Alle (Vor-) Berichte zum Schützenfest.

06. Sep, 2020

Spendenaufruf – Kugelfang

Von |2020-10-01T00:51:36+02:0006. September 2020|2020, Allgemein, Schützenfest, Vereinsleben|

Das traditionelle Schützenfest ist ein fester Bestandteil im Dorfleben von Lantershofen. Die Zwangspause in diesem Jahr wollen wir daher nutzen, um notwendige Reparaturen und Erneuerungen durchzuführen, damit wir nächstes Jahr hoffentlich wieder in gewohnter Weise zusammen dieses Fest feiern können. Zur Durchführung des Königsvogelschießens und dem Wettschießen der Ortsvereine müssen dringend der Kugelfang erneuert werden sowie Arbeiten am Schießstand erfolgen. In Zeiten ausbleibender Einnahmen sind wir hierbei auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Der Zahn der Zeit hat an der manuellen Seilwinde des Kugelfangs genagt. Foto: JSG Lantershofen

Der Zahn der Zeit hat an der manuellen Seilwinde des Kugelfangs genagt. Foto: JSG Lantershofen

Auch die Umlenkrollen und die Aufhängung müssen erneuert werden. Foto: JSG Lantershofen

Auch die Umlenkrollen und die Aufhängung müssen erneuert werden. Foto: JSG Lantershofen

Sie wollen uns unterstützen? Dann holen Sie sich einfach einen Spendengutschein der Kreissparkasse Ahrweiler oder lassen Sie uns einen Betrag Ihrer Wahl über das Spendenportal der Kreissparkasse Ahrweiler zukommen.

Weitere Informationen: https://neu.einfach-gut-machen.de/ahrweiler/project/berholung-des-kugelfangs-in-lantershofen

22. Aug, 2020

Grundsatzentscheidungen zu Schützenfest und Kirmes in Corona-Zeiten

Von |2020-08-25T11:37:05+02:0022. August 2020|2020, Corona, Kirmes, Schützenfest, Vereinsleben|

Mit Abstand und unter freiem Himmel entschieden Junggesellen, Brötchesmädchen, Bürgervereinigung, Jubilar und Musikfreunde wie man in diesem Jahr Schützenfest und Kirmes feiern kann.

Mit Abstand und unter freiem Himmel entschieden Junggesellen, Brötchesmädchen, Bürgervereinigung, Jubilar und Musikfreunde wie man in diesem Jahr Schützenfest und Kirmes feiern kann. Foto: Roland Schaaf

Schützenfest und Kirmes sind zentrale Elemente im Dorfleben des Ortes Lantershofen und deren Ausrichtung gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Junggesellen-Schützen. Die COVID-19-Pandemie macht eine Durchführung im gewohnten Rahmen in diesem Jahr jedoch leider unmöglich. Am Samstag den 22.08.2020 verständigten sich alle an der Lantershofener Kirmes beteiligten Gruppierungen daher auf eine Rahmenkonzeption zur Durchführung der örtlichen Festivitäten im September dieses außergewöhnlichen Jahres. Das Treffen fand auf dem Vorplatz der Lambertushütte statt. Beteiligt waren Vertreter der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft, der Brötchesmädche, der Bürgervereinigung und der Musikfreunde Lantershofen. Das Ziel der Diskussionen war darauf gerichtet Rahmenvorgaben für die Schützenfest- und Kirmesfeierlichkeiten zu beschließen, die einerseits eine Durchführung zumindest des Traditionskerns der Veranstaltungen ermöglichen, gleichzeitig jedoch ein möglichst hohes Maß an Sicherheit für alle Beteiligten in Corona-Zeiten gewährleisten.

Die beschlossenen Rahmenvorgaben sehen folgende Eckpunkte vor:

Folgende Veranstaltungen/Gegebenheiten müssen für 2020 leider abgesagt werden:

  • Das Schützenfest am 13.09.20 findet nicht statt.
    • Einen neuen Schützenkönig wird es nicht geben.
    • An die Stelle des Schützenfestes tritt eine interne Veranstaltung der Junggesellen und der Brötchesmädche.
  • Der Abschiedsabend der amtierenden Majestät am 11.09.20 findet nicht statt. Er soll im kommenden Jahr nachgeholt werden.
  • Der Silberjubilarsabend am 18.09.20 findet nicht statt.
  • Der Kirmesdienstag am 22.09.20 findet nicht statt.
  • Auf ein Engagement der Schausteller am Winzerverein muss leider verzichtet werden.

Folgende Veranstaltungen/Gegebenheiten sollen angepasst und durchgeführt werden:

  • Die Mitgliederversammlung der Bürgervereinigung am 12.09.20 wird mit deutlich gestrafftem Programm unter freiem Himmel auf dem Vorplatz der Mehrzweckhalle stattfinden.
  • Das Kirmesanspielen am 19.09.20 wird an einem noch zu benennenden Veranstaltungsort unter freiem Himmel in Form eines öffentlichen Konzerts als Abendveranstaltung stattfinden.
    • Junggesellen und Musikfreunde streben hierfür eine Zusammenarbeit an. Hierbei werden die vorgeschriebenen Sicherheitsmaßgaben für solche Veranstaltungen strikt eingehalten werden.
    • Die sonst übliche Abendveranstaltung in der Gaststätte des Winzervereins entfällt.
  • Der Ablauf des Kirmessonntag am 20.09.20 wird folgendermaßen angepasst:
    • Festhochamt und Festandacht sollen entweder in der Kirche im Rahmen des bestehenden Sicherheitskonzeptes der Pfarrgemeinde oder als Gottesdienste unter freiem Himmel stattfinden.
    • Auf einen Getränkeausschank vor der Kirche wird vollständig verzichtet.
    • Der Festumzug der Junggesellen wird ohne Bürger und mit Schutzmasken erfolgen.
    • Die Parade soll an einem noch zu benennenden Ort stattfinden, sofern ein tragfähiges Konzept hierfür gefunden wird. Eine Arbeitsgruppe ist mit der Thematik befasst. Es wird eine Maskenpflicht und/oder Abstandsregelungen für die Zuschauer geben.
    • Am Abend findet anstelle des Schützenballs eine öffentliche Veranstaltung unter freiem Himmel und Beachtung der geltenden Sicherheitsmaßgaben statt, deren genaue Konzeption derzeit noch ausgearbeitet wird.
  • Der Ablauf des Kirmesmontag am 21.09.20 wird folgendermaßen angepasst:
    • Festgottesdienst, Festumzug und Parade finden in gleicher Weise wie am Kirmessonntag statt.
    • Die Gefallenenehrung wird ebenfalls am noch zu benennenden Ort der Parade unter den gleichen Sicherheitsbestimmungen stattfinden.
    • Auch am Kirmesmontag wird es wieder eine öffentliche Abendveranstaltung unter freiem Himmel anstelle des Königsballs geben, deren genaue Konzeption ebenfalls noch bekannt gegeben werden wird.
    • Der Festkommers findet im Programm deutlich gestrafft und dezentralisiert statt. Es wird eine zentrale Veranstaltung geben, an der jedoch lediglich Funktionsträger, Redner und die zu Ehrenden teilnehmen können. Alle sonst üblicherweise am Festkommers Beteiligten haben die Möglichkeit sich in privatem Rahmen in Kleingruppen zusammen zu finden. Diesen dezentralen Kleingruppen oder auch Einzelpersonen wird die Möglichkeit gegeben an der zentralen Veranstaltung via Live-Stream teilzunehmen. Die Junggesellen bieten allen privaten Initiativen, die eine solche Kleingruppe bilden wollen, auf Anfrage technische Unterstützung bei der Einrichtung des Live-Streams an.

Der Vorstand der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft wird nun in den kommenden Tagen in enger Abstimmung mit den anderen beteiligten Gruppierungen, der Freiwilligen Feuerwehr Lantershofen, der Kirchengemeinde und der Gemeindeverwaltung die Details der Veranstaltungs- und Sicherheitskonzepte ausarbeiten und den genauen Programmablauf schnellstmöglich bekannt machen. Alle Planungen stehen selbstverständlich unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Behörden und der Hoffnung, dass es in den kommenden Wochen zu keiner deutlichen Verschlechterung der pandemiebedingten Gesamtsituation kommt.

08. Sep, 2019

Markus Fabritius ist Schützenkönig

Von |2019-12-19T09:03:13+01:0008. September 2019|2019, Schützenfest|

24-Jähriger war vor zwei Jahren noch seinem Bruder unterlegen – Zahlreiche Gäste an der Lambertus-Hütte

Lantershofen hat einen neuen Schützenkönig. Nach dem 108. Schuss fiel pünktlich um 20.22 Uhr der Vogel von der Stange – nach fairem Wettstreit mit Clemens Queckenberg sicherte sich Markus Fabritius die Königswürde. Das passte perfekt, feiert doch sein Onkel Stefan Fabritius in diesem Jahr silbernes Königsjubiläum.Trotz ihres jungen Alters von 24 Jahren hat die neue Majestät in der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft „St. Lambertus schon prägende Spuren hinterlassen. Nach Anfängen im Tambourcorps wurde Markus Fabritius als Fähnrich der Schwenkfahne Vorstandsmitglied. Unvergessen das „Familienduell“ mit Bruder Benedikt Fabritius im Jahre 2017, das dieser für sich entscheiden konnte. Jetzt war es Markus, der dem hölzernen Greifvogel den entscheidenden Schuss verpasste. Böllerschüsse verkündeten den neuen Regenten, der als Maler und Lackierer bei der Lantershofener Traditionsfirma Thomas Franken beschäftigt ist. „Der alte König ist tot, es lebe der neue König“, rief Hauptmann Tim Ley aus und war einer der ersten Gratulanten des 83. Schützenkönigs der Gesellschaft.

Die Kandidaten Markus Fabritius und Clemens Queckenberg unter der Schießaufsicht von Stefan Dünker. Foto: Thomas Schaaf

Die Kandidaten Markus Fabritius und Clemens Queckenberg unter der Schießaufsicht von Stefan Dünker. Foto: Thomas Schaaf

Der jubelnde Sieger Markus Fabritius wird aus dem Schießstand getragen. Foto: Thomas Schaaf

Der jubelnde Sieger Markus Fabritius wird aus dem Schießstand getragen. Foto: Thomas Schaaf

Große Freude bei allen Beteiligten nach der Proklamation. Foto: Thomas Schaaf

Große Freude bei allen Beteiligten nach der Proklamation. Foto: Thomas Schaaf

Zahlreiche weitere Glückwünsche, unter anderem von Ortsvorsteher Leo Mattuscheck, vom Bürgervereinigungsvorsitzenden Erich Althammer, vom Ahrweiler Junggesellen-Schützenkönig Marc Schorn sowie von den Vorsitzenden der weiteren Ortsvereine, folgten. Auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger gratulierten der neuen, überaus beliebten Majestät, die anschließend per Fackelgeleit und bei Glockengeläut durch den Ort zum Elternhaus begleitet wurde. Später feierten König, Familie, ehemalige Könige, Hauptleute, Junggesellen und geladene Gäste noch bis in die Nacht beim Königsabend im Winzerverein.Das Schützenfest auf dem Schießplatz an der Lambertus-Hütte hatte bereits morgens mit dem Wettschießen der Ortsvereine begonnen, bei dem der Kulturverein „Kulturlant“ als Sieger hervorging.

Beim traditionellen „Sauschießen“ der Junggesellen aus Lantershofen und Ahrweiler behielten die Gastgeber die Oberhand, Matthias Schopp sorgte für den entscheidenden Treffer.

06. Sep, 2019

Silberschild durch Schopp gestiftet

Von |2019-09-06T15:48:58+02:0006. September 2019|2019, Schützenfest|

Traditionell findet heute Abend, am letzten Freitag vor Schützenfest, der Abschiedsabend der scheidenden Majestät statt. Mit diesem Abend möchte der Noch-Schützenkönig Matthias Schopp, Familie, Freunden und Wegbegleitern für die Unterstützung im vergangenen Jahr danken. Zu den Höhepunkten des Abend gehört die Vorstellung und Stiftung des Königsschildes an die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft „St. Lambertus“ Lantershofen.
Königsschild von Matthias Schopp. Foto: Robin Grießel

Königsschild von Matthias Schopp. Foto: Robin Grießel

Das gestiftete Schild entspricht in seiner Grundform einer kleinen Marschtrommel, welche durch eine überlagerte Schwenkfahne halbiert wird. Mit der Marschtrommel wird die Zeit im Tambourcorps symbolisiert. In diesem war Schopp seit seinem 10 Lebensjahr bis zu seiner Aufnahme in die Gesellschaft als Trommler aktiv. Im Jahr seiner Aufnahme verließ er gezwungenermaßen den Tambourcorps, da er ab sofort das Amt des Fähnrichs der Schwenkfahne bekleidete. Die Leidenschaft für das Vorstandsamt und das „Fähndelschwenken“ wird in dem zweiten Teil der Grundform dargestellt.
 
Die Halbierung der Grundform in Trommel und Schwenkfahne symbolisiert die Verbundenheit zu beiden Bereichen der Gesellschaft. Auf der einen Seite das Tambourcorps als Instrument der Nachwuchsförderung und der Pflege der Gemeinschaft, sowie auf der anderen Seite das Vorstandsamt und der damit verbundenen Verantwortung für den Erhalt und die Fortführung der Traditionen.
Im oberen Bereich befindet sich eine Krone, welche der Krone des Interimsschildes des Schützenkönigs entspricht. Diese steht an der Spitze für den krönenden Abschluss der langjährigen Junggesellenlaufbahn. Im Inneren der Trommel befindet sich im oberen Bereich die Abbildung des Elternhauses von Matthias Schopp. Hiermit möchte er seine Dankbarkeit für die jahrelange und immer währende Unterstützung seiner Familie ausdrücken. Im unteren Bereich ist der Königsvogel dargestellt, welcher für das Erringen der Königswürde steht. Mit diesem soll auch der Dank an Maurice Ley für einen spannenden und fairen Wettkampf ausgedrückt werden. Das letzte Symbol ist das Königszepter. Dieses symbolisiert ein unvergessliches Jahr als König der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft mit vielen unverzichtbaren Erlebnissen.
 
Die Schwenkfahne ist dem Original nachempfunden, weshalb in den Ecken die Eichenblätter sowie die sich kreuzenden Gewehre mit dem Fadenkreuz abgebildet sind. In der Mitte der Schwenkfahne steht geschrieben: „Matthias Schopp König der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft „St. Lambtertus“ Lantershofen“ sowie 2018 für das Jahr des Königsschusses.
 
Auf der Rückseite dankt Matthias Schopp mit einer Gravur seinen beiden Begleitern Marco Böhm und Benedikt Fabritius sowie Robin Grießel und Johannes Schütz für ihre Unterstützung. Bei der Übergabe der Plakette dankte er ebenfalls dem Goldschmiedemeister Werner Münch für die gelungene Umsetzung.
 
Am Sonntag ist es dann soweit und der Nachfolger von Matthias Schopp kann in einem fairen und spannenden Wettkampf ermittelt werden.

09. Sep, 2018

Matthias Schopp ist neuer Schützenkönig

Von |2019-12-19T13:57:42+01:0009. September 2018|2018, Schützenfest|

Erst nach dem 226. Schuss fiel der Vogel von der Stange

Mit dem Schützenfest begannen jüngst die höchsten Feiertage des Ortes, die mit der Kirmes am 15., 16., 17. und 18. September praktisch nahtlos fortgesetzt werden. Schon um die Mittagszeit ging es am Schießstand der Junggesellen Schützen-Gesellschaft „St. Lambertus“ mit dem Wettschießen der Ortsvereine um den Lambertus-Pokal los. Jenen Pott sicherten sich wie im Vorjahr die Motorradfreunde Lantershofen, wobei Kathleen Mühle der entscheidende Schuss gelang. Kurze Zeit später traf der scheidende König Benedikt Fabritius samt Gefolge auf dem Festplatz ein. Am Schießstand blieb es dank des Vergleichs der Lantershofener und Ahrweiler Junggesellen-Schützengesellschaften spannend.

Fähnrich der Tragfahne Julian Schmitz überprüft die Treffer auf die Sau. Foto: Robin Grießel

Fähnrich der Tragfahne Julian Schmitz überprüft die Treffer auf die Sau. Foto: Robin Grießel

Noch-König Benedikt Fabritius blickt voller Erinnerung auf den Königsvogel seines Nachfolgers. Foto: Robin Grießel

Noch-König Benedikt Fabritius blickt voller Erinnerung auf den Königsvogel seines Nachfolgers. Foto: Robin Grießel

Beste Laune bei den Vorstandsmitgliedern Markus Fabritius, Julian Schmitz, Andreas Franzen und Tim Ley. Foto: Robin Grießel

Hierbei behielt diesmal dank des goldenen Treffers von Christoph Eudenbach die Abordnung aus dem Tal die Oberhand. Das alles war natürlich nur die Ouvertüre für das unumstrittene Highlight des Schützenfestes: Das Königsschießen. Mit Maurice Ley und Matthias Schopp kämpften zwei Kandidaten im fairen Wettstreit um die Königswürde. Es sollte ein langes und spannendes Duell werden. Erst um 20:39 Uhr gelang es Matthias Schopp nach mehr als anderthalb Stunden mit dem 226. Schuss den Vogel von der Stange zu holen. Begleitet vom tosenden Applaus des gesamten Festplatzes wurde die neue Majestät auf den Schultern seiner Kameraden zur Lambertushütte getragen, wo Hauptmann Johannes Schütz und die Ahrweiler-Majestät Lars Angsten die ersten Gratulanten waren. Auch Ortsvorsteher Leo Mattuscheck freute sich über den neuen Regenten, der als solcher auch ins tausendste Jubiläumsjahr von Lantershofen gehen wird. Für die Bürgervereinigung Lantershofen gratulierte deren Vorsitzender Erich Althammer. „Du bist ein würdiger König in der langen Reihe der Majestäten und einer der besten Fähnriche, die wir je hatten“, so Erich Althammer. Von seinem Vorgänger Benedikt Fabritius erhielt Matthias Schopp als äußere Zeichen der Königswürde Zepter und Königskette.

Im Schießstand herrscht höchste Konzentration bei den Kandidaten Maurice Ley und Matthias Schopp, aber auch bei der Schießaufsicht STefan Dünker und Lars Henscheid. Foto: Robin Grießel

Im Schießstand herrscht höchste Konzentration. Foto: Robin Grießel

Prüfende Blicke gen zähem Königsvogel. Foto: Robin Grießel

Prüfende Blicke gen zähem Königsvogel. Foto: Robin Grießel

Schützenkönig Matthias Schopp freut sich sichtlich über seinen Erfolg. Foto: Thomas Schaaf

Schützenkönig Matthias Schopp freut sich sichtlich über seinen Erfolg. Foto: Thomas Schaaf

Der neue Schützenkönig ist 26 Jahre jung, von Beruf Bauingenieur und die 82. Majestät in der langen Historie der Lantershofener Schützen, die bis ins Jahr 1492 zurückreicht. Matthias Schopp war als Fähnrich der Schwenkfahne während zweier Amtszeiten im Vorstand der Gesellschaft aktiv und bekleidete dort bis zu seinem Königsschuss das Amt des Begleiters der Tragfahne. Nach zahlreichen Gratulationen, unter anderem auch von den Vertretern der Ortsvereine und den Brötchesmädchen, wurde der neue König, begleitet vom Tambourcorps, dem Fackelgeleit der freiwilligen Feuerwehr und zahlreichen Bürgern unter dem festlichen Glockengeläut der St. Lambertus Kirche beim Zug durch den Ort den Lantershofenern vorgestellt. Noch bis tief in die Nacht feierten die Junggesellen mit ihren ehemaligen Königen und Hauptleuten beim so genannten „Königsabend“ den neuen König der Gesellschaft.

Bildergalerien finden Sie auf der Ortshomepage:

01. Sep, 2018

Schützenplatz herrichten

Von |2018-12-17T00:31:13+01:0001. September 2018|2018, Schützenfest|

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Wie auch in den letzten Jahren hieß es eine Woche vor dem Königsschießen wieder: „Einmal alle zusammentrommeln, wir räumen auf!“ Auch, wenn nicht alle in gleichem Maße für Arbeit zu begeistern waren, kamen doch zahlreiche, fleißige Helfer. Immerhin ist Arbeitsamkeit eine der Tugenden, die sich unsere Gesellschaft auf die Fahne  geschrieben hat.

Geselliges Beisammensein nach getaner Arbeit. Foto: Christian Herz

Geselliges Beisammensein nach getaner Arbeit. Foto: Christian Herz

Wie auch in den vergangenen Jahren wurde also der Platz mit vereinten Kräften sauber gemacht. Der Rasen wurde gemäht, die Hecke gestutzt, das Unkraut gezupft, der Kugelfang repariert, geölt und gestrichen und zu guter letzt alles gekehrt und geputzt. Nach einem erfolgreichen und anstrengendem Tag kamen wir dem wohl ersehnten Schützenfest wieder einen großen Schritt näher – zumindest was die Arbeit betrifft. Es werden noch viele weitere Termine und Arbeitstage folgen bis wir endlich erneut auf unserem Schützenplatz feiern können, doch auch das mildert nicht im geringsten unsere Vorfreude.

13. Sep, 2009

Johannes Kappen ist neuer Schützenkönig

Von |2018-09-13T22:50:59+02:0013. September 2009|2009, Bericht, Schützenfest|

Königsvogel ergibt sich dem Geburtstagskind

Die traditionsreichen Lantershofener Junggesellen-Schützen haben seit Sonntagabend eine neue Majestät. Exakt um 20:53 Uhr setzte sich Johannes Kappen gegen den Junggesellen-Hauptmann Andreas Althammer durch und holte den hölzernen Vogel von der Stange. Rund 300 Lantershofener jubelten ihm im Anschluss zu und gratulierten.

Seinen 24. Geburtstag wird der neue Schützenkönig nicht so schnell vergessen, denn genau an diesem Tag errang Johannes Kappen die Königswürde. Gut eineinhalb Stunden hatte der Wettkampf mit Andreas Althammer gedauert, aus dem der Student der Sonderschulpädagogik schließlich als Sieger hervorging. Hauptmann Andreas Althammer stellte ihn anschließend vor: „Der alte König ist tot, es lebe der neue.“ Kappens Vorgänger Thomas Hergarten überreichte der neuen Majestät die äußeren Zeichen der Königswürde, die mit 25 silbernen Königsschildern behangene Kette und das Zepter, während das vereinseigene Tambourcorps der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft lauthals skandierte, dass einmal mehr einem Junggesellen aus ihren Reihen der Königsschluss gelungen war.

Trotz nicht optimalen Wetters guter Besuch am Schützenplatz. Kappen (links) und Althammer kämpfen um den Königstitel. Gespannt warten die netten Damen auf den Königsschuss. Johannes Kappen ist neuer König der JSG um 20.53 Uhr.

Zu den zahlreichen Gratulanten in der Lambertushütte am Lantershofener Schießplatz zählten Ortsvorsteher Leo Mattuscheck, MdL Petra Elsner, Vertreter der Ortsvereine und der Ahrweiler Junggesellen-Schützen. Der Königsvogelschuss mit der anschließenden Proklamation war der Höhepunkt des sonntäglichen Lantershofener Schützenfestes, das am Morgen mit einem Wettschießen der Ortsvereine begonnen hatte. Dabei zeigten sich die Lantershofener Musikfreunde besonders treffsicher, Johanna Schmitt gelang der Siegesschuss um den Lambertuspokal.

Königsproklamation in der Lambertushütte. Die Kameraden freuen sich mit dem neuen König. Gratulation der Vereine, hier gratuliert Bürgervorsitzender Erich Althammer (rechts). Hauptmann Andreas Althammer begrüßt im Landgasthaus den neuen König und seine Gäste. Johanna Schmidt (Mitte) von den Musikfreunden gewann den Lambertuspokal.

Am Nachmittag zog die Junggesellen-Schützen-Gesellschaft auf und eskortierte den noch amtierenden Schützenkönig Thomas Hergarten durch den Ort zum Schießplatz, wo die Brötchesmädche bereits Kaffee und Kuchen servierten. In einem Wettstreit mit dem Vorstand der Ahrweiler Schützengesellschaft „St. Laurentius“ waren die Gastgeber siegreich, die hölzerne Sau holte der spätere König Johannes Kappen von der Stange. Derweil konnten mögliche Kandidaten auf die Königswürde ihre Treffsicherheit beim Preisvogelschießen versuchen.

Am späten Abend wurde schließlich der neue König in einem Festzug dem Ort präsentiert und nach Hause geleitet, wo ihm Tambourcorps und Schwenkfähnrich ein erstes Ständchen darboten. Die Junggesellen-Schützen feierten danach noch bis tief in die Nacht den Königsabend. Am kommenden Wochenende findet in Lantershofen mit dem neuen König an der Spitze die Lambertus-Kirmes statt.

[Bilder und Texte mit Genehmigung von Lantershofen.de]

05. Sep, 2009

Das Schützenfest wirft seine Schatten vorraus

Von |2018-09-13T22:27:00+02:0005. September 2009|2009, Bericht, Schützenfest|

Nur noch eine knappe Woche, bis der neue Schützenkönig der Jungesellen Schützengesellschaft St. Lambertus im Königsvogelschießen ermittelt wird.

Doch damit das Schützenfest auch wie geplant ablaufen kann, bedarf es vieler Arbeitsstunden der Jungesellen, sowie eine sorgfältige Planung. So trafen sich heute am frühen Morgen mehrere Jungesellen, um das Gelände an der Lambertushütte auf Vordermann zu bringen.
Es waren das Unkraut aus den Fugen zu kratzen, der Rasen zu mähen, Flächen zu fegen und Hecken zu schneiden. Dies geschah nicht zu letzt auch, um den Zuschauern freie Sicht auf den Kugelfang zu Gewährleisten.

Nach mehreren Stunden, sah das Gelände dann ganz anders aus und die Helfer konnten das Arbeitsmaterial wieder verräumen. Doch bis Schützenfest und Kirmes vorbei sind, fallen noch viele weitere Termine für die Jungesellen an, die nicht nur den Spaß in den Vordergrund stellen, sondern viel mehr Arbeitsamkeit und Fleiß. Doch schon bei allen vorausgehenden Arbeiten ist die Vorfreude auf das, was die nächsten Wochen mit sich bringen förmlich zu spüren.

Auch die Hecke wurde gestutzt und in Form geschnitten. Foto: JSG Lantershofen

Auch die Hecke wurde gestutzt und in Form geschnitten. Foto: JSG Lantershofen

Gemähte Wiese und und gestutze Bäume lassen das Gelände in neuem Glanz erstrahlen. Foto: JSG Lantershofen

Gemähte Wiese und und gestutze Bäume lassen das Gelände in neuem Glanz erstrahlen. Foto: JSG Lantershofen

Wenn am Schützenfest der neue König in diese Richtung blickt, wird er einen gefüllten Platz sehen. Foto: JSG Lantershofen

Wenn am Schützenfest der neue König in diese Richtung blickt, wird er einen gefüllten Platz sehen. Foto: JSG Lantershofen

14. Sep, 2008

Thomas Hergarten ist neuer Schützenkönig in Lantershofen

Von |2020-07-15T22:21:29+02:0014. September 2008|2008, Bericht, Schützenfest|

„Der König ist tot, es lebe der König.“ Seit Sonntagabend haben die Lantershofener einen Nachfolger für die scheidende Junggesellen-Schützen-Majestät Roman Kappen. Aber darauf mussten sie lange warten. Erst um 21.07 Uhr, zwei Stunden nach Beginn des Königsvogelschießens, gab sich der hölzerne Vogel im Schießstand an der Lantershofener Lambertushütte unter dem Jubel mehrerer hundert Besucher seinem Schicksal hin und fiel von der Stange.

Thomas Hergarten freut sich über den gelungenen Schuss. Ex-Majestät Roman Kappen, Hauptmann Andreas Althammer und Fähnrich Stefan Dünker (von links) applaudieren mit den Festgästen. Foto: Eva Schaaf

Thomas Hergarten freut sich über den gelungenen Schuss. Ex-Majestät Roman Kappen, Hauptmann Andreas A. und Fähnrich Stefan Dünker (von links) applaudieren mit den Festgästen. Foto: Eva Schaaf

In einem spannenden Wettkampf zwischen Hautpmann Andreas A. und seinem Stellvertreter, dem ersten Offizier Thomas Hergarten, hatte letzterer den entscheidenden Schuss abgefeuert und durfte sich feiern lassen. Jetzt kann Lantershofen alles für die anstehende Lambertus-Kirmes am kommenden Wochenende richten. 26 Jahre alt ist die neue Majestät der Lantershofener Junggesellen. Der Beamte der Grafschafter Gemeindeverwaltung ist bereits im zehnten Jahr Mitglied der Junggsellen-Schützen, wo er schon lange Vorstandsarbeit leistet, zuletzt als „1. Offizier“, also zweiter Vorsitzender.

Zu den ersten Gratulanten nach dem gelungenen Königsschuss zählten Lantershofens Ortsvorsteher Leo Mattuscheck, MdL Petra Elsner und Erich Althammer stellvertretend für die Ortsvereine. Zuvor aber gratulierten Ex-König Roman Kappen und der im Wettkampf unterlegen Hauptmann Andreas A., die der neuen Majestät die äußeren Zeichen der Königswürde, Kette und Zepter, anlegten und übergaben.

Thomas Hergarten gelang der Königsschuss 60 Jahre, nachdem sein Großvater Herbert Hergarten den Vogel abgeschossen hatte. Wobei seinerzeit von „Schießen“ keine Rede sein konnte, wie der ehemalige Lantershofener Hauptmann Otto Krämer im Laufe der abendlichen Feiern berichtete. Denn nachdem der erste König nach dem zweiten Weltkrieg noch per Armbrustschießen auf einen kleinen gläsernen Vogel ermittelt worden war, hatten die französischen Besatzer ein Jahr später das Schießen verboten, der König 1948 wurde ermittelt, indem mit einem Speer auf den Vogel geworfen wurde.

Den ganzen Sonntag über war rund um Schießplatz und Lambertushütte einiges los. Schon am Morgen gelang es dem TTC Karla, sich beim Wettschießen der Ortsvereine um den Lambertuspokal durchzusetzen. Werner Braun versetze dem Vereinswappen den entscheidenden Schuss. Am Nachmittag verglichen sich dann die Vorstände der Junggesellen-Schützen aus Ahrweiler und Lantershofen, hier gelang Dominik Knieps der entscheidende Treffer zum Sieg der Gastgeber. Auch das Publikum durfte sich beim Preisvogelschießen am Gewehr versuchen und dabei die eigene Treffsicherheit überprüfen.