Lokalität für einen freudigen Anlass, in Form des lang herbeigesehnten Spenderabends.

Schauplatz war wieder die Lambertushütte. Foto: JSG Lantershofen

Schauplatz war wieder die Lambertushütte. Foto: JSG Lantershofen

Auch für musikalische Untermalung war gesorgt. Foto: JSG Lantershofen

Auch für musikalische Untermalung war gesorgt. Foto: JSG Lantershofen

Das laue Wetter lud auch zum Verweilen vor der Hütte ein. Foto: JSG Lantershofen

Das laue Wetter lud auch zum Verweilen vor der Hütte ein. Foto: JSG Lantershofen

Eingeladen waren alle Junggesellen, Brötchesmädchen und natürlich die vielen großzügigen Spender, die sich auf dem Festkommers des letzten Jahres mit zahlreichen, großzügigen Spenden wie Spießbraten und mehrere Lachse sowie Sekt- und Bierspenden der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft gegenüber äußerst wohlgesonnen zeigten.

Die Junggesellen hatten ihren Spaß. Foto: JSG Lantershofen

Die Junggesellen hatten ihren Spaß. Foto: JSG Lantershofen

Auch die Brötchesmädchen waren geladen. Foto: JSG Lantershofen

Auch die Brötchesmädchen waren geladen. Foto: JSG Lantershofen

Zu späterer Stunde wurde drinnen ausgiebig weiter gefeiert. Foto: JSG Lantershofen

Zu späterer Stunde wurde drinnen ausgiebig weiter gefeiert. Foto: JSG Lantershofen

So stand einem unbeschwerten Abend mit ausgelassener und freudiger Stimmung, der durch die ebenfalls gespendete Blasmusikkapelle eine klangvolle Umrandung fand, nichts mehr im Wege. Der 1.Offizier der Gesellschaft Dominik Knieps, der den verhinderten Hauptmann Andreas Althammer vertrat, ließ es sich nicht nehmen einige wenige Gruß- und Dankesworte loszuwerden, in denen er vor allem den generationenübergreifenden Rückhalt der Gesellschaft im Dorf lobte. In diesem Sinne funktionierte der Abend, neben allen leiblichen Freuden, auch hervorragend als Plattform des Austausches zwischen Alt und Jung und gewährleistete bis in die späte Nacht einen harmonischen und unbeschwerten Abend mit vielen Schmunzlern.

19. Jul, 2009

Erfolgreiches Maubichfest

Von |2018-08-29T15:32:29+02:0019. Juli 2009|2009, Bericht, Vereinsleben|

Seit nun mehr als 30 Jahren kann man in Lantershofen traditionell an jedem dritten Wochenende im Juli geschmacklich erkunden, warum Lantershofen auch als „Birnendorf“ bekannt ist. So lockte auch in diesem Jahr, am Wochenende des 18./19. Juli der herzhafte Geruch des Maubichkuchens zahlreiche Gäste an den Lantershofener Winzerverein. Das für diesen Birnenkuchen benötigte Obst wird von den Junggesellen seit jeher im jeweils vorangegangenen Jahr an den Birnbäumen des Dorfes geerntet und zusammen mit den Brötchesmädche geschält. Nach sorgfältiger Lagerung und unter Hinzuziehung einer geheimen Rezeptur, die nur wenigen Lantershofenern bekannt ist, kann man sich so im Juli endlich dem Genuss des Kuchens hingeben.

Um ein gelungenes Fest zu garantieren, traf man sich in den Reihen der Junggesellen schon seit Mittwochabend täglich, um gemeinsam den Festplatz für seine Gäste herzurichten. So konnte man dann am Samstag pünktlich um 17 Uhr zum Fassanstich übergehen und nahm entgegen der Wetterberichtsmeldungen dankbar wahr, dass Petrus es mal wieder gut mit Lantershofen meinte und einen schönen und lauen Sommerabend bescherte.
So ließ man es sich am Bierbrunnen bei Bier, Wein, Limo und so manchem zum Fest passenden Birnenbrand oder –likör gut ergehen. Fürs leibliche Wohl sorgten zudem die eifrigen Junggesellen in der „Frittenkist“ die mit Brat- und Currywurst, Chickennuggets, Kräuterbraten und natürlich Fritten so manchen leeren Magen wieder auffüllten.

Symbolbild für den Maubichkuchen. Foto: JSG

Symbolbild für den Maubichkuchen. Foto: JSG Lantershofen

Somit stand einem harmonischen Abend in geselliger Tischrunde, beim Kartenspiel, am Nagelklotz oder am Bierpavillon nichts mehr im Wege.

Als offizieller Programmpunkt des Abends stellte das bereits seit 2002 veranstaltete „Sibbe-Schröm“-Turnier einen Höhepunkt dar. In diesem Jahr war das Teilnehmerfeld mit 20 Kartenspielern so groß wie bisher noch nie. Auch eine Spielergruppe des Bölinger Junggesellenvereins war mit dem Ziel angetreten, den begehrten Maubich-Pokal aus Lantershofen mit nach Hause zu nehmen. Am Ende konnte jedoch der Lantershofener Junggeselle Florian Ropertz das Turnier mit den meisten Punkten für sich entscheiden und den Pokal, zusammen mit einer Flasche Wein, entgegen nehmen. Der Beste der Bölinger Teilnehmer wurde Zweiter und das Lantesche Brötchesmädche Kathrin Eckhardt belegte den dritten Platz. Auch diese beiden durften sich über einen Gewinn in Form von einer Flasche Wein bzw. einer Flasche Sekt freuen, auch wenn sie die Ehre, auf dem Sockel des Pokales in Zukunft ihren Namen lesen zu dürfen, knapp verpassten.
Im späteren Verlauf des Abends lockte neben dem noch bis tief in die Nacht gut besuchten Bierbrunnen, die Sektbar mit Sofa-Lounge vor allem die jungen Leute in den Keller des Winzervereins. So wurde noch bis zum Morgengrauen des folgenden Tages in geselliger Runde gefeiert, getanzt und gesungen.

Nach einer kurzen Nacht begann am Sonntagmorgen um 10:00Uhr der Haupttag des Maubichfestes. Obwohl das Wetter nicht so wohlgesonnen war wie am Vorabend, konnten die jeweils nur wenige Minuten dauernden Regenschauer die gute Stimmung auf dem Festplatz nicht wirklich trüben und hatten lediglich zur Folge, dass sich die Gäste kurzzeitig unter die schützende Plane des Junggesellenzeltes zurückzogen. Auch am zweiten Festtag konnte man sich über eine ansehnliche Anzahl von Gästen freuen. Darunter zahlreiche Ortsvereine, mit der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft befreundete Junggesellenvereine der Umgebung, sowie die übrige Dorfgemeinschaft und so mancher neugierige Gast aus dem Lantershofener Umland.
Bei dem besonders unter den Junggesellenvereinen der Grafschaft beliebten „Meterpokal“ lieferten sich die Vereine von Bengen und Oeverich einen langen und knappen Wettkampf, den die Oevericher am Ende für sich entscheiden und somit den Pokal mit in ihr Heimatdorf nehmen konnten.
Das Mittagsmenü fand auch in diesem Jahr wieder großen Zuspruch und es konnten mehr als 60 Essen herausgegeben werden. Auch die über 70 Maubichkuchen fanden regen Absatz und so manch einen sah man gleich mit einem ganzen Kuchen nach Hause ziehen.
Ab 15:00Uhr begeisterte dann das vereinseigene Tambourcorps mit einem Platzkonzert und beendete so den offiziellen Teil der Feierlichkeiten. Das Ende dieses schönen Wochenendes sollte damit allerdings noch lange nicht eingeläutet sein, denn bis die letzten Gäste den Bierausschank und die auch sonntags geöffnete Sektbar verließen, befand man sich erneut in den frühen Morgenstunden.

Rückblickend lässt sich das mit einem Bierumsatz von über 800 Litern zu den größten Festen des Dorfes zählende Maubichfest auch in diesem Jahr wieder als voller Erfolg betrachten. Für die Junggesellen ist das Maubichfest nicht nur aus traditioneller Sicht sehr wichtig, sondern es dient zudem als wichtige Einnahmequelle, um die enormen Kosten der jährlichen Lambertuskirmes zumindest zum Teil ausgleichen zu können.

Die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft St. Lambertus Lantershofen bedankt sich bei allen zum Fest erschienenen Gästen sowie allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.

21. Mai, 2009

Junggesellen auf Vatertags-“Wanderung”

Von |2018-08-29T14:23:22+02:0021. Mai 2009|2009, Bericht, Vereinsleben|

Trotz dem eigentlich düsteren Wetterbericht für Christi-Himmelfahrt 2009, trafen sich in diesem Jahr zahlreiche Junggesellen am Donnerstag den 21.Mai an der Kirche, um sich gemeinsam zur mehr oder weniger traditionellen Vatertags-„wanderung“ auf zu machen. Da in den letzten Jahren der Vatertag fast immer buchstäblich „ins Wasser gefallen war“ oder das Datum sich ungünstiger weise mit dem 1. Mai überschnitten hatte, war es den Junggesellen für einige Jahre leider nicht mehr möglich gewesen, sich diesem, vor Jahren noch sehr beliebten, Vergnügen hinzugeben.

Gestartet wurde an der Kirche und so verlief der Anfang der Wanderung durchs Dorf. Foto: JSG Lantershofen

Gestartet wurde an der Kirche und so verlief der Anfang der Wanderung durchs Dorf. Foto: JSG Lantershofen

Später ging es dann auch über Wald- und Wiesenwege. Foto: JSG Lantershofen

Später ging es dann auch über Wald- und Wiesenwege. Foto: JSG Lantershofen

Am Ziel angekommen war alles bestens vorbereitet. Foto: JSG Lantershofen

Am Ziel angekommen war alles bestens vorbereitet. Foto: JSG Lantershofen

Umso mehr freute es die jungen Männer die sich um 10 Uhr an der Kirche trafen, dass ihnen das Wetter mit hohen Temperaturen und viel Sonne in diesem Jahr ein besonderes Geschenk machte. Mit typischer Lantesche Pünktlichkeit, machte man sich schließlich kurz vor 11 Uhr mit Klappstühlen, Grillgut und flüssigem „Notproviant“ auf in Richtung der Junggesellenwiese auf dem Rottstück. Dort angekommen durfte man erfreut feststellen, dass es sich der Hauptmann der Gesellschaft nicht hatte nehmen lassen, für seine Mannen eine Zapfanlage mit Kühlung, sowie eine komplette Musikanlage zur Beschallung von Feld und Flur zu organisieren. Ausgestattet mit einer solchen Ausrüstung, konnte man sich nun endlich nach diesem, bei den hohen Temperaturen schon schweißtreibenden, Spaziergang in seinen Schemel fallen lassen, um die Annehmlichkeiten von Natur und Zivilisation in Kombination zu genießen.

Einer der Höhepunkte des Tages war das bei allen beliebte Pöl-Spiel, bei dem es darum geht, sich auf abfallender Wiese nach kurzem Sprint 10mal gebückt um einen Pfahl zu drehen. Anschließend geht es wieder im Sprint zurück zum Team, wobei sich der Rückweg ungemein schwieriger gestaltet, als der Hinweg. Das Verliererteam durfte sich schließlich das Sitzfleisch bei einer Runde „Arsch in de‘ Bach“ abkühlen.

Männerfreundlich bei Bier und Grill verbrachte man den Tag. Foto: JSG Lantershofen
Männerfreundlich bei Bier und Grill verbrachte man den Tag. Foto: JSG Lantershofen
Männerfreundlich bei Bier und Grill verbrachte man den Tag. Foto: JSG Lantershofen

Männerfreundlich bei Bier und Grill verbrachte man den Tag. Fotos: JSG Lantershofen

So vertrieb man sich die Zeit mit verschiedenen Junggesellenspielen, Grillen, Fußball, Heuballen-Pogo und so manchem Lantesche Lied. Erst in den frühen Abendstunden wurde dem lustigen Treiben ein jähes Ende gemacht, da langsam ein Gewitter aufzog und das kalte Nass von oben nur bedingt als Erfrischung aufgenommen wurde.

Letztendlich konnte man zufrieden auf eine Vatertagswanderung zurückblicken, die man in seiner beliebtesten Form endlich, das erste mal seit Jahren, wieder gestalten konnte und bei der das Wetter eigentlich wenig zu wünschen ließ, was auch so mancher, der auf zu viel Bewegung während des Tages verzichtet hatte, durch einen kräftigen Sonnenbrand zu spüren bekam.

16. Mai, 2009

Spenderabend der Junggesellenschützen

Von |2018-08-28T15:22:16+02:0016. Mai 2009|2009, Bericht, Vereinsleben|

Am letzten Samstag fand der Spendenabend, zu dem der ehemalige Hauptmann Otto Krämer geladen hatte, an der Lambertushütte statt. Viele Junggesellen waren der Einladung gefolgt und fanden sich im Laufe des Abends zu Speis und Trank an der Lambertushütte ein und verbrachten dort gesellige Stunden. Auch Otto Krämer ließ es sich nicht nehmen einige Gespräche mit dem “Junggesellen von heute” zu führen. Erst spät in der Nacht machten sich die letzten auf den Heimweg und für alle war es ein gelungener Abend.

Die Lambertushütte war der Schauplatz. Foto: JSG Lantershofen

Die Lambertushütte war der Schauplatz. Foto: JSG Lantershofen

25. Apr, 2009

Junggesellen stellen Maibaum

Von |2018-08-26T22:42:24+02:0025. April 2009|2009, Bericht, Vereinsleben|

Der Frühling hält wieder Einzug und so konnte man Ende April auch so manche Junggesellen durch Feld und Flur huschen sehen, die im Hinblick auf die anstehende Mainacht und das einige Tage zuvor stattfindende Maibaumstellen wieder sichtlich aktiv wurden und den Anschein machten als seien sie aus einem langen Winterschlaf erwacht.

Man traf sich am Freitag den 24. April spätnachmittags in alter Tradition an der Kirche, um gemeinsam den Lantershofener Maibaum aus dem angrenzenden Bölinger Wald zu holen. So machte man sich mit zwei Traktoren und zahlreichen Privat-PKWS auf in Richtung Wald. Dort ist seit dem vergangenem Jahr den Junggesellen die Arbeit enorm erleichtert worden, da die Gemeinde aus Sicherheitsgründen die markierten Maibäume für die Dörfer der Grafschaft bereits im voraus fällen lässt und so seitens der Junggesellen nur noch die Verladung und der Abtransport ihres Stammes ins Heimatdorf durchgeführt wird. So stand zwar weniger Arbeit an, aber vielen Junggesellen, die in den vergangenen Jahren noch selber den Baum fällten, stand auch ein wenig Wehmut ins Gesicht geschrieben, da diese Arbeit natürlich auch immer mit viel Freude und Spaß verbunden war.

Der lange Stamm liegt zum Abtransport bereit. Foto: JSG Lantershofen

Der lange Stamm liegt zum Abtransport bereit. Foto: JSG Lantershofen

Zum Transport an den Dorfrand wurde der Stamm auf den Nachläufer geladen. Foto: JSG Lantershofen

Zum Transport an den Dorfrand wurde der Stamm auf den Nachläufer geladen. Foto: JSG Lantershofen

Viel Muskelkraft ist von Nöten um den wuchtigen Baum nach Oben zu drücken. Foto: JSG Lantershofen

Viel Muskelkraft ist von Nöten um den wuchtigen Baum nach Oben zu drücken. Foto: JSG Lantershofen

Nachdem man nun mit der Hilfe von zahlreichen fleißigen Händen, den Baum auf den „Nachläufer“ gehievt und festgezurrt hatte, fuhr man geschlossen zurück ins Dorf um den Baum am Ortseingang zwischenzulagern.

Der eigentliche Transport in den Ortskern, wo der Maibaum schließlich am „Frumech“ aufgestellt wird, wurde am darauffolgenden Tag in den Morgenstunden in Angriff genommen. Da auch an diesem Tag wieder sehr viele Junggesellen zur Arbeit angetreten waren, teilte man sich in zwei Gruppen auf. Der erste Trupp machte sich bei bestem Wetter in den Wald auf, um dort die noch fehlende und auch in diesem Jahr wieder von Otto Krämer bereitgestellte Baumspitze zu schlagen. Die zweite Gruppe manövrierte derweil in Zentimeterarbeit den Baumstamm durch die engen Gassen des Dorfes um ihn schließlich unbeschadet an der Kirche abladen zu können. In den Mittagsstunden kamen zur Freude der Junggesellen, die Brötchesmädche als Verstärkung hinzu , denn seit dem vergangenen Jahr schmücken diese die Krone des Maibaumes und halten sich beim anschließenden Anfeuern der Junggesellen beim Baumstellen ebenfalls nicht zurück.

Foto: JSG Lantershofen

Foto: JSG Lantershofen

Foto: JSG Lantershofen

Foto: JSG Lantershofen

Foto: JSG Lantershofen

Foto: JSG Lantershofen

Damit der knapp 25 Meter lange Baum überhaupt gestellt werden kann, sind die so genannten Micken von Nöten. Diese geschälten Stämme in drei unterschiedlichen Längen werden von ihrer Lagerstätte noch einzeln zur Kirche transportiert. Dort werden dann unter fachkundiger Anleitung je zwei gleichlange Micken knapp unter ihrer Spitze zusammengebunden. Die Kunst des Mickenbindens ist enorm wichtig für das reibungslose Aufstellen des Baumes, ist aber leider nicht vielen Junggesellen bekannt.

Gegen 14 Uhr versammelten sich dann immer mehr Schaulustige, vor allem Bürger und Brötchesmädche, an der Kirche und nach einer stärkenden Mittagspause hieß es dann, unter dem Kommando von Hauptmann Andreas Althammer, ran an die Micken und „Hau Ruck!“. Nach und nach wurden die Micken angesetzt und der Baum gen Himmel gedrückt. Natürlich kamen immer wieder Tipps von den Zuschauern, welche größtenteils selbst schon Erfahrung mit dem Maibaumstellen per Hand gemacht hatten. Seit einigen Jahren wird der Lantershofener Maibaum wieder wie früher üblich mit reiner Muskelkraft, ohne die Inanspruchnahme technischer Hilfsmittel gestellt.

Bald ist es geschafft und der Baum kann im Loch gesichert werden. Foto: JSG Lantershofen

Bald ist es geschafft und der Baum kann im Loch gesichert werden. Foto: JSG Lantershofen

Aufmerksame Blicke zur Spitze sorgen für ein sicheres Stellen des Baumes. Foto: JSG Lantershofen

Aufmerksame Blicke zur Spitze sorgen für ein sicheres Stellen des Baumes. Foto: JSG Lantershofen

Der Blick vom Hannefeld in Richtung gestelltem Maibaum. Foto: JSG Lantershofen

Der Blick vom Hannefeld in Richtung gestelltem Maibaum. Foto: JSG Lantershofen

Als es dann jedoch nur noch ums Geraderücken des Baumes ging, waren wohl noch nicht alle Reserven der Junggesellen aufgebraucht und der Baum wurde zu weit gedrückt. Also hieß es erneut ran an die Micken und es musste wieder in die andere Richtung gedrückt werden, bis der Baum nach cirka 2 Stunden gerade stand. Eine Abordnung des Vorstandes der Bügervereinigung stärkte nach getaner Arbeit die Junggesellen mit Bier und Fleischwurstbrötchen.

Der Mai kann nun auch in Lantershofen kommen.

10. Jan, 2009

Junggesellen trotzten der Kälte

Von |2018-08-24T15:15:36+02:0010. Januar 2009|2009, Bericht, Vereinsleben|

Am Samstag den 10.01.2009 läutete die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft das neue Jahr mit ihrer alljährlichen Winterwanderung ein.
Eine beachtliche Menge junger Leute hatte sich pünktlich um 10:00Uhr an der Lantershofener Kirche eingefunden. An der Winterwanderung nehmen neben den Junggesellen und Brötchesmädche auch deren Partner sowie ehemalige Mitglieder der Gesellschaft teil. Die Wetterlage mit eisigen Temperaturen, die sogar das Bier in den Rucksäcken gefrieren ließen, Schnee und einem klaren Himmel versprachen eine wahrlich winterliche Wanderung.

Nachdem man auch auf Nachzügler gewartet hatte setzte sich die etwa 40-köpfige Gruppe Richtung Ahrweiler in Bewegung. Man folgte dem Rotweinwanderweg über den Ahrweiler Berg hinunter bis zum Tor der Adenbachhut. Die Freude über die abfallende Strecke wich schnell angestrengten Gesichtern als der steile Aufstieg zum Silberberg in Angriff genommen wurde. Bereits nach wenigen Metern musste auf zurückgefallene Kameraden gewartet werden. Kurz darauf wurde dann, trotz der bisherigen Anstrengung, die Gelegenheit zu einem kurzen, außerplanmäßigen Abstecher zum Eva Turm, von welchem aus sich ein herrlicher Ausblick über die verschneite Landschaft des Ahrtals bot,genutzt. In der Erwartung, den anstrengensten Teil des Weges hinter sich gelassen zu haben, verweilte man eine Zeit lang um sich kurz darauf über das Rottstück zum Holzweiler Kreuz zu begeben.

Die Wandersleut trafen sich um 10 Uhr an der Kirche in Lantershofen. Foto: JSG Lantershofen

Die Wandersleut trafen sich um 10 Uhr an der Kirche in Lantershofen. Foto: JSG Lantershofen

Eine erste Rast wurde am EVA-Turm gemacht. Foto: JSG Lantershofen

Eine erste Rast wurde am EVA-Turm gemacht. Foto: JSG Lantershofen

Die Winterlandschaft erstreckt sich über die Felder zwischen Holzweiler und Lantershofen. Foto: JSG Lantershofen

Die Winterlandschaft erstreckt sich über die Felder zwischen Holzweiler und Lantershofen. Foto: JSG Lantershofen

Einige Ungeduldige nutzten ihre Ortskenntnis um eine „Quer-Feld-ein“-Abkürzung durch das Unterholz zu nehmen. Am Kreuz angekommen traf auch zeitgleich der Vorsitzende der Bürgervereinigung Erich Althammer ein, der eine Auswahl der Spirituosen der ortsansässigen Brennereien sowie Sekt für die weiblichen Wanderer, mit sich führte. Nach dieser Rast, innerlich gut gewärmt, brach die Gruppe dann zur letzten Etappe des Weges auf.

Weiter ging es über Wald- und Feldwege Richtung Bölingen, was manch einen die, im vergangenen Jahr abgebrannte, Bölinger Hütte als Ziel der Wanderung vermuten ließ, da diese bereits vor einigen Jahren den Endpunkt der Winterwanderung dargestellt hatte. Als sich die Route jedoch entlang des alten Bahndammes fortsetzte ließ sich der Zielpunkt leicht erahnen: Die eigentlich nicht allzu weit von Lantershofen entfernte St.Lambertus-Hütte, welche die Gesellschaft kurz nach 14:00 Uhr erreichte.

In der gut geheizten Hütte sowie an dem davor brennenden Lagerfeuer hatte man sich schnell wieder aufgewärmt und wem das noch nicht schnell genug ging der konnte noch mit Glühwein und heißen Würstchen nachhelfen. Des weiteren gab es auch noch Salate, Chipssortimente und natürlich die seit Jahren allseits beliebte Bowle, deren Früchte jedoch auch dieses Jahr aufgrund ihres Alkoholgehaltes mit Vorsicht zu genießen waren. Schnell bildeten sich kleine Gruppen in denen Karten gespielt, diskutiert oder einfach nur „Verzäll“ gehalten wurde.

Der Vorsitzende der Bürgervereinigung, Erich Althammer, schenkt Spirituosen aus. Foto: JSG Lantershofen

Der Vorsitzende der Bürgervereinigung, Erich Althammer, schenkt Spirituosen aus. Foto: JSG Lantershofen

An der Lambertushütte, dem Ziel der Wanderung, ließ es sich am wärmenden Feuer gut aushalten. Foto: JSG Lantershofen

An der Lambertushütte, dem Ziel der Wanderung, ließ es sich am wärmenden Feuer gut aushalten. Foto: JSG Lantershofen

Wem es dennoch zu kalt war, der gesellte sich zu den anderen in der aufgewärmten Lambertushütte. Foto: JSG Lantershofen

Wem es dennoch zu kalt war, der gesellte sich zu den anderen in der aufgewärmten Lambertushütte. Foto: JSG Lantershofen

Nach einigen Stunden des geselligen Miteinanders waren das Essen sowie die meisten Getränke verzehrt worden und so brach man gemeinsam gegen 19:00Uhr zur Gaststätte des Winzervereins auf. Den Abschluss findet die Winterwanderung seit einigen Jahren in dieser Witschaft.
Dieses Jahr, war diese Möglichkeit, jedoch keine Selbstverständlichkeit, da die Gaststätte aufgrund eines Wirtswechsels bis Ende Januar geschlossen hat. Um trotzdem den gewohnten Abschluss zu ermöglichen hatten sich die Mitglieder des Lantershofener Winzervereins kurzfristig dazu bereit erklärt an diesem Abend die Bewirtung zu übernehmen und die Versorgung der Junggesellen mit Getränken, Würstchen, Fritten und Chickennuggets sicher zu stellen. Besonders letztere erfreuten sich an diesem Abend großer Beliebtheit. Eine Handvoll Vereinsmitgliedern verabschiedete sich zu diesem Zeitpunkt, da zeitgleich auch der Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Lantershofen sowie die Generalversammlung des Fördervereins „Zukunft Lantershofen“ stattfanden.
Die heiteren Runden welche sich an Tischen und Theke versammelt hatten stellten die Bedienungen auf eine echte Belastungsprobe, die sie jedoch glücklicherweise bestanden.

Nach dem Ende der Generalversammlung des Fördervereins, welche im Keller des gleichen Gebäudes, ebenfalls bewirtet durch Mitglieder des Winzervereins und einige freiwillige Helfer, stattfand, gesellte sich eine nicht unerhebliche Zahl von ihnen noch zu den in der Gaststätte feiernden Junggesellen. Einen auch noch weiterhin harmonisch verlaufenden Abend beendete das Ende der letzten Partie einer hartgesottenen Gruppe von „Sibbe Schröm“-Spielern um 2:15Uhr. Die wenigen noch Verbliebenen traten daraufhin mit dem angenehmen Gefühl einen schönen Tag verlebt zu haben den Heimweg an.

26. Dez, 2008

Weihnachtliche Stimmung im Winzervereinskeller

Von |2018-08-24T15:15:56+02:0026. Dezember 2008|2008, Bericht, Vereinsleben|

Im Kellergewölbe des Lantershofener Winzervereins trafen sich am 26.12.2008 die Jungesellen-Schützen zu ihrer Weihnachtsfeier, mit welcher sie, traditionell am 2. Weihnachtsfeiertag, das Jahr in gemütlicher Runde ausklingen lassen.

Eingeladen waren neben den aktiven Mitglieder auch ehemalige Hauptleute der Gesellschaft, sowie diejenigen, die bei der nächsten Generalversammlung in der kommenden Mainacht in unseren Reihen aufgenommen werden können. Im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren war die Veranstaltung zwar etwas schlechter besucht, was jedoch glücklicherweise der weihanchtlichen Stimmung keinen Abbruch tat.

Der Vorstand beim Verlesen der Quizfragen. Foto: JSG Lantershofen

Der Vorstand beim Verlesen der Quizfragen. Foto: JSG Lantershofen

Das Team um Roman kappen, Stefan Linnkamp, Thomas Sprinkmeier und Karl-Heinz Schweinheim konnte das Quiz gewinnen. Foto: JSG Lantershofen

Das Team um Roman Kappen, Stefan Linnkamp, Thomas Sprinkmeier und Karl-Heinz Schweinheim konnte das Quiz gewinnen. Foto: JSG Lantershofen

Auch beim Vorstand der Gesellschaft herrschte beste Stimmung während der Veranstaltung. Foto: JSG Lantershofen

Auch beim Vorstand der Gesellschaft herrschte beste Stimmung während der Veranstaltung. Foto: JSG Lantershofen

Nach der Begrüßung durch Hauptmann Andreas Althammer war das beliebte Quiz, indem den Anwesenden Kenntnisse über aktuelle und historische Begebenheiten aus der JSG un dem Heimatdorf abverlangt werden, der erste offizielle Programmpunkt. Die höchste Punktzahl konnte die Gruppe: “Die vier Eisheiligen”, bestehend aus Roman Kappen, Stefan Linnkamp, Karl-Heinz Schweinheim und Thomas Sprinkmeier erringen.

Auch der Nikolaus stattete der Weihanachtsfeier einen Besuch ab. Foto: JSG Lantershofen

Auch der Nikolaus stattete der Weihanachtsfeier einen Besuch ab. Foto: JSG Lantershofen

Auf das Quiz folgte der Besuch des Nikolaus, der, nachdem er mit “Nikolaus komm in unser Haus” hereingesungen wurde, das vergangene Jahr revue passieren ließ und weder mit Lob, noch mit Tadel an die Junggesellen geizte. Während seiner Rede musst er mehrer Male pausieren um die Lacher der Gesellschaft verhallen zu lassen.

Nachdem der Nikolaus das Gewölbe wieder verlassen hatte, stand wie jedes Jahr die große Tombola an, bei welcher vielseitige Preise, mehrheitlich gespendet von den Geschäftsleuten aus Lantershofen, Ahrweiler, Karweiler und Bad Neuenahr, unter großen Jubel verlost wurden. Da die Spendenbereitschaft in diesem Jahr besonders groß war, musste niemand ohne Gewinn den Heimweg antreten, obwohl “Fresskörbe” und “Fässchen” nur geringe Chancen hatten den Raum zu verlassen, da sie in der Regel sofort nach ihrem Gewinn “vernichtet” wurden.

Die Zeit zwischen den Programmpunkten vertrieben sich die Gäste mit dem Singen von Weihnachtsliedern, einem Gläschen Wein oder “Knabberkram” vom bunten Teller.

Nachdem der offizielle Teil der Feier sein Ende um ca. 1 Uhr erreichte, ließen es sich einige gesellige Grüppchen nicht nehmen noch weitere zwei Stunden gemeinsam zu feiern. Als dann um kurz nach drei Uhr die letzten Gäste den Keller verließen, fand ein fröhlicher und kameradschaftlicher Abend sein gelungenes Ende.