Berichte und Neuigkeiten
Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung 2022
Liebe Junggesellen,
ich darf euch hiermit herzlich zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung einladen. Die Versammlung findet am Samstag, den 30.04.2022, um 19:45 Uhr, im Keller des Winzervereins in der Winzerstraße 16 statt.
Tagesordnung:
- Gefallenenehrung
- Neuaufnahmen
- Feststellen der Beschlussfähigkeit
- Bericht des Schriftführers Adrian Schmitz
- Bericht des Tambourmajors Nils Henscheid
- Bericht des Kassierers Clemens Queckenberg
- Bericht der Kassenprüfer Robin Grießel & Stefan Dünker
- Entlastung des Vorstands
- Neuwahl des Vorstands
- Neuwahl der Fähnrichsbegleiter
- Neuwahl der Kassenprüfer
- Verschiedenes
Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen wird gebeten, damit die Versammlung einen zügigen Verlauf nehmen kann. Für die Beschlussfähigkeit müssen mindestens 50% der aktiven Mitglieder anwesend sein.
Mit Junggesellengruß
Marco Böhm
-Hauptmann-
Die vollständige und offizielle Einladung erhaltet ihr unter: Einladung als PDF
Nach der Arbeit kommt das Vergnügen
Alle zwei Jahre brechen der aktuelle und der Vorstand des Vorjahres zu einer gemeinsamen Tour auf. Durch den Ausfall der 2020er Tour waren die Vorstände von 2018/19 bis heute eingeladen. Am Morgen des 25. März machte sich eine achtköpfige Truppe auf die Reise ins Ungewisse. Außer dem Orga-Duo war das Ziel der Reise den Teilnehmern nämlich unbekannt. Die beiden Offiziere hatten sich schwer ins Zeug gelegt und ein durchaus anspruchsvolles Programm auf die Beine gestellt. Die erste Aufgabe, das Hotelzimmer in Bochum zu beziehen, war noch die leichteste der gesamten Tour.
Anschließend ging es zum Alma Park Gelsenkirchen, wo es zum Paintballspielen ging. Anders als bei unseren Rosen war die Farbe Gelb hier eher unerwünscht. Zumindest am eigenen Körper. Fast ohne Verletzte trat man dann die Heimreise an, um Essen zu gehen und abschließend das Bermudadreieck unsicher zu machen.
Am nächsten Morgen blieb nicht viel Zeit um Wunden zu lecken, denn es ging zeitig los zum Monza Indoor Kart Herne. Insbesondere die beiden Offiziere lieferten sich ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen, das am Ende durch die schnellste Einzelrunde entschieden wurde. Mit dem Taxi ging es dann ohne Umschweife zum Trainingsbergwerk Recklinghausen. Dort sorgten der Bergmann Gustav mit V und sein Lehrling Florian für viele Lacher und beste Stimmung bei der Aktivführung. Die Arbeitshöhe war zwar nicht immer für alle Teilnehmenden ganz optimal, jedoch hatten alle Beteiligten sichtlich Spaß beim Bedienen der Fahr- und Werkzeuge, selbst Fahrradfahren wurde zum Erlebnis.
Am Abend wurde sich dann nach dem Abendessen ein eigener Tisch mit Zapfhahn gesucht, was bei einem Einzelnen zum Verlust des Orientierungssinns führte. Zum Glück war das Jahrhunderthaus nicht weit vom Hotel entfernt, sodass am nächsten vollzählig die Heimfahrt angetreten werden konnte.
Karneval – neue Wege gehen
Der Fastelovend in Lantershofen ist ein Gemeinschaftsprojekt von Vereinen und anderen Akteuren, wobei die Junggesellen viele Jahre einen Hauptteil an Organisation und Durchführung geleistet haben. Nach einem Jahr Zwangspause, konnte man in diesem Jahr nun wieder vereinzelt jecke Töne im Dorf hören. Bereits am 14.01. gab es eine karnevalistische Kneipenöffnung und am Karnevalssonntag wurde zusammen mit den Brötchesmädchen intern gefeiert. Am Karnevalsfreitag haben die Ahrtalente erstmalig einen Beitrag zum Dorfkarneval geleistet und die Bürger haben sonntags mit einem Ein-Wagen-Zug ein Lebenszeichen des Straßenkarnevals gesendet. Wieder einmal wurde in Lantershofen aus dem was möglich und erlaubt war das Beste gemacht.
Um die Organisation der dörflichen Karnevalsveranstaltungen neu zu verteilen sowie eine Reform der bisherigen Veranstaltungskonzepte zu diskutieren, luden die Junggesellen nach Karneval alle Ortsvereine zu einer Austauschrunde ein. Dieser Einladung sind am 18. März Ahrtalente, Bürgervereinigung, Förderverein Katharinchen, Trägerverein und VfB gefolgt. Nun beraten die Vereinsvorstände intern, wie sie sich eine Beteiligung ihres Vereins vorstellen können. Anfang Mai soll es dann zu einer Entscheidung und Weichenstellung für die Zukunft kommen. Bleiben wir also gespannt, wie es weitergeht.
Bürger und Junggesellen packen gemeinsam an
Im Februar war der neue Vorstand der Bürgervereinigung an der Lambertushütte aktiv, um notwendige Arbeiten zu verrichten. Ein Sturm hatte einige Bäume zu Fall gebracht, die fachmännisch entsorgt werden wollten. Darüber hinaus wurde die Hecke einen Kopf kürzer gemacht und die marode Treppe hinter der Hütte entfernt. Unterstützt wurden die Bürger dabei von einigen Junggesellen, die sich spontan zur Mithilfe bereiterklärt hatten. Für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt.
Auf die nächsten 50 Jahre
In normalen Zeiten ist es gute Tradition in Lantershofen, dass anlässlich von Goldhochzeiten die Ortsvereine den Eheleuten gratulieren und ein Ständchen spielen. Seit Anfang 2020 kam es hierzu leider nicht mehr. Als dann im Dezember 2021 Gertrud und Mati Jüris auf 50 gemeinsame Ehejahre zurückblicken konnten, waren sich Bürger und Junggesellen schnell einig, dass man hier nicht untätig bleiben kann. Schließlich haben die Eheleute Jüris über Jahrzente bei Festlichkeiten, insbesondere der Kirmes, mit Blumen und Gestecken für das passende Ambiente gesorgt. Dem ein oder anderen Hauptmann haben sie in diesen Jahren durch das – teilweise unaufgeforderte – Bereitstellen des Kranzes für die Gefallenenehrung den Kragen gerettet. Darüber hinaus war Mati der 6. Hauptmann der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft.
Gertrud und Mati Jürs freuen sich über den Besuch. Foto: Markus Jüris
Bürger und Junggesellen übergeben ein Präsent. Foto: Markus Jüris
Das Tambourcorps spielt ein Ständchen. Foto: Markus Jüris
So stattete eine kleine Abordnung der beiden Vorstände sowie des Tambourcorps den beiden im Januar einen Besuch ab, überreichte einen Präsentkorb und spielte ein Ständchen. Die Eheleute dankten es den Besuchern mit Wein und Schnittchen.
Neues Konzept bei der Winterwanderung durch geltende Corona-Auflagen
Traditionell findet jedes Jahr am ersten Januarwochenende die Winterwanderung statt. So auch in diesem Jahr. Wie jede Veranstaltung der vergangenen Jahre, stand auch die Winterwanderung dieses Jahr ganz im Zeichen von Corona. Trotzdem oder gerade deshalb trafen sich rund 30 Brötchesmädchen und Junggesellen am 08. Januar diesen Jahres, um an der Winterwanderung teilzunehmen.
Die Route und Hütte für die Wanderung wurden einige Wochen im Voraus schon geplant. Ein OrgaTeam aus zweitem Offizier und der Fahnengruppe hatte sich gebildet und tüftelte an einer Winterwanderung im Rahmen der CoBeLVO. Das Konzept stand eines Abends gegen 21:50 Uhr, nur um zehn Minuten später aufgrund einer neuen CoBeLVO für nicht durchführbar erklärt zu werden. Die neue CoBeLVO besagte, treffen in öffentlichem Raum nur mit maximal zehn Personen. Bei einer geplanten Gruppe von ungefähr 30 Personen also nicht machbar. Es ging erneut an die Arbeit, die Notizblätter in den Müll geworfen, die Stifte neu gespitzt, machte sich das Orga-Team auf die Suche nach alternativen Konzepten. Wie schafft man es bei einer maximalen Gruppengröße von zehn Personen trotzdem eine Wanderung auf die Beine zu stellen und das ohne Abschlussstation, um der Grenze von zehn Personen gerecht zu werden? Nach weiteren drei Stunden gab es dann ein neues Konzept, welches nur noch in die Tat umgesetzt werden musste.
Nach 2 Jahren Pause konnte die Winterwanderung wieder durchgeführt werden. Foto: Nils Henscheid
Noch länger ist es her, dass es bei einer Winterwanderung tatsächlich Schnee gegeben hat. Foto: Nils Henscheid
Am Samstagmorgen um 10:00 Uhr traf man sich also. Nach Kontrolle der 2G Zertifikate wurden Gruppen von maximal acht Personen in unterschiedliche Himmelsrichtungen losgeschickt, sehr zur Verwirrung aller Teilnehmer. Insgesamt gab es drei Stände, die in einem Radius von 3 Kilometern um Lantershofen aufgestellt waren. An diesen Ständen gab es Spiele, Getränke und Verpflegung für die Wandernden. Es war eine Aufenthaltsdauer von jeweils ungefähr einer Stunde pro Stand vorgesehen. Nach Ablauf dieser Zeit wurden die Rucksäcke erneut befüllt und es ging anhand von Hinweisen und Koordinaten auf zum nächsten Stand. So umkreisten die Wandernden Lantershofen im Uhrzeigersinn und fanden sich nach knapp anderthalb Stunden Wanderung am nächsten Stand ein. Am Letzen Stand ließ man den Abend bei Feuerschein mit dem Standpersonal ausklingen.
Eine der drei Gruppen während eines Stationsaufenthaltes. Foto: Severin Bender
Gute Laune und beste Stimmung gab es bei den Wandersleuten genug. Foto: Unbekannter Spaziergänger
So sind selbst die schnellsten Wandernden erst im Dunkeln nach Hause gekommen. Trotz der späten Ankunftszeit und der deutlich längeren Wegstrecke war die Wanderung ein voller Erfolg und die Organisierenden erhielten viel Zuspruch und Lob. Ob das neue Konzept vielleicht sogar besser ist, als das Altbewährte wird sich in den nächsten Jahren herausstellen und anhand der Wünsche der Wandernden. Denn bis dato sind schon einige Rufe nach einer ähnlichen Wanderung im kommenden Jahr zu hören.
Weihnachtsfeier der Junggesellenschützen 2021
Dem bunten Treiben der Anwesenden weicht plötzlich ein Gefühl der Anspannung und Nervosität. Eigentlich sollte jetzt eines der Highlights einer jeden Weihnachtsfeier anstehen, doch der wichtigste Gast ist nirgends zu sehen. Hat sich der Nikolaus mit seinem Schlitten etwa verfahren? Um den Abend zu retten, ist Improvisationstalent gefordert. Doch der Reihe nach.
Nach altbewährter Tradition sollte auch im Jahr 2021 am 26. Dezember die Weihnachtsfeier der Junggesellen stattfinden. Nachdem im Jahr zuvor bereits auf ein digitales Ersatzformat zurückgegriffen werden musste, war diesmal klar: die Veranstaltung muss wieder in Präsenz stattfinden! So lud die JSG (pandemiebedingt unter 2G+ Regeln) Brötchesmädchen, Tambourcorps und ehemalige Hauptleute zum feuchtfröhlich-besinnlichen Beisammensein in den Winzerverein. Ganz ohne Änderungen im Programmablauf ging es jedoch nicht.
Seine Majestät überreicht dem Quiz-Siegerteam, Team „Aktionsbündnis Freibier“, die Preise. Foto: Adrian Schmitz
Der 2. Offizier Jan Sommer gratuliert den Siegern des Weihnachts-Bingos. Foto: Adrian Schmitz
Anstelle der Tombola fand diesmal ein Wichteln statt, zu dem alle Teilnehmer ein kleines Geschenk mitbrachten. Auch das Weihnachtsbingo, dass sich zuvor bereits in der digitalen Variante großer Beliebtheit erfreute, sollte es dieses Jahr wieder geben. Selbstverständlich nicht fehlen durfte das Weihnachtsquiz. In allerhand Kategorien aus Allgemeinbildung, Heimatgeschichte und aktuellen Ereignissen galt es, einen kühlen Kopf zu wahren.
Umrahmt vom gemeinsamen Singen traditioneller Weihnachtslieder bereite sich die Festgemeinschaft auf den Höhepunkt des Abends vor: Die Nikolausrede. Doch was war da los? Der Nikolaus war nirgends zu erblicken! Große Sorge verbreitete sich in der Runde, denn niemand hatte etwas gehört oder gesehen. Der Nikolaus war verschollen. Nun war Improvisationstalent gefragt. Doch wenn die Junggesellen unter dem Beistand des heiligen Lambertus gemeinsam Weihnachten feiern, dann ist vielleicht auch ein Nikolaus unter ihnen. Und so fand sich eine Lösung. Der neue Nikolaus hatte zwar keinen Rauschebart und schien auch deutlich jünger geworden zu sein, aber er wusste, wortgewandt Lob und Tadel für die Taten der vergangenen zwölf Monate zu verteilen.
In memoriam Leo Krämer
Wir gedenken Leo Krämer, unserem König von 1986, der plötzlich und unerwartet von uns gegangen ist.
Wir wünschen seiner Familie viel Kraft in dieser schweren Zeit.
Gründungsversammlung des Tambourcorps der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft „St. Lambertus“ Lantershofen e.V.
Üblicherweise treffen sich Montagsabends regelmäßig die Spielleute des Tambourcorps zu ihrer wöchentlichen Gesamtprobe in den Räumlichkeiten der Mehrzweckhalle. Nicht so am gestrigen Montag den 20. Dezember 2021, denn nach reichlicher Vorarbeit wurde sich nunmehr im Winzerverein zur Gründungsversammlung des Tambourcorps als gemeinnützigem Verein getroffen, zu welcher sich insgesamt 17 Personen einfanden. Die Versammlung fand gemäß des aktuell gültigen Corona-Regelungen als 2G-Plus-Veranstaltung statt. Nachdem Nils Henscheid zum Versammlungsleiter und Roman Kappen als Protokollführer gewählt wurden, beschloss die Versammlung einstimmig sowohl die Gründung des Tambourcorps als Zweigverein der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft St. Lambertus Lantershofen e.V., als auch die eigens hierfür erarbeitete vereinseigene Satzung.
Die vorbereitete Satzung wurde vorgestellt, diskutiert und angepasst. Foto: Roman Kappen
Die Beweggründe das Tambourcorps in eine Vereinsstruktur zu überführen sind vielfältig. So sind die jährlich anfallenden Arbeiten für eine einzelne verantwortliche Person, bislang in Form des Tambourmajors, schlicht zu umfassend und kaum alleine zu stemmen. Der neu gewählte Vorstand kann dies zukünftig mit vereinten Kräften angehen. So wurde denn auch ohne Gegenkandidaten der Vorstand in der folgenden Zusammensetzung gewählt: Tambourmajor Nils Henscheid, stellvertretender Tambourmajor Leon Schneider, Schriftführer Roman Kappen, Kassierer Matthias Schopp, Jugendwart Lars Henscheid sowie Zeugwart Marco Schmidt. Als Kassenprüfer wurden Jan van Weenen und Niklas Pietrusiak gewählt. Der Vorstand und auch der Verein bestehen somit nicht nur aus Mitgliedern der JSG Lantershofen, was ein weiterer Grund der Vereinsgründung war, denn das Tambourcorps besteht schon langjährig auch aus Aktiven, die nicht gleichzeitig Junggesellen sind. Dies waren stets unter 17-Jährige, die als Nachwuchs ausgebildet wurden, in den letzten Jahren aber auch wieder zunehmend ehemalige Junggesellen, die das Tambourcorps musikalisch unterstützen. Im neu gegründeten Verein, besteht neben der „ordentlichen Mitgliedschaft“ für gleichzeitige Mitglieder der JSG Lantershofen, auch die „assoziierte Mitgliedschaft“ für „Nicht-Junggesellen“. Als dritte Option der Mitgliedschaft besteht eine „Fördermitgliedschaft“, die weder mit gesonderten Rechten (z.B. Wahlrecht) noch Pflichten (z.B. aktive Instrumentausübung) verbunden ist.
Der erste Vorstand des Tambourcorps setzt sich zusammen aus (1. Reihe v.l.) Tambourmajor Nils Henscheid, Schriftführer Roman Kappen, (2. Reihe v.l.) stllv. Tambourmajor Leon Schneider, Materialwart Marco Schmidt, (3. Reihe v.l.) Jugendwart Lars Henscheid und Kassierer Matthias Schopp. Foto: Robin Grießel
Eine Besonderheit des Vereins bei der Wahl der zukünftigen Vorstände wird sein, dass die Mitgliederversammlung zwar alle Vorstandsposten wählt, diese Wahl beim Tambourmajor jedoch lediglich ein „Vorschlag“ ist, der bei der jährlichen Mitgliederversammlung der JSG Lantershofen dann erst offiziell bestätigt, bzw. gewählt wird.
Ein weiterer Vorteil der Neugründung war schließlich auch die Gemeinnützigkeit des Vereins. Für eingehende Spenden können somit nun auch Spendenbescheinigungen ausgestellt werden damit diese steuerlich berücksichtigt werden können.
Unter dem Punkt „Verschiedenes“ wurden schließlich noch einige Punkte aufgenommen, die den Mitgliedern bei der zukünftigen Vereinsarbeit besonders wichtig sind. Dabei spielen vor allem die Ausweitung der Aktivitäten bei der Nachwuchsarbeit eine Rolle, aber auch die dringend notwendige Beschaffung neuer Uniformen sowie eine mögliche Mitgliedschaft beim Trägerverein des Winzervereins. Nils Henscheid beendete die sehr harmonisch gelaufene Gründungsversammlung schließlich um 21:56 Uhr.
AHRtalblech…die klein(st)e Blasmusik kommt nach Lantershofen
Wie viele andere Menschen an der Ahr hatten auch die Musiker von AHRtalblech ihr gesamtes Musikequipment in der Flutnacht verloren.
Verstärker, Lautsprecherboxen, Mikrophone, Lichtanlage, Uniformen, Instrumente, Noten – alles fiel dem Schlamm zum Opfer. Zunächst sah es so aus, als ob es Jahre dauern würde, den materiellen Schaden wieder zu ersetzen. Die Spielverbote durch Corona trugen ihr übriges dazu bei, dass die Gruppe zu diesem Zeitpunkt wenig motiviert war, weiter zu machen.
Doch dann erschien das berühmte Licht am Ende des Tunnels. Freiwillige Spender aus allen Teilen Deutschlands sammelten Geld für AHRtalblech. Viele Notenverlage ersetzten die zerstörten Noten. Hilfe kam von sogar von prominenten Blasmusikern wie Ernst Hutter, Berthold Schick und anderen. Die Blaskapelle „Böhmischer Zauber“ aus Miltenberg am Main und die Kirchengemeinde „St Quirinius“ aus Bonn veranstalteten Konzerte und Handarbeitsmärkte für das Orchester. So konnte der größte Teil der verlorengegangenen Dinge wiederbeschafft werden.
Jetzt will die Gruppe unter dem Motto „Bloos de jet! Mir spillen wigger.“ zeigen, dass sie trotz der langen Zwangspause nichts verlernt hat.
3 Jahre nach ihrem Premierenkonzert in Dernau, hat sich die Dicke-Backe-Musik vom Feinsten zum ersten Mal den Winzerverein in Lantershofen als Konzertstätte ausgesucht.
Norbert Nyikes an der Trompete, Daniel Feist und Peter Portugall am Flügelhorn, Richard Knipp und Jens Terporten am Tenorhorn, Marco Böhm an der Tuba sowie Schlagzeugerin Yvonne Knipp sind in diversen Orchestern an der Ahr zuhause und haben gemeinsam einige Überraschungen für ihr Publikum vorbereitet. Denn neben Märschen und Polkas stehen einige Klassiker im Programm, welche die Gruppe auf ihre eigene Art interpretiert. Ein Hochgenuss für alle Freunde der Blasmusik
Das Konzert findet am Samstag, den 27. November, um 19:30 Uhr statt. Einlass ist ab 19 Uhr, ein gültiger 2G-Nachweis ist erforderlich. Die Veranstaltung findet gemäß § 5 (1) 28. CoBeLVO statt.
Karten gibt es im Vorverkauf für 8 € unter diesem Beitrag, eventuelle Restkarten für 12 € an der Abendkasse.