31. Dez, 2020

JSG-Jahresrückblick 2020

Von |2020-12-31T19:19:57+01:0031. Dezember 2020|2020, Bericht, Vereinsleben|

Die JSG Lantershofen blickt auf ein bewegtes Jahr zurück. Noch in gewohnter Weise startete man mit einer Winterwanderung am ersten Samstag im Januar, der Teilnahme an der Abschlussveranstaltung der Feierlichkeiten zu 1000 Jahre Lantershofen sowie dem Besuch des Patronatsfests der Ahrweiler Bürgerschützen. Auch die Veranstaltungen des Dorfkarnevals wurden gemeinsam mit den Musikfreunden erneut erfolgreich durchgeführt. Der Rest des Kalenderjahrs war dann jedoch geprägt von Ungewissheit und Herausforderungen, aber auch Ideenreichtum und Gemeinschaft.

Auf den bundesweiten Lockdown im März reagierten aktive und ehemalige Junggesellen und Brötchesmädche mit dem Angebot der Kaufpatenschaft „Jung hilft Alt“. An das übliche Vereinsleben war von dort an nicht mehr zu denken. So musste das Stellen das Dorfmaibaums im April genauso abgesagt werden, wie die Mitgliederversammlung und die traditionelle Mainacht. Erst im Juli konnten wieder erste Aktivitäten stattfinden, auch wenn hier Kreativität gefragt war. Die geltenden Regelungen machten eine Durchführung des Maubichfest im gewohnten Umfang nicht möglich. So wurde der Samstag für eine interne Vereinsaktivität mit den Brötchesmädchen genutzt, die als Wanderung im Freien mit ausreichend Abstand durchgeführt werden konnte. Am Sonntag wurde der traditionelle Maubichkuchen mit Lieferdienst und vor Ort Verkauf angeboten und für die Dorfbevölkerung Bestand zum ersten Mal seit Monaten die Möglichkeiten im Hof des Winzervereins zusammenzukommen.

In der nachfolgenden Woche wurde die Mitgliederversammlung nachgeholt. Neben einem Wechsel an der Vereinsspitze stand eine Satzungsänderung im Fokus. Hier wurde neben einer Verschiebung des Geschäftsjahrs und der Einführung einer Fördermitgliedschaft die Möglichkeit zur Gründung von Zweigvereinen geschaffen. Das Tambourcorps soll im kommenden Jahr als eigenständiger Zweigverein der JSG gegründet werden. Leider wurde ein Teilnehmer der Versammlung im Nachhinein positiv auf Covid-19 getestet, was eine Quarantäne für alle anwesenden Mitglieder nach sich zog. Glücklicherweise haben die ergriffenen Vorsichtsmaßnahmen Wirkung gezeigt, sodass bei den nachfolgenden Testungen nur zwei weitere Personen ein positives Testergebnis erhielten, deren Infektion nicht auf die Versammlung zurückzuführen ist.

Auch der Lantershofener Festmonat September stand weiterhin unter dem Zeichen der Pandemie. Ein erstmalig einberufener Kirmesausschuss aus Junggesellen, Brötchesmädchen und Bürgern erarbeitete einen Plan für die Kirmestage. Schnell war man sich einig, dass ein Schützenfest mit Königsschießen nicht durchführbar sei. Stattdessen veranstalteten Junggesellen und Brötchesmädche eine interne Veranstaltung im Freien, samt einem Quiz und einem spielerischen Wettkampf. Da Kirmesveranstaltungen offiziell verboten waren schuf man mit dem St. Lambertus-Fest eine alternative Variante. Tambourcorps und Musikfreunde spielten auf dem Gelände des Studienhauses für das ganze Dorf hörbar auf und auf dem Parkplatz des St. Ursula-Haus fand ein Ausschank statt. Festzüge und Paraden gab es keine, jedoch konnten alle üblichen Messen sowie die Gefallenenehrung stattfinden. Der sonst im Saal des Winzervereins stattfindende Festkommers wurde dieses Mal im kleinen Kreis abgehalten und per Livestream übertragen, sodass jedem eine Teilnahme ermöglicht wurde.

Im Oktober griff der Ortsvorsteher eine Idee der Junggesellen auf und lud die Ortsvereine zu einer Zusammenkunft ein, um die Aktivitäten der Vereine besser zu koordinieren und sich gegenseitig zu unterstützen. Die anwesenden Vereine einigten sich auf eine Etablierung dieses Formats und streben ein nächstes Treffen Ende März an.

Den Abschluss des Jahres bildete die Weihnachtsfeier, die normalerweise in der Kneipe im Winzerverein stattfindet. Dieses Mal wurde sich online getroffen und zum ersten Mal waren neben Junggesellen und ehemaligen Hauptleuten auch Tambourcorps und Brötchesmädchen eingeladen und verlebten einen ereignisreichen Abend.

Weiterhin wurden trotz der finanziell schwierigen Lage einige Investitionen getätigt. So wurde ein Seecontainer als Ersatz für die weggefallen Lagerfläche an der Alten Schule angeschafft, notwendige Restaurierungen am Kugelfang in Auftrag gegeben oder ein Ersatz für das in die Jahre gekommene Metallzelt bestellt.

An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, ohne die unser Vereinsleben nicht möglich wäre. Hierzu gehören unter anderem die Bürgervereinigung Lantershofen, unsere Brötchesmädchen, die anderen Ortsvereine, das Studienhaus und die Pfarrgemeinde, aber auch die gesamte Dorfbevölkerung. Ebenfalls gilt ein Dank der Gemeinde Grafschaft, dem Kreis Ahrweiler, der Raiffeisenbank Voreifel und der Kreissparkasse Ahrweiler, sowie allen Firmen und privaten Spendern.

Der Start in das neue Jahr wird nicht durch die Winterwanderung, die auf unbestimmte Zeit verschoben wurde, oder den Dorfkarneval erfolgen. Alle Karnevalsveranstaltungen wurden für 2021 abgesagt, jedoch laufen bereits die Planungen für 2022. Mit etwas Glück wird es uns möglich sein im April den Dorfmaibaum zu stellen. Bis dahin wünschen wir allen einen guten und gesunden Start in das neue Jahr und hoffen, dass wir an Maubichfest, Schützenfest und Kirmes wieder gemeinsam feiern können.

26. Dez, 2020

Digitale Weihnachtsfeier 2020

Von |2020-12-31T19:16:22+01:0026. Dezember 2020|2020, Bericht, Vereinsleben|

Seit vielen Jahren ist es gute Tradition, dass Junggesellen und ehemalige Hauptleute am Abend des 2. Weihnachtstages zur gemeinsamen Weihnachtsfeier in der Kneipe des Winzervereins zusammenkommen. Auf diese generationenübergreifende Feier wollte man auch in diesem Jahr nicht verzichten und so traf man sich dem Zeitgeist entsprechend zu einer Online-Konferenz, an der sich rege beteiligt wurde. Erstmalig waren auch die Mitglieder des Tambourcorps und die Brötchesmädche eingeladen, die dieser Einladung vereinzelt gefolgt waren. Das Programm wurde dabei den Gegebenheiten angepasst und so gab es statt der üblichen Tombola ein Weihnachtsbingo und das Quiz wurde nicht in Teams mit Stift und Papier, sondern einzeln und digital bestritten. Die Teilnehmenden waren sehr erfreut, dass der Nikolaus es trotz der widrigen Umstände geschafft hatte seinen Jahresrückblick in Form einer Videobotschaft vorzutragen. Neben Lob und Rügen für die Taten einzelner Mitglieder, war diese geprägt von vielen heiteren Anekdoten aus diesem turbulenten Jahr 2020.

Auch der Nikolaus ist digital und stattet der Weihnachtsfeier einen Besuch ab. Foto: JSG Lantershofen

Auch der Nikolaus ist digital und stattet der Weihnachtsfeier einen Besuch ab. Foto: JSG Lantershofen

Als Sieger des Quiz gingen Robin Grießel, Johannes Schütz und Nils Henscheid hervor, das Bingo konnte Lars Henscheid für sich entscheiden. Die Gewinne aus dem Hause Schütz wurden nachfolgend persönlich von seiner Majestät übergeben.

Für Robin Grießel als Sieger des Quiz gab es eine Flasche Eifelgeist. Foto: Marco Böhm

Für Robin Grießel als Sieger des Quiz gab es eine Flasche Eifelgeist. Foto: Marco Böhm

Für den Zweitplatzierten Johannes Schütz brachte die Majestät eine Flasche Himbeerlikör. Foto: Marco Böhm

Für den Zweitplatzierten Johannes Schütz brachte die Majestät eine Flasche Himbeerlikör. Foto: Marco Böhm

Als dritter konnte sich Nils Henscheid eine Flasche Kirschenlikör sichern. Foto: Marco Böhm

Als dritter konnte sich Nils Henscheid eine Flasche Kirschenlikör sichern. Foto: Marco Böhm

Lars Henscheid konnte das Bingo für sich entscheiden und erhielt dafür ebenfalls eine Flasche Eifelgeist. Foto: Marco Böhm

Lars Henscheid konnte das Bingo für sich entscheiden und erhielt dafür ebenfalls eine Flasche Eifelgeist. Foto: Marco Böhm

Die Junggesellen-Schützen bedanken sich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern im Laufenden Jahr und wünschen alles Gute für den Jahreswechsel. Hoffentlich können wir die Gemeinschaft bald wieder ohne Bildschirme und Abstand leben.

20. Dez, 2020

Gesellschaft erhält Spende für Kugelfang

Von |2020-12-31T18:51:25+01:0020. Dezember 2020|2020, Bericht, Vereinsleben|

Die Junggesellen-Schützen haben ein vorweihnachtliches Geschenk erhalten. Auf dem Spendenportal der Kreissparkasse sind 450€ für die Restaurierung des Kugelfangs zusammengekommen, welche durch die Fa. Willerscheid vorgenommen werden soll. Die beiden Vorsitzenden freuten sich sehr den Scheck entgegennehmen zu können, auch wenn ihnen diese Freude durch die Masken nicht anzusehen ist.

Hauptmann Marco Böhm und 1. Offizier Christian Herz freuen sich über den Spendenscheck. Foto: Klaus Kuttig

Hauptmann Marco Böhm und 1. Offizier Christian Herz freuen sich über den Spendenscheck. Foto: Klaus Kuttig

Ein großes Dankeschön an die Kreissparkasse Ahrweiler für die Ermöglichung dieser Spende und an TEAM-Gerüstbau für die großzügige Unterstützung durch das Bereitstellen des Gerüsts.

19. Dez, 2020

Weihnachtsbaum in der Kirche aufgestellt

Von |2020-12-31T18:51:02+01:0019. Dezember 2020|2020, Bericht, Vereinsleben|

Am Samstag vor Heiligabend treffen sich die Junggesellen normalerweise zahlreich zum gemeinsamen Aufstellen des Weihnachtsbaus in der Kirche. Für die Junggesellen-Schützen war es in diesem Jahr ein besonderes Anliegen, an dieser Tradition festzuhalten. Die Anzahl der helfenden Hände beim Abholen und Aufstellen waren jedoch deutlich reduziert, um den aktuellen Gegebenheiten gerecht zu werden.

Blick auf Adventskranz, Altar und Weihnachtsbaum. Foto: Nils Henscheid

Blick auf Adventskranz, Altar und Weihnachtsbaum. Foto: Nils Henscheid

Auch im Pandemiejahr 2020 gibt es Konstanten. So schmücken Krippe und Weihnachtsbaum die Lantershofener Kirche. Foto: Nils Henscheid

Auch im Pandemiejahr 2020 gibt es Konstanten. So schmücken Krippe und Weihnachtsbaum die Lantershofener Kirche. Foto: Nils Henscheid

Der Baum aus dem Bestand der Gemeinde Grafschaft schmückt jetzt zusammen mit der Krippe die Kirche und verbreitet dort weihnachtliche Atmosphäre. In Zeiten der Unsicherheit ist es wichtiger denn je an bewährten Traditionen festzuhalten, um hoffnungsvoll in die Zukunft schauen zu können.

Wir wünschen allen Freunden und Gönnern der Gesellschaft ein gesegnetes Weihnachtsfest. Foto: Nils Henscheid

Wir wünschen allen Freunden und Gönnern der Gesellschaft ein gesegnetes Weihnachtsfest. Foto: Nils Henscheid

10. Okt, 2020

Rückblick auf das St. Lambertus-Fest in Lantershofen

Von |2020-10-18T16:18:48+02:0010. Oktober 2020|2020, Bericht, Corona, Kirmes|

Mit Stolz blicken die Junggesellen-Schützen auf das Festwochenende zu Ehren Ihres Schutzpatrons zurück. Trotz aller Widrigkeiten ist es gelungen den Kern der Tradition auch in diesem Jahr aufrecht zu erhalten, denn für Lantershofen gilt: „Kirmes ist nicht verzichtbar“, wie es der stellvertretende Ortsvorsteher in seiner Rede auf dem traditionellen Festkommers treffend formulierte. Neben kreativen Ideen bei der Ausgestaltung der einzelnen Tage, war es die Dorfgemeinschaft, die diesen Erfolg überhaupt erst möglich gemacht hat.

Ein Teil der Gesellschaft am Montag des St. Lambertusfestes mit obligatorischem Abstand. Foto: Victoria Bonesteel

Ein Teil der Gesellschaft am Montag des St. Lambertusfestes mit obligatorischem Abstand. Foto: Victoria Bonesteel

Am Samstag den 19.09.20 erklangen die Töne von Tambourcorps und Musikfreunden im gesamten Dorf. Der örtliche Musikverein hatte es sich nicht nehmen lassen die Junggesellen in diesem außergewöhnlichen Jahr zu unterstützen und dabei auf die normalerweise fällige Gage verzichtet. Bei weitem keine Selbstverständlichkeit, denn ansonsten spielt an Kirmes eine auswärtige Kapelle gegen Bezahlung. Gut zwei Stunden hatte so das ganze Dorf etwas von diesem etwas anderen Kirmesanspielen. Währenddessen luden die Junggesellen, mit Unterstützung des Vorstands der Bürgervereinigung, dazu ein auf dem Festplatz vor dem St. Ursula-Haus einige gesellige Stunden zu verbringen. Diese Gelegenheit wurde von vielen Lantershofenerinnen und Lantershofenern dankend angenommen.

Dem schloss sich am Sonntagmorgen das Festhochamt an, welches in diesem Jahr in doppelter Ausführung stattfand, um den begrenzten Platzkapazitäten in der Kirche entgegenzuwirken. Die sonst üblichen Festumzüge durch das Dorf fanden aus Sicherheitsgründen nicht statt, sodass die Junggesellen mittags ohne klingendes Spiel zur Festandacht zogen. Für die Offiziere bot sich dabei eine ganz neue Perspektive. Diese nahmen erstmalig im Altarraum Aufstellung, um die derzeit geltenden Abstandsregelungen einhalten zu können. Im Anschluss bestand wieder die Gelegenheit am Festplatz zumindest etwas Kirmesgefühl zu erleben. Das Tambourcorps sorgte dabei erneut für einen gelungenen musikalischen Rahmen.

Dem traditionellen Festgottesdienst am Montagmorgen, bei dem trotz begrenzter Plätze in der Kirche noch Sitzplätze freigeblieben waren, folgte die Gefallenenehrung, die ebenfalls vom Tambourcorps begleitet wurde. Anstatt anschließend – wie sonst üblich – gemeinsam in den Saal des Winzervereins zu ziehen, wurde der Festkommers als eine dezentrale Veranstaltung realisiert und ein Großteil der sonst üblichen Gäste verfolgte die Veranstaltung von zuhause aus per Livestream. Abschließend ließen die Junggesellen die Festtage in kleinem Kreis am Festplatz ausklingen.

Deutlich wurde an der Durchführung des St. Lambertus-Festes: Not macht erfinderisch und so lässt sich festhalten, dass man selbst in Zeiten einer Pandemie nicht vollständig auf Tradition, Kultur und soziale Kontakte verzichten muss, wenn man das nötige Augenmaß und ausreichend Kreativität an den Tag legt. Unser Kirchweihfest war nicht so wie wir es gerne gehabt hätten, wir haben jedoch das Beste daraus gemacht und einige Konzepte aus diesem Jahr haben darüber hinaus durchaus das Potential auch in nachfolgenden Jahren Anwendung zu finden. Hierzu zählen die vorab geführten Gesprächsrunden der Junggesellen, Bürger und Brötchesmädchen über den Ablauf der Festveranstaltungen, die Zusammenarbeit mit den Musikfreunden oder die Live-Übertragung von einzelnen Veranstaltungen.

Der Dank der Junggesellen gilt allen, die zum Erfolg der Festtage beigetragen haben. Sei es durch Rat, Tat oder durch Anwesenheit an den Veranstaltungen. An dieser Stelle seien insbesondere die Feuerwehr sowie die Verantwortlichen auf Seiten der Kirche und der Gemeinde Grafschaft genannt, ohne deren Mithilfe wir die Veranstaltungen nicht hätten durchführen können.

06. Sep, 2020

Spendenaufruf – Kugelfang

Von |2020-10-01T00:51:36+02:0006. September 2020|2020, Allgemein, Schützenfest, Vereinsleben|

Das traditionelle Schützenfest ist ein fester Bestandteil im Dorfleben von Lantershofen. Die Zwangspause in diesem Jahr wollen wir daher nutzen, um notwendige Reparaturen und Erneuerungen durchzuführen, damit wir nächstes Jahr hoffentlich wieder in gewohnter Weise zusammen dieses Fest feiern können. Zur Durchführung des Königsvogelschießens und dem Wettschießen der Ortsvereine müssen dringend der Kugelfang erneuert werden sowie Arbeiten am Schießstand erfolgen. In Zeiten ausbleibender Einnahmen sind wir hierbei auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Der Zahn der Zeit hat an der manuellen Seilwinde des Kugelfangs genagt. Foto: JSG Lantershofen

Der Zahn der Zeit hat an der manuellen Seilwinde des Kugelfangs genagt. Foto: JSG Lantershofen

Auch die Umlenkrollen und die Aufhängung müssen erneuert werden. Foto: JSG Lantershofen

Auch die Umlenkrollen und die Aufhängung müssen erneuert werden. Foto: JSG Lantershofen

Sie wollen uns unterstützen? Dann holen Sie sich einfach einen Spendengutschein der Kreissparkasse Ahrweiler oder lassen Sie uns einen Betrag Ihrer Wahl über das Spendenportal der Kreissparkasse Ahrweiler zukommen.

Weitere Informationen: https://neu.einfach-gut-machen.de/ahrweiler/project/berholung-des-kugelfangs-in-lantershofen

22. Aug, 2020

Grundsatzentscheidungen zu Schützenfest und Kirmes in Corona-Zeiten

Von |2020-08-25T11:37:05+02:0022. August 2020|2020, Corona, Kirmes, Schützenfest, Vereinsleben|

Mit Abstand und unter freiem Himmel entschieden Junggesellen, Brötchesmädchen, Bürgervereinigung, Jubilar und Musikfreunde wie man in diesem Jahr Schützenfest und Kirmes feiern kann.

Mit Abstand und unter freiem Himmel entschieden Junggesellen, Brötchesmädchen, Bürgervereinigung, Jubilar und Musikfreunde wie man in diesem Jahr Schützenfest und Kirmes feiern kann. Foto: Roland Schaaf

Schützenfest und Kirmes sind zentrale Elemente im Dorfleben des Ortes Lantershofen und deren Ausrichtung gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Junggesellen-Schützen. Die COVID-19-Pandemie macht eine Durchführung im gewohnten Rahmen in diesem Jahr jedoch leider unmöglich. Am Samstag den 22.08.2020 verständigten sich alle an der Lantershofener Kirmes beteiligten Gruppierungen daher auf eine Rahmenkonzeption zur Durchführung der örtlichen Festivitäten im September dieses außergewöhnlichen Jahres. Das Treffen fand auf dem Vorplatz der Lambertushütte statt. Beteiligt waren Vertreter der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft, der Brötchesmädche, der Bürgervereinigung und der Musikfreunde Lantershofen. Das Ziel der Diskussionen war darauf gerichtet Rahmenvorgaben für die Schützenfest- und Kirmesfeierlichkeiten zu beschließen, die einerseits eine Durchführung zumindest des Traditionskerns der Veranstaltungen ermöglichen, gleichzeitig jedoch ein möglichst hohes Maß an Sicherheit für alle Beteiligten in Corona-Zeiten gewährleisten.

Die beschlossenen Rahmenvorgaben sehen folgende Eckpunkte vor:

Folgende Veranstaltungen/Gegebenheiten müssen für 2020 leider abgesagt werden:

  • Das Schützenfest am 13.09.20 findet nicht statt.
    • Einen neuen Schützenkönig wird es nicht geben.
    • An die Stelle des Schützenfestes tritt eine interne Veranstaltung der Junggesellen und der Brötchesmädche.
  • Der Abschiedsabend der amtierenden Majestät am 11.09.20 findet nicht statt. Er soll im kommenden Jahr nachgeholt werden.
  • Der Silberjubilarsabend am 18.09.20 findet nicht statt.
  • Der Kirmesdienstag am 22.09.20 findet nicht statt.
  • Auf ein Engagement der Schausteller am Winzerverein muss leider verzichtet werden.

Folgende Veranstaltungen/Gegebenheiten sollen angepasst und durchgeführt werden:

  • Die Mitgliederversammlung der Bürgervereinigung am 12.09.20 wird mit deutlich gestrafftem Programm unter freiem Himmel auf dem Vorplatz der Mehrzweckhalle stattfinden.
  • Das Kirmesanspielen am 19.09.20 wird an einem noch zu benennenden Veranstaltungsort unter freiem Himmel in Form eines öffentlichen Konzerts als Abendveranstaltung stattfinden.
    • Junggesellen und Musikfreunde streben hierfür eine Zusammenarbeit an. Hierbei werden die vorgeschriebenen Sicherheitsmaßgaben für solche Veranstaltungen strikt eingehalten werden.
    • Die sonst übliche Abendveranstaltung in der Gaststätte des Winzervereins entfällt.
  • Der Ablauf des Kirmessonntag am 20.09.20 wird folgendermaßen angepasst:
    • Festhochamt und Festandacht sollen entweder in der Kirche im Rahmen des bestehenden Sicherheitskonzeptes der Pfarrgemeinde oder als Gottesdienste unter freiem Himmel stattfinden.
    • Auf einen Getränkeausschank vor der Kirche wird vollständig verzichtet.
    • Der Festumzug der Junggesellen wird ohne Bürger und mit Schutzmasken erfolgen.
    • Die Parade soll an einem noch zu benennenden Ort stattfinden, sofern ein tragfähiges Konzept hierfür gefunden wird. Eine Arbeitsgruppe ist mit der Thematik befasst. Es wird eine Maskenpflicht und/oder Abstandsregelungen für die Zuschauer geben.
    • Am Abend findet anstelle des Schützenballs eine öffentliche Veranstaltung unter freiem Himmel und Beachtung der geltenden Sicherheitsmaßgaben statt, deren genaue Konzeption derzeit noch ausgearbeitet wird.
  • Der Ablauf des Kirmesmontag am 21.09.20 wird folgendermaßen angepasst:
    • Festgottesdienst, Festumzug und Parade finden in gleicher Weise wie am Kirmessonntag statt.
    • Die Gefallenenehrung wird ebenfalls am noch zu benennenden Ort der Parade unter den gleichen Sicherheitsbestimmungen stattfinden.
    • Auch am Kirmesmontag wird es wieder eine öffentliche Abendveranstaltung unter freiem Himmel anstelle des Königsballs geben, deren genaue Konzeption ebenfalls noch bekannt gegeben werden wird.
    • Der Festkommers findet im Programm deutlich gestrafft und dezentralisiert statt. Es wird eine zentrale Veranstaltung geben, an der jedoch lediglich Funktionsträger, Redner und die zu Ehrenden teilnehmen können. Alle sonst üblicherweise am Festkommers Beteiligten haben die Möglichkeit sich in privatem Rahmen in Kleingruppen zusammen zu finden. Diesen dezentralen Kleingruppen oder auch Einzelpersonen wird die Möglichkeit gegeben an der zentralen Veranstaltung via Live-Stream teilzunehmen. Die Junggesellen bieten allen privaten Initiativen, die eine solche Kleingruppe bilden wollen, auf Anfrage technische Unterstützung bei der Einrichtung des Live-Streams an.

Der Vorstand der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft wird nun in den kommenden Tagen in enger Abstimmung mit den anderen beteiligten Gruppierungen, der Freiwilligen Feuerwehr Lantershofen, der Kirchengemeinde und der Gemeindeverwaltung die Details der Veranstaltungs- und Sicherheitskonzepte ausarbeiten und den genauen Programmablauf schnellstmöglich bekannt machen. Alle Planungen stehen selbstverständlich unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Behörden und der Hoffnung, dass es in den kommenden Wochen zu keiner deutlichen Verschlechterung der pandemiebedingten Gesamtsituation kommt.

16. Aug, 2020

Corona Hotspot Lantershofen

Von |2020-08-16T11:35:04+02:0016. August 2020|2020, Corona, Generalversammlung|

Die COVID-19-Pandemie hat den kleinen Ort Lantershofen in der Grafschaft fest im Griff. Nachdem die Junggesellen-Schützen ausgelassen gefeiert haben, stiegen die Fallzahlen im Kreis schneeballartig an. Die Jugend nimmt das Risiko nicht mehr ernst und gefährdet so fahrlässig ihre Mitmenschen.

Symbolbild. © Savanevich Viktar (shutterstock)

Diesen Eindruck konnte man gewinnen, als Anfang August die Meldung die Runde machte, dass ein Teilnehmer der Mitgliederversammlung des Vereins nachträglich positiv auf das Virus getestet wurde. Die Aufmacher hätten jedoch durchaus anders lauten können, denn dass der Verein überhaupt in die Schlagzeilen geraten ist, dafür waren die beteiligten Mitglieder selbst die treibende Kraft. Statt auf die zuständigen Behörden zu warten, wurden die Junggesellen nämlich sofort aktiv, als sie von der Infektion ihres Kameraden erfuhren. Minuten nach Bekanntwerden des Ergebnisses am Abend des 31. Juli wurden alle Junggesellen über vereinsinterne Kanäle darüber in Kenntnis gesetzt. Am nachfolgenden Samstagmorgen wurde dann schnellstmöglich das Gesundheitsamt Ahrweiler mit ins Boot geholt, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts wäre eine Kontaktnachverfolgung erst ab dem 27. Juli notwendig gewesen. Darüber hinaus wurden während der Versammlung, am 25. Juli im Saal des Winzervereins, die geltenden Bestimmungen eingehalten: maximal zehn Personen an einem Tisch, Tische in entsprechendem Abstand, durchgehende Lüftung sowie mehrere Pausen. Auch beim inoffiziellen Teil im Anschluss hielten die verbliebenen Personen entsprechend den Vorgaben Abstand zueinander. Dennoch war man sich einig hier kein Risiko eingehen zu wollen, denn wie sich das Virus in einem geschlossenen Raum verhält, ist nicht vorherzusagen. Innerhalb kürzester Zeit konnten alle Betroffenen am Samstag, den 01. August, kontaktiert und überwiegend noch am selben Tag getestet werden. Damit einher ging die Anordnung von häuslicher Quarantäne zur Unterbrechung potentieller Infektionsketten.

Wie sich zeigte, war diese Vorsicht durchaus angebracht. So stellte sich leider heraus, dass zwei weitere Teilnehmer der Versammlung das Virus symptomfrei in sich trugen. Es ist allerdings nahezu auszuschließen, dass sich diese beiden während der Veranstaltung beim ersten Infizierten angesteckt haben, da die drei sich zu keinem Zeitpunkt näher als zwei Meter gekommen sind und alle weiteren Kontaktpersonen, insbesondere die direkten Sitznachbarn, negativ getestet wurden. Mittlerweile sind alle Junggesellen wieder gesund und konnten aus der Quarantäne entlassen werden. Dies gilt ebenfalls für die weiteren Kontaktpersonen der drei ehemals Infizierten, die alle negativ getestet wurden.
Durch das beherzte, konsequente und dabei stets freundliche Handeln des Gesundheitsamt Ahrweiler sowie die Eigeninitiative der Junggesellen-Schützen konnten demnach weitere Infektionen verhindert werden. An dieser Stelle möchten wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gesundheitsamts herzlichen Dank und großen Respekt aussprechen. Das was dort geleistet wird, ist bei weitem nicht selbstverständlich und wir können ruhigen Wissens sagen, dass wir hier im Kreis in sehr guten Händen sind.

Dieser Vorfall zeigt jedoch deutlich, dass die Pandemie nach wie vor eine ernstzunehmende Gefahr darstellt und wir uns der Verantwortung füreinander bewusst sein müssen. Hierzu zählt insbesondere weiterhin die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, denn man kann das Virus auch unwissentlich in sich tragen. Auf der anderen Seite ist eine Lehre aus dem Vorfall, dass man durch das Einhalten der gesetzlichen Bestimmungen das Risiko geringhalten kann. Wenn man Versammlungen und Veranstaltungen dann auch noch im Freien stattfinden lässt, kann die Zahl der von Sicherheitsmaßnahmen betroffenen Menschen klein gehalten werden, falls sich jemand im Nachhinein positiv getestet wird. Es gilt nun zuversichtlich in die Zukunft zu blicken und kreative Wege zu finden mit dem Virus umzugehen. Obwohl die positiven Befunde ein Schock waren, ist jedoch deutlich geworden, dass ein verantwortungsvolles Vereinsleben weiterhin möglich ist.

Bleiben Sie gesund!

15. Aug, 2020

Mit Arbeitsamkeit und Fleiß an der Lambertushütte

Von |2020-08-24T20:50:12+02:0015. August 2020|2020, Bericht|

Am vergangenen Samstag traf sich der Vorstand der JSG, unterstützt von weiteren Mitgliedern der Gesellschaft, zu einem gemeinsamen Arbeitstermin an der Lambertushütte. Es stand einiges auf dem Programm. Die Arbeiten begannen bereits am Abend zuvor mit dem Aufbau eines Gerüsts am Kugelfang hinter dem Schießstand. Besonderer Dank gilt an dieser Stelle Reinhold Harst (TEAM Gerüstbau GmbH), der das Gerüst nicht nur zur Verfügung stellte, sondern auch noch persönlich anlieferte.

Damit die Schützen auch in Zukunft freie Sicht aufs Ziel haben, mussten einige Äste weichen. Foto: Adrian Schmitz

Damit die Schützen auch in Zukunft freie Sicht aufs Ziel haben, mussten einige Äste weichen. Foto: Adrian Schmitz

Bereits am Freitagabend ging es hoch hinaus. Foto: Adrian Schmitz

Bereits am Freitagabend ging es hoch hinaus. Foto: Adrian Schmitz

Abgeschliffen und neu gestrichen: Damit das große Holzzelt noch lange erhalten bleibt. Foto: Nils Henscheid

Abgeschliffen und neu gestrichen: Damit das große Holzzelt noch lange erhalten bleibt. Foto: Nils Henscheid

Am Samstagmorgen ging es dann richtig los. Anbau und Schießstand wurden neu gestrichen, das Gelände überwuchernde Äste zurückgeschnitten. Auch unser großes Holzzelt sollte einen neuen Anstrich erhalten. Hierzu wurden in mühevoller Handarbeit die Balken abgeschliffen und anschließend zu neuem Glanz gebracht. Währenddessen ging es auch am Kugelfang heiß her, denn die etwas in die Jahre gekommene Seilwinde muss erneuert werden. Wind und Wetter haben hier deutliche Spuren hinterlassen. Die Witterungsbedingungen waren es auch, die zum Nachmittag die Arbeiten erschwerten, denn Gewitter und Starkregen waren den Arbeiten im Freien nicht gerade förderlich. Doch auch davon ließ man sich nicht entmutigen, und so wurden die Arbeiten nach kurzer Zwangspause noch bis in die Abendstunden fortgesetzt.

02. Aug, 2020

Mitglied an Covid-19 erkrankt

Von |2020-08-16T11:35:10+02:0002. August 2020|2020, Corona, Generalversammlung|

Liebe Freunde und Gönner der Junggesellen,

Symbolbild. © Savanevich Viktar (shutterstock)

am Freitagabend haben wir leider die Information erhalten, dass eines unserer Mitglieder positiv auf Covid-19 getestet wurde. Da dieses Mitglied auf unserer Mitgliederversammlung anwesend war, hat das Gesundheitsamt für alle Teilnehmer der Versammlung sicherheitshalber häusliche Quarantäne angeordnet. Es ist derzeit nicht bekannt, ob das betroffene Mitglied zum Zeitpunkt der Mitgliederversammlung bereits infiziert bzw. ansteckend war, dennoch kann man in diesen Zeiten nicht vorsichtigt genug sein. Wir möchten an dieser Stelle den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gesundheitsamtes Ahrweiler für Ihre Einsatz an diesem Wochenende danken. Innerhalb kürzester Zeit wurden die betroffenen Personen kontaktiert und getestet, sodass zeitnah Ergebnisse vorliegen können.

Wir hoffen, dass es bei dieser Vorsichtsmaßnahme bleibt und es keine weiteren Infektionsfälle gibt. Unser erkranktes Mitglied zeigt bisher einen milden Krankheitsverlauf und ist hoffentlich bald wieder gesund.

Die Kontakte der sich unter Quarantäne befindlichen Personen müssen sich als Kontaktpersonen 2. Grades zunächst keine Sorgen machen und keine weiteren Maßnahmen ergreifen.

Bleibt gesund!

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